Immobilien in Halle: Zusammenfassung und allgemeine Trends
1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser zum Kauf in Halle (Saale) zeigt im Q3 2025 eine robuste Entwicklung mit moderatem Preisanstieg. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bei ca. 2.747 €/m² für das Stadtgebiet gesamt. Angebotsknappheit durch strukturell geringes Neubauvolumen sowie gestiegene Bau- und Finanzierungskosten prägen das Marktgeschehen. Die Nachfrage bleibt durch den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Halle stabil auf hohem Niveau.
Lagerunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe Lagen wie die Innenstadt weisen mit ca. 2.268 €/m² aktuell stabile bis leicht rückläufige Preise im Vergleich zum Vorjahr auf. Randlagen hingegen erleben teils einen Preisaufschwung, was auf eine Ausweichbewegung der Nachfrage hindeutet. Die beliebtesten innenstadtnahen Viertel bleiben auf stabilem Preisniveau und zeigen langfristig robuste Wertentwicklung.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten für die nächsten 12–24 Monate eine jährliche Preissteigerung von ca. 1–3 % im Segment Häuser zum Kauf. Die strukturellen Engpässe auf der Angebotsseite dürften weiterhin preistreibend wirken. Eine deutliche Marktkorrektur ist kurzfristig nicht zu erwarten, da die Nachfrage stabil bleibt und Neubautätigkeit weiterhin unzureichend ist.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Eigentumswohnungsmarkt in Halle (Saale) stabilisiert sich im Q3 2025 nach den Korrekturen des Vorjahres. Der stadtweite Durchschnittspreis liegt bei ca. 2.347 €/m², während zentrale Lagen wie die nördliche Innenstadt mit ca. 2.678 €/m² und die Innenstadt mit ca. 2.491 €/m² deutlich darüber liegen. Hohe Nachfrage bei strukturell knappem Angebot und geringer Neubauaktivität kennzeichnen den Markt.
Lagerunterschiede innerhalb der Stadt
Universitätsnahe und zentrale Stadtteile, insbesondere die nördliche Innenstadt, verzeichnen überdurchschnittliche Wertsteigerungen von bis zu 12,58 % im Jahresvergleich. Stadtrandlagen zeigen langsameres, aber stetiges Preiswachstum. Die erhöhte Nachfrage in universitätsnahen Quartieren wird durch den starken Zuzug von Studierenden und Fachkräften getragen.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden 12–24 Monate wird eine moderate Aufwärtsentwicklung von ca. 1–3 % jährlich erwartet. Neubauobjekte dürften dabei überdurchschnittlich stark wachsen. Die strukturellen Engpässe auf der Angebotsseite sowie die hohe Nachfrage in zentralen Lagen stützen das Preisniveau nachhaltig und lassen eine spürbare Marktkorrektur unwahrscheinlich erscheinen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Konkrete Quadratmeterpreise für Mietshäuser sind nicht separat ausgewiesen, jedoch entwickeln sich diese analog zum allgemeinen Mietwohnungsmarkt. Der Referenzwert liegt bei ca. 7,56 €/m². Angebotsknappheit durch strukturell geringe Neubautätigkeit sowie eine gestiegene Nachfrage durch Zuzug und hohe Erwerbsimmobilienpreise prägen den Mietmarkt für Häuser in Halle (Saale) nachhaltig.
Lagerunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe und universitätsnahe Lagen verzeichnen die höchsten Mietpreise im Hauskaufmietbereich. Innenstadtnähe und gute Verkehrsanbindung wirken sich deutlich auf das Mietniveau aus. Randlagen bieten im Vergleich günstigere Mietkonditionen, verzeichnen aber ebenfalls steigende Preise durch die allgemeine Marktanspannung.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten eine Fortsetzung der Mietpreissteigerungen von ca. 3–4 % jährlich, da strukturelle Engpässe nicht kurzfristig behoben werden können. Die hohen Bau- und Finanzierungskosten verhindern eine rasche Ausweitung des Angebots. Das angespannte Marktumfeld dürfte die Mieten in Halle (Saale) mittelfristig weiter steigen lassen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietwohnungsmarkt in Halle (Saale) zeigt im Q3 2025 weiterhin eine ansteigende Tendenz. Die Durchschnittsmiete liegt bei 7,56 €/m² und stieg gegenüber Q2 2025 um ca. 1,34 %. Hohe Nachfrage bei gleichzeitig geringer Neubauaktivität und niedrigem Leerstand sorgen für ein dauerhaft angespanntes Marktumfeld. Gestiegene Baukosten verhindern eine schnelle Angebotsausweitung.
Lagerunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe und universitätsnahe Quartiere treiben die Mietpreise besonders stark nach oben. Studentische Nachfrage und der Zuzug von Fachkräften konzentrieren sich auf innenstadtnahe Bereiche, was dort zu überdurchschnittlichen Mietsteigerungen führt. Stadtrandlagen sind günstiger, verzeichnen aber ebenfalls steigende Mieten durch die allgemeine Marktanspannung.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden Monate und Jahre erwarten Experten eine Fortsetzung der Mietpreissteigerungen von ca. 3–4 % jährlich. Strukturelle Herausforderungen wie unzureichende Neubautätigkeit, steigende Baukosten und anhaltendem Zuzug lassen eine Entspannung des Mietmarktes kurz- bis mittelfristig nicht erwarten. Das Mietniveau in Halle (Saale) dürfte damit weiter moderat ansteigen.






























