Immobilien in Halle: Zusammenfassung und allgemeine Trends
Zusammenfassung
1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser in Halle (Saale) zeigt im Q3 2025 einen moderaten Preisanstieg von ca. 3–4 % gegenüber dem Vorquartal. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bei ca. 2.747 €/m². Strukturell geringes Neubauvolumen und eine stabil hohe Nachfrage – gestützt durch den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Halle – bleiben die zentralen Markttreiber. Gestiegene Bau- und Finanzierungskosten dämpfen das Wachstum leicht.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe Lagen wie die Innenstadt verzeichnen mit ca. 2.268 €/m² stabile oder leicht gesunkene Preise im Vergleich zum Vorjahr (2.312 €/m² in Q3 2024). Randlagen und aufstrebende Stadtteile erleben hingegen einen Aufschwung und holen preislich auf. Die Spreizung zwischen zentralen und peripheren Lagen bleibt damit ein prägendes Merkmal des Halleschen Häusermarktes.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten für die nächsten 12–24 Monate eine jährliche Preissteigerung von ca. 1–3 % im Häusersegment. Der Markt gilt als robust, wobei das strukturelle Angebotsdefizit durch fehlende Neubautätigkeit mittelfristig preistreibend wirkt. Eine deutliche Marktkorrektur nach unten gilt als unwahrscheinlich, solange die Nachfrage stabil bleibt.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Wohnungskaufmarkt in Halle (Saale) befindet sich im Q3 2025 in einer Stabilisierungsphase mit leichter Aufwärtsdynamik. Der stadtweite Durchschnittspreis liegt bei ca. 2.347 €/m², während zentrale Lagen wie die Innenstadt (ca. 2.491 €/m²) und die nördliche Innenstadt (ca. 2.678 €/m²) deutlich darüber liegen. Die hohe Nachfrage in universitätsnahen Lagen ist ein wesentlicher Preistreiber.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Die nördliche Innenstadt weist mit ca. 2.678 €/m² und einem Jahresanstieg von +12,58 % die dynamischste Preisentwicklung auf. Die allgemeine Innenstadt folgt mit ca. 2.491 €/m². Stadtrandlagen zeigen ein langsameres Preiswachstum und liegen teils deutlich unter dem städtischen Durchschnitt. Die Nähe zur Martin-Luther-Universität beeinflusst die Nachfragestruktur erheblich.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden Monate wird eine moderate Aufwärtsentwicklung von jährlich ca. 1–3 % erwartet. Neubauobjekte sollen dabei überdurchschnittlich zulegen. Die strukturell niedrige Neubauaktivität in Kombination mit anhaltender Zuzugsdynamik stützt das Preisniveau langfristig. Eine deutliche Preiskorrektur gilt als wenig wahrscheinlich.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Für Häuser zur Miete liegen keine gesonderten Quadratmeterpreise vor; die allgemeine Mietentwicklung in Halle (Saale) wird mit ca. 7,56 €/m² als Orientierungsgröße herangezogen. Der Mietmarkt ist durch Angebotsknappheit und gestiegene Baukosten geprägt, was zu einem kontinuierlichen Aufwärtsdruck auf die Mieten führt. Neuvertragsmieten steigen dabei stärker als Bestandsmieten.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe und universitätsnahe Viertel weisen die höchsten Mietpreise für Häuser auf. Die Nähe zu Bildungseinrichtungen und wirtschaftlichen Zentren treibt die Nachfrage in diesen Lagen besonders stark. Periphere Stadtteile bieten niedrigere Mietpreise, verzeichnen aber ebenfalls eine steigende Nachfrage infolge des allgemeinen Angebotsengpasses in zentralen Lagen.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten eine Fortsetzung der Mietpreisanstiege von ca. 3–4 % jährlich, bedingt durch strukturelle Engpässe im Wohnungsangebot und anhaltenden Zuzug. Solange die Neubautätigkeit nicht wesentlich zunimmt, ist keine Entspannung am Mietmarkt für Häuser zu erwarten. Der Druck auf Mieter dürfte mittelfristig bestehen bleiben.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietwohnungsmarkt in Halle (Saale) zeigt im Q3 2025 eine weiterhin ansteigende Tendenz. Die Durchschnittsmiete erhöhte sich von 7,46 €/m² (Q2 2025) auf 7,56 €/m² (Q3 2025), ein Quartalsanstieg von ca. +1,34 %. Geringer Leerstand, niedrige Neubauaktivität und anhaltender Zuzug in die Stadt sind die wesentlichen Treiber des angespannten Marktumfelds.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe und universitätsnahe Quartiere verzeichnen die stärksten Mietpreisanstiege und liegen deutlich über dem städtischen Durchschnitt. Die Nachfrage in Nähe der Martin-Luther-Universität und der Innenstadt ist besonders hoch. In peripheren Stadtteilen sind die Mieten moderater, jedoch auch dort mit steigender Tendenz aufgrund des zunehmenden Nachfragedrucks aus dem Stadtzentrum.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden Quartale wird eine Fortsetzung der Mietpreissteigerungen von ca. 3–4 % jährlich erwartet. Strukturelle Herausforderungen wie hohe Baukosten, unzureichende Neubautätigkeit und anhaltender Zuzug lassen keine kurzfristige Markentspannung erwarten. Mieter in bevorzugten Lagen müssen weiterhin mit steigenden Mietkosten rechnen.






























