Immobilien Marktbericht Bremen Q2 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser zum Kauf in Bremen ist in Q2 2025 durch ein knappes Angebot und eine stabile, aber gedämpfte Nachfrage geprägt. Die Gesamtzahl der Bauplatzverkäufe ist um 48,6 % eingebrochen, was die geringe Neubauaktivität unterstreicht. Altbestände zeigen eine leicht rückläufige Preisentwicklung, während Neubauprojekte auf hohem Preisniveau verharren und kaum verfügbar sind.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Bremen-Mitte verzeichnet mit rund 3.436 €/m² die höchsten Quadratmeterpreise für Häuser, gestützt durch eine starke Nachfrage in zentralen Lagen. Bremen-Ost liegt mit ca. 3.090 €/m² etwas darunter, zeigt jedoch ebenfalls eine steigende Tendenz. In Bremen-Nord sind die Preise für Neubaugrundstücke hingegen um 22,3 % gefallen, was auf deutliche regionale Unterschiede hinweist.
Prognose und Ausblick
Für Q3 2025 und darüber hinaus ist eine moderate und stabile Preisentwicklung bei Bestandshäusern zu erwarten. Anhaltend hohe Bauzinsen und steigende Baukosten begrenzen die Neubauaktivität weiterhin. Die Nachfrage konzentriert sich auf bevorzugte Stadtteile, was dort den Preisdruck aufrechterhalten dürfte, während Randlagen volatiler bleiben.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Eigentumswohnungsmarkt in Bremen ist in Q2 2025 durch stabile Preise und eine anhaltend hohe Nachfrage gekennzeichnet. Neubauwohnungen sind mit rund 4.600 €/m² deutlich teurer als Bestandsobjekte, verzeichnen jedoch kaum weiteren Preisanstieg. Die Vermarktungsdauer bleibt stabil, während die Transaktionszahlen leicht zurückgegangen sind, der Geldumsatz jedoch insgesamt stabil geblieben ist.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Bremen-Mitte erzielt mit ca. 3.506 €/m² die höchsten Preise für Eigentumswohnungen, gefolgt von Bremen-Ost mit rund 3.242 €/m². Zentrale und beliebte Stadtteile zeigen stabile bis leicht steigende Preise, während Randlagen stärker schwanken und ein weniger einheitliches Bild bieten.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden Quartale wird ein moderater Aufwärtstrend bei Eigentumswohnungen erwartet, getragen von anhaltender Nachfrage und begrenztem Neubauangebot. Neubauprojekte bleiben aufgrund hoher Baukosten und Zinsen rar, was den Bestandsmarkt weiter stützt. Besonders in gefragten Lagen dürften die Preise stabil bis leicht steigend bleiben.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Mietobjekte im Haussegment ist in Bremen durch ein geringes Angebot und eine anhaltend hohe Nachfrage geprägt. Die geringe Neubauaktivität bei Ein- und Zweifamilienhäusern führt zu einer weiteren Verknappung des Mietangebots. Die Mieten steigen fortlaufend und spiegeln den allgemeinen Aufwärtstrend des Bremer Mietmarkts wider.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Bevorzugte Stadtteile wie Bremen-Mitte und Bremen-Ost weisen erwartungsgemäß höhere Mietpreise für Häuser auf als Randlagen. Die Nachfrage konzentriert sich auf gut erschlossene und zentrumsnahe Gebiete, was dort den Preisdruck erhöht. In Randlagen sind die Mietpreise moderater, jedoch ebenfalls mit steigender Tendenz.
Prognose und Ausblick
Für Q3 2025 und die Folgeperioden ist ein weiterer moderater Anstieg der Mietpreise im Haussegment zu erwarten. Die anhaltend hohen Bauzinsen und die geringe Neubautätigkeit werden das Angebot weiterhin verknappen. Die Nachfrage bleibt robust, sodass Mietpreise für Häuser in begehrten Lagen weiter unter Aufwärtsdruck stehen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietwohnungsmarkt in Bremen ist in Q2 2025 durch eine stark verkürzte Vermarktungsdauer und ein knappes Angebot bei hoher Nachfrage charakterisiert. Neubauwohnungen erzielen mit rund 14,41 €/m² deutlich höhere Mieten als Bestandsobjekte. Die Neubauaktivität bleibt gering, was den Druck auf den Bestandsmarkt weiter erhöht und die Mietpreise nachhaltig antreibt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale Stadtteile wie Bremen-Mitte und Bremen-Ost verzeichnen überdurchschnittlich hohe Mietpreise für Wohnungen. Randlagen weisen niedrigere, aber ebenfalls steigende Mietpreise auf. Die Konzentration der Nachfrage auf begehrte Viertel verstärkt die räumliche Preisspreizung innerhalb des Stadtgebiets.
Prognose und Ausblick
Die Mietpreisprognose für Bremen zeigt bis August 2026 einen weiteren Anstieg auf rund 11,43 €/m² für Bestandswohnungen. Neubauwohnungen werden aufgrund hoher Bau- und Finanzierungskosten weiterhin auf einem deutlich erhöhten Mietniveau vermarktet. Der strukturelle Nachfrageüberhang und das begrenzte Angebot sprechen für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends.






























