Immobilien Marktbericht Dortmund Q3 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Kaufhäuser in Dortmund zeigt sich im Q3/2025 weiterhin angespannt. Extrem geringe Leerstände von unter 1 Prozent treffen auf eine anhaltend hohe Nachfrage. Mit rund 150 fertiggestellten Ein- und Zweifamilienhäusern pro Quartal und lediglich 180 neuen Baugenehmigungen wird der Bedarf bei Weitem nicht gedeckt. Hohe Baukosten und Baulandknappheit bremsen das Neubaugeschehen zusätzlich.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Besonders gefragte innerstädtische Lagen wie das Kreuzviertel und das Kaiserstraßenviertel zeigen stabile bis leicht steigende Preisniveaus. Neubauprojekte konzentrieren sich überwiegend auf Randlagen, wo durch neue Erschließungen moderate Preisentwicklungen zu beobachten sind. Innenstadtnahe Bestandsobjekte erzielen weiterhin Premiumpreise.
Prognose und Ausblick
Für Q4/2025 sowie die folgenden 12 bis 24 Monate erwarten Experten moderate Preissteigerungen von etwa 2 bis 3 Prozent jährlich. Der Markt gilt als stabil ohne Anzeichen einer spekulativen Überhitzung. Die zentrale Herausforderung bleibt die Ausweitung des Wohnungsangebots bei gleichzeitiger Sicherung der Bezahlbarkeit.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Eigentumswohnungen in Dortmund bleibt im Q3/2025 klar angespannt. Mit einem Leerstand von lediglich 0,8 Prozent und rund 320 fertiggestellten Wohneinheiten im Quartal übersteigt die Nachfrage das verfügbare Angebot deutlich. Demografische Trends wie der Zuzug junger Haushalte und die zunehmende Verkleinerung von Haushaltsgröße verstärken den Nachfragedruck zusätzlich.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Toplagen in der Innenstadt und etablierten Stadtvierteln verzeichnen stabile bis leicht steigende Preise mit gelegentlich moderater Nachfragebegrenzung durch das Preisniveau. Neubauwohnungen entstehen vorwiegend in Stadtrandlagen und weisen dort höhere Quadratmeterpreise durch moderne Ausstattung auf. Modernisierungen von Bestandswohnungen führen in beliebten Vierteln häufig zu merklichen Wertsteigerungen.
Prognose und Ausblick
Experten rechnen für die kommenden Quartale mit weiterhin moderaten, aber soliden Preissteigerungen von rund 3 bis 4 Prozent jährlich. Trotz leicht zunehmender Neubautätigkeit mit rund 380 erteilten Baugenehmigungen für Mehrfamilienhäuser wird das Angebot die Nachfrage mittelfristig nicht vollständig ausgleichen können. Der Markt gilt als robust und ohne Überhitzungstendenzen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Für das Segment der Miet-Häuser liegen keine explizit differenzierten Daten vor. Als Orientierungswert dient der allgemeine Dortmunder Mietdurchschnitt von 8,57 Euro pro Quadratmeter im Q3/2025. Der Mietmarkt insgesamt ist durch geringe Leerstände und hohe Nachfrage geprägt, wobei das Angebot an Miet-Häusern strukturell begrenzt bleibt und Mietpreise für Häuser erfahrungsgemäß über dem allgemeinen Durchschnitt liegen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Innenstadtlagen und etablierte Wohnviertel weisen tendenziell höhere Mietpreise auf als Stadtrandgebiete. Neubauprojekte im Bereich Mietobjekte für Einfamilienhäuser konzentrieren sich auf Randlagen, wo moderatere Mieten im Vergleich zur Innenstadt zu erwarten sind. Genaue stadtteilspezifische Daten für dieses Segment liegen nicht vor.
Prognose und Ausblick
Die Mietpreise für Häuser werden voraussichtlich dem allgemeinen Mietmarkttrend folgen und weiterhin moderat steigen. Bei anhaltend hoher Nachfrage und begrenztem Neubauangebot im Segment freistehender Miet-Häuser ist von einer stabilen bis leicht steigenden Mietentwicklung auszugehen. Experten erwarten mittelfristig jährliche Steigerungen im Bereich von 3 bis 4 Prozent.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietwohnungsmarkt in Dortmund zeigt sich im Q3/2025 weiterhin angespannt. Bei einem Leerstand von lediglich 0,8 Prozent und rund 320 fertiggestellten Wohneinheiten im Quartal übersteigt die Nachfrage das verfügbare Angebot deutlich. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt bei 8,57 Euro pro Quadratmeter, wobei Neubauwohnungen und beliebte Stadtlagen spürbar darüber liegen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Innenstadtnahe Viertel wie das Kreuzviertel verzeichnen überdurchschnittlich hohe Mietpreise, während Stadtrandlagen moderatere Mietniveaus aufweisen. Neubauwohnungen in Randlagen sind trotz ihrer peripheren Lage aufgrund moderner Ausstattung und energetischer Standards oft teurer als Bestandswohnungen in vergleichbaren Lagen. Begehrte innerstädtische Bestandswohnungen erzielen nach Modernisierung ebenfalls deutliche Mietsteigerungen.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten für die kommenden Quartale eine Fortsetzung des moderaten Mietpreisanstiegs von rund 3 bis 4 Prozent jährlich. Demographische Trends und die anhaltende Knappheit des Wohnungsangebots stützen diese Prognose. Trotz leicht zunehmender Neubautätigkeit ist eine nachhaltige Entspannung des Mietmarktes in Dortmund kurzfristig nicht zu erwarten.






























