Immobilien Marktbericht Oberhausen Q3 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser zum Kauf in Oberhausen ist weiterhin angespannt. Bundesweit stiegen die Baugenehmigungen in Q2 2025 um 4,9 Prozent, jedoch sanken die tatsächlichen Baubeginne um 73 Prozent gegenüber 2022. Dies führt zu einer eingeschränkten Baulandauslastung in Oberhausen und erhöht den Druck auf die bestehenden Immobilienpreise zusätzlich.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Konkrete stadtteilbezogene Kaufpreisunterschiede für Häuser sind für Q3 2025 nicht explizit ausgewiesen. Generell ist davon auszugehen, dass zentral gelegene und infrastrukturell gut angebundene Lagen höhere Quadratmeterpreise aufweisen als Randlagen, was dem allgemeinen Stadtentwicklungsmuster in mittelgroßen Ruhrgebietsstädten entspricht.
Prognose und Ausblick
Für die nächsten 12 bis 24 Monate werden moderate Preissteigerungen erwartet. Treiber sind die begrenzte Neubautätigkeit aufgrund hoher Baukosten und regulatorischer Anforderungen sowie anhaltende Urbanisierungstrends. Eine deutliche Entspannung des Marktes ist kurzfristig nicht zu erwarten.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen in Oberhausen bleibt auf hohem Niveau, während das Angebot besonders in beliebten Stadtvierteln begrenzt ist. Hohe Baukosten und zunehmende regulatorische Anforderungen dämpfen die Neubauaktivität spürbar. Qualitativ hochwertige Objekte werden schnell verkauft, was den Wettbewerb unter Kaufinteressenten erhöht. Steigende Mietpreise verstärken zusätzlich den Anreiz zum Eigentumserwerb.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Im Stadtteil Altstadt-Mitte liegen die Mietpreise bei durchschnittlich 7,86 € pro Quadratmeter und damit etwa 4 Prozent unter dem Stadtdurchschnitt von 8,18 €. Dies lässt auf ähnliche relative Unterschiede auch im Kaufsegment schließen, wobei zentrale und gut erschlossene Lagen erfahrungsgemäß höhere Kaufpreise erzielen.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten für die nächsten 12 bis 24 Monate moderate Preissteigerungen von 3 bis 5 Prozent jährlich. Treibende Faktoren sind anhaltende Urbanisierung, der Trend zu kleineren Haushalten sowie die begrenzte Neubautätigkeit. Eine grundlegende Marktentspannung ist innerhalb dieses Zeitraums nicht zu erwarten.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietmarkt für Häuser in Oberhausen wird von anhaltender Wohnraumknappheit geprägt. Landesweite Trends deuten auf bedeutende Mietanstiege hin, die sich auch lokal bemerkbar machen. Zwischen 2020 und 2025 stiegen Mietpreise für Häuser um etwa 38 Prozent, während Kaufpreise nur um rund 18 Prozent zulegten – ein Zeichen für strukturell knappes Mietangebot.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Konkrete stadtteilspezifische Mietpreisdaten für Häuser liegen für Q3 2025 nicht vor. Analog zum Wohnungsmietmarkt ist jedoch davon auszugehen, dass zentrale Stadtteile wie Altstadt-Mitte tendenziell geringere Mieten aufweisen als der Stadtdurchschnitt, während gefragte Wohnlagen höhere Preise erzielen.
Prognose und Ausblick
Angesichts der anhaltenden Wohnraumknappheit und der gedämpften Neubautätigkeit ist auch für den Mietmarkt bei Häusern mit weiter steigenden Preisen zu rechnen. Der strukturelle Angebotsengpass wird kurzfristig nicht behoben werden können, was den Aufwärtsdruck auf die Mietpreise aufrechterhält.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Oberhausen verzeichnet mit einem Mietpreisanstieg von bis zu 12,3 Prozent im Jahresvergleich eine der höchsten Steigerungsraten bundesweit. Ursächlich sind anhaltende Wohnraumknappheit, steigende Nachfrage nach Wohneigentum sowie ein strukturell begrenztes Mietangebot. Die Kombination dieser Faktoren hält den Druck auf die Mietpreise dauerhaft aufrecht.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Im Stadtteil Altstadt-Mitte liegt der durchschnittliche Mietpreis bei 7,86 € pro Quadratmeter und damit etwa 4 Prozent unter dem Stadtdurchschnitt von 8,18 €. Die jährliche Steigerung in Altstadt-Mitte betrug 4,8 Prozent (von 7,50 € auf 7,86 €), was leicht über der stadtweiten Jahresrate von 4,46 Prozent liegt.
Prognose und Ausblick
Der Wohnungsmietmarkt in Oberhausen wird weiterhin von knappem Angebot und hoher Nachfrage geprägt sein. Eine Entspannung ist kurzfristig nicht absehbar, da Neubauaktivitäten durch hohe Baukosten und regulatorische Hürden gebremst werden. Weitere moderate bis deutliche Mietpreisanstiege sind für die kommenden Quartale wahrscheinlich.






























