Immobilien Marktbericht Frankfurt Q2 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser zum Kauf in Frankfurt am Main zeigt im Q2/2025 eine moderate, aber stetige Aufwärtsbewegung. Bestandsimmobilien lagen bei durchschnittlich rund 371.000 € für ca. 124 m², während Neubauten mit ca. 564.000 € für 131 m² deutlich teurer sind. Wohnimmobilien machten im ersten Halbjahr 2025 rund 111 Mio. € bzw. 46 % des Transaktionsvolumens in Frankfurt aus, was die anhaltend hohe Marktrelevanz dieses Segments unterstreicht.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Urbane Zentren und besonders gefragte Stadtteile Frankfurts weisen erwartungsgemäß höhere Kaufpreise und eine geringere Angebotsdichte auf als periphere Lagen. Detaillierte Quartalsdaten auf Stadtteilebene liegen nicht vor, jedoch ist davon auszugehen, dass innerstädtische und verkehrsgünstige Lagen überproportional von den Preissteigerungen profitieren, während Randlagen moderater zulegen.
Prognose und Ausblick
Für das restliche Jahr 2025 wird eine Stabilisierung mit leicht steigender Tendenz erwartet. Die Neubautätigkeit bleibt hinter dem Bedarf zurück, was das Angebot dauerhaft knapp hält. Demografische Entwicklungen und die anhaltend hohe Nachfrage stützen die Preise mittelfristig. Eine signifikante Marktentspannung ist ohne nennenswerten Anstieg der Baugenehmigungen und Fertigstellungen nicht zu erwarten.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Eigentumswohnungen in Frankfurt entwickelt sich im Q2/2025 als stärkstes Wachstumssegment. Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von ca. 282.000 € für 82 m² auf bundesweiter Ebene und spürbaren Preissteigerungen von 1,5 % zum Vorquartal und 5,5 % zum Vorjahr zeigt das Segment eine klare Aufwärtsdynamik. Das Neubauvolumen bleibt hinter der Nachfrage zurück, was die Preistreiberei strukturell verstärkt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Besonders zentrumsnahe und beliebte Stadtteile wie Westend, Nordend oder das Bahnhofsviertel weisen deutlich überdurchschnittliche Kaufpreise auf. Stadtrandlagen sind günstiger, verzeichnen jedoch ebenfalls steigende Preise infolge des Nachfragedrucks aus den teureren Innenstadtlagen. Die Spreizung zwischen Top-Lagen und peripheren Bereichen hat im Jahresvergleich zugenommen.
Prognose und Ausblick
Marktberichte prognostizieren für das zweite Halbjahr 2025 eine Fortsetzung des moderaten, aber stabilen Preisanstiegs bei Eigentumswohnungen. Solange das Neubauvolumen die aktive Nachfrage nicht ausreichend bedienen kann, bleibt der Aufwärtstrend strukturell verankert. Investoren und Eigennutzer stehen einem weiterhin angespannten Markt gegenüber, in dem attraktive Objekte schnell vom Markt genommen werden.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Für Häuser zur Miete in Frankfurt liegen für Q2/2025 keine direkt ausgewiesenen Einzeldaten vor. Als Orientierungsgröße dient der bundesweite Anstieg der Neuvertragsmieten von rund 3,5 % im Jahresvergleich. Das Angebot an Mietobjekten im Haussegment ist knapp, die Nachfrage hoch und die Neubautätigkeit im Mietsektor wächst zu langsam, um den Markt spürbar zu entlasten.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Bevorzugte Stadtteile und gut angebundene Randlagen Frankfurts weisen höhere Mietpreise für Häuser auf als periphere Bereiche. Detaillierte Stadtteilanalysen für Q2/2025 sind nicht verfügbar, jedoch ist die Mietpreisdifferenz zwischen innerstädtischen Lagen und dem Stadtrand im Jahresvergleich gestiegen. Besonders familienorientierte Lagen mit Grünflächennähe erzielen Aufpreise.
Prognose und Ausblick
Leichte Mietsteigerungen im Haussegment sind auch für das zweite Halbjahr 2025 zu erwarten. Der strukturelle Mangel an Mietobjekten, eine stabile Nachfrage durch Umzugstrends und ausbleibende Neubauimpulse stützen das Mietpreisniveau nachhaltig. Sinkende Mieten sind auf Basis der aktuellen Marktlage nicht zu erwarten.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietwohnungsmarkt in Frankfurt zeigt im Q2/2025 eine der stärksten Preisdynamiken unter allen Wohnimmobiliensegmenten. Mit einem Jahresanstieg von 4,3 % und einem Quartalsplus von 1,6 % setzt sich der Aufwärtstrend der Vorquartale fort. Angebot und Nachfrage sind strukturell unausgeglichen: Das Neubauvolumen reicht nicht aus, um die demografisch und wirtschaftlich bedingte Nachfrage zu befriedigen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale und gefragte Stadtteile Frankfurts weisen deutlich höhere Mieten auf als Stadtrandlagen. Die Spreizung zwischen den Lagekategorien nimmt weiter zu. Besonders zentrumsnahe Viertel verzeichnen überdurchschnittliche Mietsteigerungen, da das dortige Angebot besonders knapp ist und die Nachfrage von Berufseinsteigern, Pendlern und internationalen Arbeitnehmern hoch bleibt.
Prognose und Ausblick
Für das restliche Jahr 2025 prognostizieren Marktbeobachter eine weitere moderate bis spürbare Mietsteigerung im Frankfurter Wohnungsmarkt. Ohne deutliche Ausweitung des Neubauangebots ist keine Entspannung zu erwarten. Die zunehmende Marktsegmentierung nach Lage dürfte sich weiter verschärfen, wobei zentrumsnahe Objekte überproportional von der Nachfragedynamik profitieren werden.






























