Immobilien Marktbericht Krefeld Q3 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser in Krefeld wird durch ein sehr knappes Angebot geprägt. Leerstand bei Bestandsimmobilien ist kaum vorhanden, und die Neubauaktivität bleibt aufgrund gestiegener Baukosten, verschärfter energetischer Anforderungen und langwieriger Genehmigungsverfahren verhalten. Im Q2 2025 wurden nur wenige neue Bauvorhaben gestartet, bereits genehmigte Projekte verzögern sich häufig. Diese Angebotsknappheit stützt den Verkäufermarkt nachhaltig.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
In besonders gefragten Lagen wie Krefeld-Bockum oder Verberg zeigen sich stabile bis leicht steigende Preise, während Randlagen geringfügige Preisrückgänge verzeichnen. Im Stadtmittelbereich lag der Hauspreis im Q3 2025 bei 3.109 €/m², was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 3.200 €/m² entspricht. Die Preisdivergenz zwischen gefragten und peripheren Lagen bleibt damit ein charakteristisches Merkmal des Krefelder Marktes.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden Quartale ist eine moderate Fortsetzung des Preisanstiegs zu erwarten, sofern das Angebot knapp bleibt und die Nachfrage stabil ist. Experten beschreiben den Markt als relativ stabil mit regionalen Unterschieden je nach Lage und Objektart. Die strategische Lage im Rheinland sowie laufende Infrastrukturprojekte stützen die wirtschaftliche Basis des Marktes mittelfristig.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Eigentumswohnungen in Krefeld sprechen vor allem Kapitalanleger sowie Singles und Paare ohne Kinder an. Das Angebot blieb im Q2 und Q3 2025 in allen Segmenten knapp, was die Preise auf moderatem Wachstumspfad hält. Energieeffiziente Gebäude gewinnen zunehmend an Wert, während Objekte mit veralteten Heizsystemen oder schlechter Dämmung an Attraktivität einbüßen. Die Nachfrage bleibt insgesamt anhaltend solide.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Im Stadtmittelbereich verzeichneten Eigentumswohnungen im Q3 2025 einen Quadratmeterpreis von 2.631 €, gegenüber 2.546 € im Q3 2024, was einem Anstieg von rund 3,3 Prozent entspricht. Bevorzugte Lagen wie Bockum und Verberg weisen tendenziell höhere Preise auf, während periphere Stadtteile moderatere Niveaus zeigen. Die Preisspanne innerhalb der Stadt ist damit weiterhin deutlich ausgeprägt.
Prognose und Ausblick
Der Wohnungsmarkt dürfte auch in den kommenden Quartalen stabil bleiben, mit moderat steigenden Preisen bei anhaltend knappem Angebot. Die unterschiedliche Nachfragestruktur gegenüber dem Hausmarkt lässt eine weiterhin leicht schwächere Preisentwicklung erwarten. Energetische Qualität wird als Differenzierungsmerkmal zwischen attraktiven und weniger gefragten Objekten an Bedeutung gewinnen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Für den Mietmarkt bei Häusern liegen keine separat ausgewiesenen Daten vor. Generell zeigen die Krefelder Mietmärkte durch regulatorische Eingriffe eine gedämpftere Dynamik als die entsprechenden Kaufmärkte. Die Nachfrage nach Mietobjekten bleibt strukturell hoch, da das Angebot an verfügbaren Immobilien insgesamt knapp ist und die Kaufpreise für viele Haushalte eine hohe Einstiegshürde darstellen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Analog zum Kaufmarkt ist davon auszugehen, dass Mietpreise für Häuser in bevorzugten Lagen wie Bockum oder Verberg höher liegen als in Randlagen. Eine differenzierte Datenbasis für lagespezifische Mietpreise bei Häusern ist in den verfügbaren Quellen nicht vorhanden. Grundsätzlich spiegeln die Mietpreise die Attraktivität der jeweiligen Stadtteile wider.
Prognose und Ausblick
Aufgrund der anhaltenden Angebotsknappheit und der robusten Nachfrage ist auch im Mietbereich für Häuser ein moderater Aufwärtstrend zu erwarten. Regulatorische Rahmenbedingungen dürften stärkere Preissteigerungen dämpfen. Eine belastbare Prognose setzt eine verbesserte Datenlage für dieses Segment voraus, die aktuell nicht gegeben ist.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietmarkt für Wohnungen in Krefeld zeichnet sich durch einen konstanten Aufwärtstrend aus, der kaum von negativen Quartalen unterbrochen wurde. Regulatorische Eingriffe dämpfen die Entwicklung im Vergleich zum Kaufmarkt, können den grundlegenden Aufwärtstrend jedoch nicht verhindern. Die Nachfrage bleibt strukturell hoch, angetrieben durch ein weiterhin knappes Angebot und die Attraktivität Krefelds als Wohnstandort im Rheinland.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Analog zu den Kaufpreisen ist auch bei Mietwohnungen von einer deutlichen Differenzierung zwischen attraktiven innerstädtischen Lagen und Randgebieten auszugehen. Bevorzugte Stadtteile wie Bockum dürften überdurchschnittliche Mietpreise aufweisen. Eine detaillierte lagebezogene Aufschlüsselung der Mietpreise für Q3 2025 ist den verfügbaren Quellen nicht zu entnehmen.
Prognose und Ausblick
Angesichts des anhaltend knappen Angebots und der stabilen Nachfrage ist ein fortgesetzter moderater Anstieg der Mietpreise für Wohnungen zu erwarten. Regulatorische Rahmenbedingungen werden stärkere Preissprünge begrenzen. Energetisch sanierte Objekte dürften zunehmend einen Mietpreisaufschlag erzielen, während unsanierte Bestände an relativer Attraktivität verlieren könnten.






























