Immobilien Marktbericht Frankfurt Q3 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Frankfurter Markt für Häuser zum Kauf ist im Q3 2025 durch ein sehr knappes Angebot und eine anhaltend hohe Nachfrage geprägt. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis stieg auf 5.589 Euro, was einem Zuwachs von 4,8 Prozent gegenüber dem Vorquartal entspricht. Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften sind besonders gefragt. Die Neubauaktivität im Segment Miethäuser ist nahezu nicht vorhanden, was das Angebot zusätzlich begrenzt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale und beliebte Stadtteile Frankfurts weisen deutlich höhere Preise auf als Randlagen. Die Nachfrage konzentriert sich auf gut angebundene und infrastrukturell attraktive Quartiere. Quantitative Preisdifferenzierungen zwischen einzelnen Stadtteilen sind nur eingeschränkt verfügbar, die Tendenz zu höheren Preisen in Toplage ist jedoch klar erkennbar.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten für die kommenden zwei Jahre jährliche Preissteigerungen von 2 bis 3 Prozent im Segment Häuser zum Kauf. Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Zinspolitik und dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld ab. Für Verkäufer bleibt die Marktlage sehr stabil, während Käufer mit weiterhin angespannten Bedingungen rechnen müssen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Frankfurter Markt für Eigentumswohnungen konsolidiert sich im Q3 2025 nach vorherigen Preissteigerungen. Mit einem Durchschnittspreis von 6.479 Euro pro Quadratmeter bleibt das Niveau hoch, zeigt jedoch keine nennenswerte weitere Steigerung. Die Nachfrage ist weiterhin sehr hoch und setzt sich aus Selbstnutzern, Kapitalanlegern sowie internationalen Käufern zusammen. Das Angebot ist knapp, Neubauwohnungen können die Nachfrage nicht decken.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale Lagen sind deutlich stärker nachgefragt und erzielen höhere Preise als periphere Stadtteile. Neubauwohnungen mit moderner Ausstattung in guten Lagen erzielen die höchsten Quadratmeterpreise. Altbauwohnungen in weniger zentralen Lagen sind günstiger und weisen entsprechend niedrigere Mietrenditen auf.
Prognose und Ausblick
Experten gehen von einer moderaten bis stabilen Preisentwicklung im Wohnungssegment aus. Deutliche Steigerungen werden kurzfristig nicht erwartet, da sich der Markt in einer Konsolidierungsphase befindet. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie das Neubauvolumen werden entscheidend für die weitere Preisentwicklung sein.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietmarkt für Häuser in Frankfurt ist im Q3 2025 durch ein sehr knappes Angebot und eine deutlich übersteigende Nachfrage geprägt. Neubauaktivitäten im Segment Miethäuser sind nahezu nicht vorhanden, was zu niedrigen Leerstandsquoten und einer starken Verhandlungsposition der Vermieter führt. Moderate Mietsteigerungen sind die Folge dieser Marktdynamik.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale und beliebte Stadtteile weisen tendenziell höhere Mietpreise auf als Stadtrandlagen. In Toplagen ist die Nachfrage besonders hoch, was die Mieten dort überproportional steigen lässt. Stadtrandlagen sind etwas moderater im Preisniveau, jedoch ebenfalls von Angebotsknappheit betroffen.
Prognose und Ausblick
Die Mietsituation bei Häusern wird voraussichtlich angespannt bleiben, da keine wesentliche Ausweitung des Angebots durch Neubau zu erwarten ist. Experten rechnen mit weiterhin moderaten Preissteigerungen. Der eingeschränkte Marktzugang für Mieter dürfte sich in den kommenden Quartalen kaum verbessern.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Frankfurter Mietmarkt für Wohnungen bleibt im Q3 2025 angespannt. Niedrige Leerstandsquoten und kurze Vermietungszeiten kennzeichnen das Marktgeschehen. Neubauwohnungen erzielen Spitzenmieten von über 18 Euro pro Quadratmeter, während ältere Bestände in weniger gefragten Lagen bei 10 bis 12 Euro liegen. Das Angebot steigt nur leicht und kann die hohe Nachfrage nicht befriedigen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale Stadtlagen weisen einen deutlichen Nachfrageüberhang auf und erzielen entsprechend höhere Mieten. Neubauwohnungen mit moderner Ausstattung in Innenstadtnähe sind besonders begehrt. Stadtrandwohngebiete bieten etwas günstigere Mietpreise, sind aber ebenfalls von Angebotsknappheit betroffen.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten eine Fortsetzung des angespannten Mietmarkts mit moderat steigenden Preisen. Das Neubauvolumen und die wirtschaftliche Entwicklung werden die Preisentwicklung maßgeblich beeinflussen. Eine spürbare Entspannung der Marktlage ist kurzfristig nicht zu erwarten.






























