Immobilienmarktbericht Aachen Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Häuser in Aachen präsentiert sich im Q1 2026 weiterhin robust mit einem Durchschnittspreis von 3.582 €/m². Die Preisspanne reicht von 1.615 €/m² bis 6.306 €/m² und spiegelt die heterogene Marktstruktur wider. Mit einem Quartalsanstieg von 5,86% und einem Jahresplus von 6,37% setzt sich der positive Trend fort. Die Nachfrage nach Eigenheimen bleibt trotz gestiegener Preise konstant hoch. Die Preisunterschiede zwischen den Aachener Stadtteilen sind erheblich. In Laurensberg und Vaalserquartier liegen die Quadratmeterpreise bei attraktiven 5.200 €/m² bis 5.800 €/m². Das beliebte Burtscheid bewegt sich im mittleren Segment zwischen 3.200 €/m² und 3.900 €/m². Stadtteile wie Aachen-Nord oder Eilendorf bieten hingegen Einstiegspreise zwischen 1.800 €/m² und 2.400 €/m² für preisbewusste Käufer. Die Dynamik am Aachener Häusermarkt dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Die universitätsnahe Lage und die Grenznähe zu Belgien und den Niederlanden stützen die Nachfrage nachhaltig. Eine moderate Preisentwicklung im mittleren einstelligen Prozentbereich erscheint realistisch. Besonders gefragte Lagen könnten weiterhin überdurchschnittliche Wertsteigerungen verzeichnen, während periphere Gebiete stabilere Preisniveaus aufweisen dürften.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Wohnungsmarkt in Aachen präsentiert sich differenziert mit einem Durchschnittspreis von 3.793 €/m². Die Bandbreite von 2.018 €/m² bis 6.488 €/m² zeigt die Vielfalt des Angebots. Bemerkenswert ist die quartalsweise Korrektur von -2,36%, während die Jahresbetrachtung mit +10,06% deutlich positiv ausfällt. Diese Konsolidierung nach starkem Wachstum deutet auf eine gesunde Marktentwicklung hin. Premium-Lagen wie das Frankenberger Viertel oder die Altstadt erreichen Spitzenpreise zwischen 5.500 €/m² und 6.200 €/m². Die Innenstadt-Randgebiete und das Universitätsviertel bewegen sich im soliden Mittelfeld bei 3.500 €/m² bis 4.200 €/m². Günstigere Alternativen finden Käufer in Brand oder Kornelimünster, wo Eigentumswohnungen zwischen 2.200 €/m² und 2.800 €/m² erhältlich sind. Nach der leichten Quartalskorrektur dürfte sich der Wohnungsmarkt stabilisieren. Die starke Nachfrage durch Studenten, junge Berufstätige und Kapitalanleger bleibt bestehen. Eine Rückkehr zu moderaten Preissteigerungen erscheint wahrscheinlich. Besonders kleinere, zentrumsnahe Wohnungen könnten weiterhin gefragt bleiben, während größere Einheiten in Randlagen preislich stabiler bleiben dürften.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich in Aachen äußerst dynamisch. Mit durchschnittlich 13,65 €/m² und einer Spanne von 8,44 €/m² bis 23,00 €/m² ist das Preisgefüge breit gefächert. Die Quartalserhöhung von 7,91% und der Jahresanstieg von 10,71% signalisieren einen angespannten Markt. Die hohe Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum treibt die Preise kontinuierlich nach oben. In den gehobenen Wohnlagen Hanbruch und Lichtenbusch werden für Einfamilienhäuser Mieten zwischen 18,00 €/m² und 21,50 €/m² aufgerufen. Das familienfreundliche Haaren liegt mit 12,50 €/m² bis 14,50 €/m² im mittleren Preissegment. Deutlich günstiger wohnt es sich in Richterich oder Walheim, wo Mietpreise zwischen 9,00 €/m² und 11,00 €/m² für Häuser üblich sind. Die starke Mietpreisentwicklung bei Häusern dürfte sich abschwächen, bleibt aber voraussichtlich positiv. Der Zuzug von Familien in die Universitätsstadt und die begrenzte Neubautätigkeit stützen das Preisniveau. Eine Fortsetzung des Aufwärtstrends im mittleren einstelligen Bereich erscheint realistisch. Besonders in familienfreundlichen Stadtteilen mit guter Infrastruktur dürfte die Nachfrage hoch bleiben.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) zeigt sich mit durchschnittlich 12,89 €/m² relativ stabil. Die Preisspanne von 7,67 €/m² bis 24,11 €/m² verdeutlicht die unterschiedlichen Marktsegmente. Mit einer moderaten Quartalssteigerung von 1,18% und einem Jahresplus von 4,20% entwickelt sich dieser Markt verhaltener als andere Segmente. Die kontinuierliche Nachfrage durch Studenten und Berufstätige sorgt für Stabilität. Toplagen wie das Pontviertel oder die Adalbertsteinweg-Umgebung erzielen Spitzenmieten zwischen 19,00 €/m² und 22,50 €/m² für moderne Wohnungen. Im beliebten Studentenviertel und Frankenberger Viertel liegen die Mieten bei 12,00 €/m² bis 15,00 €/m². Preiswertere Optionen bieten Stadtteile wie Forst oder Kullen mit Mietpreisen zwischen 8,00 €/m² und 10,50 €/m². Der Mietwohnungsmarkt dürfte weiterhin moderat wachsen. Die konstante Nachfrage durch die RWTH Aachen und ansässige Unternehmen stabilisiert das Preisniveau. Eine Fortsetzung der verhaltenen Preisentwicklung im niedrigen einstelligen Bereich erscheint wahrscheinlich. Modernisierte und energieeffiziente Wohnungen könnten überdurchschnittliche Mietsteigerungen verzeichnen, während Bestandswohnungen preislich stabiler bleiben.































