Immobilienmarktbericht Augsburg Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Häusermarkt in Augsburg agiert im Q4 2025 weiterhin robust mit einem Durchschnittspreis von 4.725 €/m². Die Preisspanne reicht von 2.573 €/m² bis 7.771 €/m². Mit einem Quartalsanstieg von 6,23% und einer Jahresentwicklung von 6,25% verzeichnet das Segment eine kontinuierliche Aufwärtsdynamik. Die Nachfrage nach Eigenheimen bleibt trotz des gehobenen Preisniveaus stabil, was die anhaltende Attraktivität des Augsburger Immobilienmarktes unterstreicht. Die Preisspanne spiegelt deutliche Lageunterschiede wider. In Stadtrandlagen wie Haunstetten-Siebenbrunn bewegen sich die Preise im unteren Bereich bei etwa 3.200 €/m². Zentrumsnahe Viertel wie das Antonsviertel erreichen 6.500 €/m². Spitzenlagen in Göggingen mit historischen Villenvierteln markieren mit rund 7.500 €/m² das obere Preissegment. Die Nähe zu Grünanlagen und die Verkehrsanbindung sind entscheidende Preisfaktoren. Die positive Entwicklung dürfte sich bei anhaltender Nachfrage fortsetzen. Der begrenzte Neubau und die solide Wirtschaftslage Augsburgs stützen das Preisniveau. Eine Stabilisierung auf hohem Niveau erscheint wahrscheinlicher als starke Preissprünge. Interessenten sollten mit weiterhin festen Preisen rechnen, wobei moderate Steigerungen in gefragten Lagen zu erwarten sind. Die Marktdynamik bleibt voraussichtlich intakt.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Eigentumswohnungen in Augsburg agiert im Q4 2025 moderat mit einem Durchschnittspreis von 4.814 €/m². Die Quartalsentwicklung von 5,04% und das Jahresplus von 5,32% zeigen eine solide, aber etwas moderatere Dynamik als bei Häusern. Das Segment profitiert von starker Nachfrage durch Kapitalanleger und Eigennutzer gleichermaßen. Die breite Preisspanne ermöglicht verschiedenen Käufergruppen den Marktzugang. Einfache Lagen in Oberhausen oder Lechhausen bieten Wohnungen ab etwa 3.500 €/m². Die beliebte Innenstadt und das Bismarckviertel rangieren bei 5.800 €/m². Premium-Neubauprojekte am Stadtwald oder in der Altstadt erreichen Spitzenpreise um 7.500 €/m². Die Preisunterschiede reflektieren Bausubstanz, Ausstattung und Mikrolage. Sanierte Altbauwohnungen in zentralen Lagen sind besonders gefragt. Der Wohnungsmarkt dürfte seine positive Entwicklung beibehalten. Die anhaltende Urbanisierung und begrenzte Neubauflächen stützen die Preise nachhaltig. Eine Fortsetzung des moderaten Aufwärtstrends erscheint realistisch. Besonders Bestandswohnungen in guten Lagen bleiben wertstabil. Käufer sollten sich auf ein konstant hohes Preisniveau einstellen, wobei Schnäppchen zunehmend seltener werden.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt im Q4 2025 mit durchschnittlich 15,36 €/m² eine dynamische Entwicklung. Die Spanne reicht von 10,76 €/m² bis 24,58 €/m². Mit einem Quartalsplus von 7,49% und einem Jahresanstieg von 17,79% verzeichnet dieses Segment die stärkste Dynamik aller Marktsegmente. Die hohe Nachfrage nach Mietshäusern trifft auf ein knappes Angebot. Stadtrandlagen wie Bergheim oder Inningen bieten Häuser ab 11,50 €/m² zur Miete. Gefragte Wohnviertel wie Pfersee oder Hochzoll liegen bei 16,00 €/m². Premiumlagen in Göggingen oder am Siebentischwald erreichen bis zu 23,00 €/m². Die Preisdifferenzen ergeben sich aus Gartengröße, Ausstattungsqualität und Infrastruktur. Moderne Energiestandards werden zunehmend zum preisbestimmenden Faktor. Die außergewöhnlich starke Jahresentwicklung deutet auf eine Normalisierung nach vorheriger Unterbepreisung hin. Eine Verlangsamung des Anstiegstempos erscheint wahrscheinlich. Das Segment dürfte sich mittelfristig stabilisieren, bleibt aber angespannt. Mieter müssen sich auf das neue Preisniveau einstellen. Die Nachfrage nach Häusern mit Garten und Home-Office-Möglichkeiten bleibt voraussichtlich hoch.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten in Augsburg durchschnittlich 15,67 €/m², bei einer Bandbreite von 9,92 €/m² bis 26,75 €/m². Die verhaltene Quartalsentwicklung von 1,56% und der Jahresanstieg von 5,66% signalisieren eine Beruhigung nach Jahren starker Steigerungen. Der Markt zeigt sich gefestigt, wobei die extreme Spreizung unterschiedliche Marktsegmente bedient. Das Angebot bleibt in beliebten Lagen knapp. Außenbezirke wie Bärenkeller oder Universitätsviertel starten bei etwa 11,00 €/m². Zentrale Lagen in der Jakobervorstadt oder Maxvorstadt liegen bei 17,50 €/m². Luxussegmente in der Altstadt oder Neubauprojekte in Top-Lagen erreichen 25,00 €/m². Die Preisunterschiede spiegeln Baujahr, energetischen Zustand und Anbindung wider. Studenten- und Seniorenwohnungen bilden eigene Preissegmente. Der Mietwohnungsmarkt dürfte sich auf hohem Niveau stabilisieren. Die moderate Quartalsentwicklung deutet auf eine Konsolidierungsphase hin. Weitere Anstiege sind wahrscheinlich, jedoch in gemäßigtem Tempo. Regulatorische Eingriffe könnten dämpfend wirken. Mieter sollten mit stabilen bis leicht steigenden Preisen rechnen, wobei Neuvertragsmieten weiterhin über Bestandsmieten liegen werden.































