Immobilienmarktbericht Braunschweig Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Wohnhäuser in Braunschweig präsentiert sich im Q1 2026 robust mit einem Durchschnittspreis von 2.990 €/m². Mit einem Durchschnittspreis von 2.990 €/m² verzeichnet das Segment einen Quartalsrückgang von 3,45% und einen Jahresrückgang von 3,78%. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 1.223 €/m² und 5.231 €/m², was auf deutliche Qualitäts- und Lageunterschiede hinweist. Die Nachfrage nach Eigenheimen schwächt sich merklich ab, was den Preisdruck mindert. Die Preisspanne spiegelt die heterogene Struktur Braunschweigs wider. In gefragten Stadtteilen wie dem Östlichen Ringgebiet oder Riddagshausen liegen die Quadratmeterpreise bei 4.500 bis 5.200 €/m². Mittelpreisige Lagen wie Lehndorf oder Rühme bewegen sich zwischen 2.800 und 3.500 €/m². In peripheren Bereichen wie Watenbüttel oder Mascherode finden sich Häuser bereits ab 1.300 bis 2.000 €/m². Die aktuelle Marktlage deutet auf eine Stabilisierung auf niedrigerem Niveau hin. Die Zinsbelastung und wirtschaftliche Unsicherheiten dürften die Nachfrage weiterhin dämpfen. Für das kommende Quartal ist mit einer Seitwärtsbewegung oder allenfalls leichten Preisrückgängen zu rechnen. Qualitativ hochwertige Objekte in Toplagen werden voraussichtlich preisstabiler bleiben als einfache Bestandsimmobilien in Randlagen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigentumswohnungsmarkt in Braunschweig präsentiert sich im Q1 2026 weitgehend stabil. Bei einem Durchschnittspreis von 3.168 €/m² liegt nur ein marginaler Quartalsrückgang von 0,13% vor, während die Jahresentwicklung mit +1,74% noch positiv ausfällt. Die Preisspanne von 1.800 bis 5.288 €/m² zeigt die Vielfalt des Angebots. Der Markt beweist eine bemerkenswerte Resilienz gegenüber den allgemeinen Marktturbulenzen. Premium-Wohnlagen wie das Magniviertel oder die Innenstadt erreichen Spitzenpreise von 4.800 bis 5.200 €/m². Beliebte Wohnviertel wie Gliesmarode oder das Westliche Ringgebiet bewegen sich im Bereich von 3.000 bis 3.800 €/m². Günstigere Eigentumswohnungen in Stadtteilen wie Heidberg oder Melverode sind bereits ab 1.900 bis 2.500 €/m² verfügbar, wobei hier oft Sanierungsbedarf besteht. Der Wohnungsmarkt dürfte seine Stabilität mittelfristig bewahren. Die anhaltende Urbanisierung und der Mangel an Neubauprojekten stützen das Preisniveau. Besonders kleinere, energieeffiziente Einheiten in zentralen Lagen werden weiterhin gefragt sein. Eine moderate Preisentwicklung mit leichten Aufwärtstendenzen in gefragten Segmenten erscheint wahrscheinlich, während periphere Lagen unter Druck bleiben könnten.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich im Q1 2026 deutlich dynamisch. Mit einem Durchschnittsmietpreis von 12,91 €/m² verzeichnet das Segment einen Quartalsanstieg von 1,57% und eine beachtliche Jahressteigerung von 10,91%. Die Spanne reicht von 7,33 bis 18,95 €/m². Die starke Nachfrage nach Mietshäusern mit Garten treibt die Preise kontinuierlich nach oben. Spitzenmieten von 17,00 bis 18,50 €/m² werden in begehrten Wohnlagen wie Stöckheim oder dem Prinzenpark erzielt. Das mittlere Preissegment um 12,00 bis 14,50 €/m² findet sich in etablierten Wohngebieten wie Querum oder Volkmarode. In Stadtrandlagen wie Rautheim oder Geitelde beginnen die Mieten bereits bei 7,50 bis 9,50 €/m², wobei hier oft ältere Bestandsimmobilien dominieren. Die Nachfrage nach Mietshäusern bleibt ungebrochen hoch. Familien, die sich den Hauskauf nicht leisten können oder wollen, weichen verstärkt auf den Mietmarkt aus. Die Angebotsknappheit wird die Preise weiter stützen. Ein moderater weiterer Anstieg der Mieten erscheint wahrscheinlich, insbesondere für moderne, energieeffiziente Objekte mit guter Infrastrukturanbindung.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) entwickelt sich im Q1 2026 kontinuierlich aufwärts. Bei einer Durchschnittsmiete von 10,72 €/m² steht ein Quartalswachstum von 2,10% und eine Jahressteigerung von 2,58% zu Buche. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 7,14 und 17,73 €/m². Der Markt profitiert von anhaltend hoher Nachfrage bei begrenztem Neubauvolumen. Innenstadtnahe Lagen wie das Univiertel oder das Wilhelminische Viertel erzielen Spitzenmieten von 15,50 bis 17,50 €/m². Solide Wohnviertel wie Kralenriede oder Broitzem rangieren im Mittelfeld bei 10,00 bis 12,50 €/m². Preisgünstige Alternativen ab 7,20 bis 9,00 €/m² bieten Stadtteile wie die Weststadt oder Veltenhof, wo hauptsächlich ältere Mehrfamilienhäuser das Angebot prägen. Der Mietwohnungsmarkt wird voraussichtlich angespannt bleiben. Die Zuwanderung in die Universitätsstadt und der Trend zu kleineren Haushalten stützen die Nachfrage nachhaltig. Moderate Mietsteigerungen dürften sich fortsetzen, wobei energetisch sanierte Wohnungen überproportional profitieren werden. Eine Entspannung ist erst bei deutlicher Ausweitung des Wohnungsangebots zu erwarten.































