Immobilienmarktbericht Dortmund Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Wer in Dortmund Wohnhäuser kaufen möchte, trifft auf einen Markt, der sich im Q4 2025 anhaltend belastbar präsentiert mit einem Durchschnittspreis von 3.147,93 €/m². Die Preisspanne reicht von 1.447,52 €/m² bis 5.562,50 €/m². Im Quartalsvergleich stiegen die Preise um 2,36%, im Jahresvergleich sogar um 3,09%. Diese kontinuierliche Aufwärtsentwicklung spiegelt die anhaltend hohe Nachfrage nach Eigenheimen wider, wobei die Preissteigerungen moderat ausfallen. In den gefragten südlichen Stadtteilen wie Hörde und Hombruch liegen die Quadratmeterpreise zwischen 4.200 €/m² und 5.500 €/m². Die zentrumsnahen Lagen in der Innenstadt-West bewegen sich um 3.500 €/m². Günstigere Objekte finden sich in den nördlichen Bezirken wie Eving und Scharnhorst, wo Preise zwischen 1.500 €/m² und 2.200 €/m² realisiert werden. Die positive Marktdynamik dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Die solide Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot lässt weitere moderate Preissteigerungen erwarten. Besonders in den beliebten Stadtteilen wird die Preisentwicklung voraussichtlich stabil bleiben. Käufer sollten sich auf ein weiterhin hohes Preisniveau einstellen, wobei die Wertstabilität von Immobilien in Dortmund langfristig gesichert erscheint.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Wohnungsmarkt in Dortmund bleibt im Q4 2025 verhaltener als der Häusersektor mit einem Durchschnittspreis von 2.808,31 €/m². Die Preisentwicklung zeigt mit +1,02% im Quartal und +2,60% im Jahresvergleich eine stabile Aufwärtsbewegung. Der Wohnungsmarkt entwickelt sich damit etwas verhaltener als der Häusermarkt, bleibt aber insgesamt im positiven Bereich. Die breite Preisspanne zeigt die Vielfalt des Angebots. Premium-Lagen wie der Phoenix-See und die Gartenstadt erreichen Spitzenpreise zwischen 4.500 €/m² und 5.100 €/m². In beliebten Vierteln wie Kreuzviertel und Kaiserviertel bewegen sich die Preise um 3.200 €/m² bis 3.800 €/m². Erschwinglichere Wohnungen gibt es in Stadtteilen wie Mengede oder Huckarde, wo Quadratmeterpreise zwischen 1.600 €/m² und 2.100 €/m² üblich sind. Der Wohnungsmarkt zeigt sich resilient mit weiteren moderaten Preissteigerungen im einstelligen Prozentbereich. Die anhaltende Urbanisierung und der Zuzug in die Universitätsstadt stützen die Nachfrage nachhaltig. Besonders im mittleren Preissegment dürfte sich die Entwicklung stabilisieren. Investoren können von der stetigen Wertentwicklung profitieren, während Selbstnutzer mit gleichbleibend hohen Einstiegspreisen rechnen müssen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt mit durchschnittlich 13,35 €/m² eine rückläufige Entwicklung. Die Spanne reicht von 8,73 €/m² bis 21,14 €/m². Mit -1,26% im Quartal und deutlichen -11,12% im Jahresvergleich ist eine spürbare Entspannung eingetreten. Diese Korrektur nach Jahren des Anstiegs bietet Mietern bessere Konditionen, während Vermieter ihre Preisvorstellungen anpassen müssen. In Premium-Wohnlagen wie Brünninghausen und Syburg werden weiterhin Spitzenmieten zwischen 18,00 €/m² und 20,50 €/m² für Einfamilienhäuser aufgerufen. Die mittleren Lagen in Brackel oder Aplerbeck rangieren zwischen 12,00 €/m² und 15,00 €/m². Besonders günstige Mietpreise finden sich in Lütgendortmund und Marten, wo Häuser bereits ab 9,00 €/m² bis 11,00 €/m² verfügbar sind. Nach der deutlichen Preiskorrektur dürfte sich der Mietmarkt für Häuser auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum bleibt grundsätzlich bestehen, jedoch haben sich die Marktbedingungen zugunsten der Mieter verschoben. Eine weitere moderate Entspannung ist möglich, große Preissprünge nach unten erscheinen aber unwahrscheinlich. Vermieter sollten sich auf realistische Mietpreise einstellen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten in Dortmund durchschnittlich 10,32 €/m², bei einer Bandbreite von 6,15 €/m² bis 17,28 €/m². Mit +2,99% im Quartal und +3,72% im Jahr zeigt sich eine kontinuierliche Verteuerung. Der Wohnungsmietmarkt entwickelt sich damit entgegengesetzt zum Häusersegment und bleibt angespannt. Die hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in der Stadt treibt die Preise weiter. Top-Lagen wie das Kreuzviertel und die Innenstadt-Ost erreichen Mieten zwischen 14,50 €/m² und 17,00 €/m² für moderne Wohnungen. In beliebten Studentenvierteln und Szenebezirken wie dem Unionviertel liegen die Preise bei 11,00 €/m² bis 13,50 €/m². Günstigere Alternativen bieten Stadtteile wie Wickede oder Asseln mit Mieten zwischen 6,50 €/m² und 8,50 €/m². Der Aufwärtstrend bei Mietwohnungen dürfte sich fortsetzen, getrieben durch anhaltenden Zuzug und knappes Angebot. Besonders im unteren und mittleren Preissegment bleibt der Markt angespannt. Die Nachfrage von Studenten und jungen Berufstätigen sorgt für stabilen Mieterdruck. Mieter müssen sich auf weiter steigende Preise einstellen, während Vermieter von der positiven Marktentwicklung profitieren können.































