Immobilienmarktbericht Düsseldorf Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigenheimmarkt in Düsseldorf bleibt im Q1 2026 moderat nachlassend mit einem Durchschnittspreis von 5.188 €/m². Bei einem Durchschnittspreis von 5.188 €/m² verzeichnet das Segment einen minimalen Quartalsrückgang von 0,28% und einen Jahresrückgang von 0,67%. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 2.333 €/m² und 9.922 €/m², was die heterogene Struktur des Düsseldorfer Häusermarkts widerspiegelt. Die Preisunterschiede im Düsseldorfer Häusermarkt sind erheblich. Während in Stadtrandlagen wie Gerresheim oder Wersten Häuser bereits ab 2.400 €/m² bis 3.500 €/m² erhältlich sind, erreichen Premiumlagen in Oberkassel und Niederkassel Spitzenwerte von 8.500 €/m² bis 9.900 €/m². Die beliebten Familienquartiere in Kaiserswerth bewegen sich im mittleren Preissegment zwischen 5.000 €/m² und 6.500 €/m². Der Häusermarkt in Düsseldorf dürfte sich in den kommenden Quartalen weiter stabilisieren. Die moderate Preiskorrektur der vergangenen Monate könnte sich fortsetzen, wobei hochwertige Lagen voraussichtlich preisstabil bleiben werden. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Einfamilienhäusern in guten Wohnlagen trifft auf ein begrenztes Angebot, was größere Preisrückgänge unwahrscheinlich macht.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigentumswohnungsmarkt in Düsseldorf präsentiert sich im ersten Quartal 2026 in robuster Verfassung. Mit einem Durchschnittspreis von 5.447 €/m² und einem Quartalswachstum von 1,47% sowie einem beachtlichen Jahresplus von 7,07% zeigt sich eine deutliche Aufwärtsdynamik. Die Preisspanne reicht von 3.033 €/m² bis zu 10.390 €/m², was unterschiedlichste Käuferschichten anspricht. Die Preisdifferenzen bei Eigentumswohnungen variieren stark nach Lage. In Stadtteilen wie Garath oder Hellerhof finden sich Wohnungen im unteren Preissegment zwischen 3.100 €/m² und 4.200 €/m². Das gehobene Mittelfeld in Pempelfort und Derendorf bewegt sich zwischen 5.500 €/m² und 7.000 €/m². Absolute Spitzenpreise von 9.000 €/m² bis 10.300 €/m² werden in der Carlstadt und am Rheinufer erzielt. Die positive Entwicklung bei Eigentumswohnungen dürfte sich fortsetzen, wenn auch mit moderaterem Tempo. Die starke Nachfrage, insbesondere nach zentral gelegenen Wohnungen mit guter Infrastruktur, trifft auf ein knappes Angebot. Neubauprojekte in attraktiven Lagen werden voraussichtlich weiterhin Premiumpreise erzielen, während Bestandswohnungen in durchschnittlichen Lagen stabiler tendieren dürften.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) in Düsseldorf zeigt im ersten Quartal 2026 eine differenzierte Entwicklung. Bei einem Durchschnittsmietpreis von 19,52 €/m² verzeichnet das Segment einen Quartalsanstieg von 3,12%, während die Jahresentwicklung mit minus 2,40% rückläufig ist. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 10,91 €/m² und 32,00 €/m², was die Vielfalt des Angebots unterstreicht. Die Mietpreisunterschiede für Häuser sind beträchtlich. In peripheren Lagen wie Unterrath oder Lichtenbroich liegen die Mieten zwischen 11,00 €/m² und 14,50 €/m². Beliebte Familienviertel wie Stockum und Lohausen rangieren im mittleren Bereich von 17,00 €/m² bis 22,00 €/m². Premiumlagen in Golzheim und am Rheinpark erreichen Spitzenmieten von 28,00 €/m² bis 31,50 €/m². Der Mietmarkt für Häuser dürfte sich in den kommenden Monaten stabilisieren. Die jüngste Quartalserholung nach dem Jahresrückgang deutet auf eine Bodenbildung hin. Die anhaltende Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum mit Garten trifft auf ein strukturell knappes Angebot, was mittelfristig für stabile bis leicht steigende Mieten sprechen dürfte.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) in Düsseldorf zeigt sich im ersten Quartal 2026 weitgehend stabil. Mit einer Durchschnittsmiete von 17,69 €/m² und einem moderaten Quartalsplus von 1,20% bei einem leichten Jahresrückgang von 0,67% bewegt sich der Markt seitwärts. Die Preisspanne reicht von 9,98 €/m² bis zu 35,00 €/m² und spiegelt die heterogene Marktstruktur wider. Die Mietpreisstruktur variiert erheblich nach Stadtteil. In Hassels und Reisholz beginnen die Mieten bei 10,00 €/m² bis 12,50 €/m². Das breite Mittelfeld in Bilk und Flingern bewegt sich zwischen 16,00 €/m² und 20,00 €/m². Luxuswohnungen in der Altstadt und im Medienhafen erreichen Spitzenmieten von 28,00 €/m² bis 34,50 €/m², wobei besonders exklusive Objekte die Obergrenze markieren. Der Mietwohnungsmarkt dürfte sich in naher Zukunft stabil entwickeln. Die moderate Preisentwicklung der letzten Quartale wird sich voraussichtlich fortsetzen. Neubauwohnungen in zentralen Lagen werden weiterhin Premiummieten erzielen, während der Bestandsmarkt von der regulatorischen Mietpreisbremse beeinflusst bleiben wird. Eine deutliche Entspannung ist angesichts des anhaltenden Zuzugs nicht zu erwarten.































