Immobilienmarktbericht Erlangen Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Häusermarkt in Erlangen präsentiert sich im Q4 2025 anhaltend bewegt. Mit einem Durchschnittspreis von 5.054,50 €/m² und einer Preisspanne zwischen 2.650,84 €/m² und 8.605,77 €/m² bewegt sich das Segment auf hohem Niveau. Die Quartalsentwicklung von 4,04% und die Jahresentwicklung von 6,05% unterstreichen die anhaltend starke Nachfrage nach Eigenheimen in der Universitätsstadt. Die Preisunterschiede in Erlangen sind erheblich. Während in Büchenbach-Nord Häuser bereits ab 2.700 €/m² zu finden sind, erreichen Spitzenlagen in Burgberg und dem Röthelheimpark Preise von bis zu 8.500 €/m². Die zentrumsnahen Bereiche um die Altstadt bewegen sich typischerweise zwischen 6.000 und 7.500 €/m², wobei die Nähe zur Universität preistreibend wirkt. Der Erlanger Häusermarkt dürfte auch künftig von der starken Wirtschaftskraft der Region profitieren. Die Präsenz von Siemens und der Universität sorgt für kontinuierliche Nachfrage. Eine weitere moderate Preisentwicklung erscheint wahrscheinlich, wobei die begrenzte Flächenverfügbarkeit in beliebten Lagen den Preisdruck aufrechterhalten wird. Stabilität auf hohem Niveau charakterisiert die Markterwartung.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Wohnungsmarkt in Erlangen präsentiert sich mit einem Durchschnittspreis von 5.170,38 €/m² auf ähnlichem Niveau wie der Häusermarkt. Die Preisspanne reicht von 2.980 €/m² bis 9.450,01 €/m². Mit einer Quartalsentwicklung von 2,21% zeigt sich eine moderate Dynamik, während die Jahresentwicklung mit -2,92% eine leichte Preiskorrektur signalisiert. Eigentumswohnungen in Bruck starten bei etwa 3.000 €/m², während Premium-Neubauten in der Innenstadt und im Poetenviertel Spitzenwerte von über 9.000 €/m² erreichen. Das beliebte Stadtviertel Röthelheim bietet Wohnungen typischerweise zwischen 5.500 und 7.000 €/m². Die Nähe zu Universität und Arbeitsplätzen bestimmt maßgeblich das Preisgefüge. Nach der leichten Preiskorrektur im Jahresverlauf dürfte sich der Wohnungsmarkt stabilisieren. Die hohe Lebensqualität und die wirtschaftliche Stärke Erlangens sprechen für eine solide Wertentwicklung. Besonders energieeffiziente Neubauten und sanierte Bestandswohnungen in guten Lagen dürften weiterhin gefragt bleiben. Eine Bodenbildung auf aktuellem Niveau erscheint realistisch.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich mit durchschnittlich 14,73 €/m² und einer Spanne von 9,38 €/m² bis 21,01 €/m² robust. Die Quartalsentwicklung von 4,39% und die Jahresentwicklung von 8,79% verdeutlichen den starken Aufwärtstrend. Die hohe Nachfrage nach Familienwohnraum treibt die Mietpreise kontinuierlich nach oben. In Stadtrandlagen wie Frauenaurach oder Kosbach beginnen Hausmieten bei etwa 9,50 €/m². Die begehrten Wohngebiete Sieglitzhof und Tennenlohe bewegen sich zwischen 15,00 und 18,00 €/m². Absolute Spitzenmieten von bis zu 20,50 €/m² werden in den exklusiven Lagen nahe dem Burgberg und in modernen Neubaugebieten erzielt. Die Mietpreisentwicklung für Häuser dürfte angesichts der knappen Verfügbarkeit weiter aufwärtsgerichtet bleiben. Der Zuzug von Fachkräften und Familien in die Wissenschaftsstadt sorgt für anhaltende Nachfrage. Moderate weitere Steigerungen erscheinen wahrscheinlich, wobei regulatorische Eingriffe die Dynamik dämpfen könnten. Die Attraktivität des Segments bleibt ungebrochen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten in Erlangen durchschnittlich 16,25 €/m² bei einer Preisspanne von 9,28 €/m² bis 31,17 €/m². Die Quartalsentwicklung von 2,39% und die Jahresentwicklung von 6,14% zeigen einen stabilen Aufwärtstrend. Der Markt profitiert von der starken Nachfrage durch Studenten, Berufseinsteiger und Mitarbeiter der ansässigen Großunternehmen. Günstige Mietwohnungen finden sich in Eltersdorf und Büchenbach ab etwa 9,50 €/m². Das Stadtzentrum und die Altstadt verlangen zwischen 18,00 und 24,00 €/m² für durchschnittliche Wohnungen. Luxuriöse Neubauwohnungen in Top-Lagen wie dem Siemens-Campus-Umfeld erreichen Spitzenmieten von bis zu 30,00 €/m². Der Mietwohnungsmarkt wird voraussichtlich weiterhin von der hohen Nachfrage geprägt bleiben. Die Universität mit über 40.000 Studierenden und die expandierenden Technologieunternehmen sorgen für kontinuierlichen Bedarf. Eine moderate Fortsetzung des Preisanstiegs erscheint wahrscheinlich, wobei Neubauprojekte punktuell für Entlastung sorgen könnten.































