Immobilienmarktbericht Frankfurt Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Wohnhäuser in Frankfurt positioniert sich im Q1 2026 auf hohem Niveau mit einem Durchschnittspreis von 5.061 €/m². Die Preisspanne reicht von 2.074 €/m² bis 9.905 €/m². Mit einem Rückgang von 2,27% zum Vorquartal und 1,62% im Jahresvergleich deutet sich eine leichte Entspannung am Markt an. Die breite Preisspanne spiegelt die heterogene Marktstruktur Frankfurts wider. Die Preisspanne zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Frankfurter Stadtteilen. In Fechenheim und Griesheim bewegen sich die Quadratmeterpreise im unteren Bereich zwischen 2.100 €/m² und 3.500 €/m². Das Westend und Sachsenhausen erreichen hingegen Spitzenwerte zwischen 7.500 €/m² und 9.800 €/m². Mittelpreisige Lagen wie Bockenheim oder Bornheim pendeln sich bei 4.800 €/m² bis 5.500 €/m² ein. Die moderate Preiskorrektur dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum in der Finanzmetropole trifft weiterhin auf ein begrenztes Angebot. Eine stärkere Preisanpassung ist vor allem in den hochpreisigen Segmenten zu erwarten, während günstigere Lagen stabiler bleiben dürften. Die Zinsentwicklung bleibt ein wichtiger Einflussfaktor für die weitere Marktentwicklung.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Frankfurt kosten im Q1 2026 durchschnittlich 6.634 €/m², bei einer Spanne von 3.483 €/m² bis 11.085 €/m². Der Markt zeigt sich mit einem Quartalsminus von 1,35% und einem marginalen Jahresrückgang von 0,18% relativ stabil. Die hohe Nachfrage nach Wohnungen in der Bankenstadt sorgt trotz leichter Preisrückgänge für ein anhaltend hohes Preisniveau. Die Preisspanne bei Eigentumswohnungen variiert stark nach Lage. In Stadtteilen wie Höchst oder Sindlingen finden sich Angebote zwischen 3.500 €/m² und 4.200 €/m². Das Nordend und die Innenstadt bewegen sich im mittleren bis oberen Preissegment zwischen 6.500 €/m² und 8.000 €/m². Luxuswohnungen im Europaviertel oder am Mainufer erreichen Spitzenwerte von 9.500 €/m² bis 11.000 €/m². Der Wohnungsmarkt dürfte sich weiter seitwärts bewegen. Die zentrale Lage Frankfurts als Wirtschaftsmetropole und die anhaltende Urbanisierung stützen die Nachfrage. Neubauprojekte könnten punktuell für Entlastung sorgen, werden aber das Gesamtpreisniveau kaum beeinflussen. Eine Stabilisierung auf hohem Niveau erscheint wahrscheinlich, wobei Premium-Lagen weiterhin Wertsteigerungspotenzial aufweisen dürften.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Häusermietmarkt in Frankfurt erweist sich im Q1 2026 als unter Druck stehend mit einer Durchschnittsmiete von 18,06 €/m². Die Bandbreite reicht von 11,11 €/m² bis 28,98 €/m². Mit einem Rückgang von 2,06% zum Vorquartal und 0,44% im Jahresvergleich zeigt sich eine leichte Entspannung. Der Mietmarkt für Häuser bleibt dennoch angespannt, da das Angebot in Frankfurt traditionell begrenzt ist. Die Mietpreise für Häuser differieren stark nach Stadtlage. In Randgebieten wie Nieder-Eschbach oder Harheim bewegen sich die Mieten zwischen 11,50 €/m² und 14,00 €/m². Bergen-Enkheim und Schwanheim liegen im mittleren Segment bei 16,00 €/m² bis 19,00 €/m². Premium-Lagen wie Dornbusch oder der Holzhausenviertel-Rand erreichen Spitzenmieten zwischen 24,00 €/m² und 28,50 €/m². Der Mietmarkt für Häuser dürfte sich moderat entwickeln. Die leichten Rückgänge könnten sich stabilisieren, da die Nachfrage nach Einfamilienhäusern in Frankfurt strukturell hoch bleibt. Familien suchen verstärkt nach Wohnraum mit Garten, was die Mieten stützt. Eine deutliche Entspannung ist nicht zu erwarten, vielmehr dürfte sich das Niveau seitwärts bewegen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen mit 2-3 Zimmern und ca. 60-80 m² Wohnfläche kosten im Q1 2026 durchschnittlich 21,03 €/m². Die Preisspanne erstreckt sich von 11,12 €/m² bis 41,11 €/m². Mit einem Quartalsplus von 2,54% bei gleichzeitigem Jahresrückgang von 2,55% zeigt sich ein volatiler Markt. Die extrem breite Preisspanne unterstreicht die Heterogenität des Frankfurter Mietwohnungsmarktes. Die Mietpreisunterschiede sind erheblich. In Stadtteilen wie Preungesheim oder Eckenheim finden sich Wohnungen zwischen 11,50 €/m² und 15,00 €/m². Mittlere Lagen wie Gallus oder Ostend rangieren zwischen 18,00 €/m² und 23,00 €/m². Absolute Spitzenmieten von 35,00 €/m² bis 40,00 €/m² werden in der Innenstadt und im Westend für hochwertige Neubauwohnungen aufgerufen. Der Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt. Die jüngste Quartalssteigerung könnte auf saisonale Effekte zurückzuführen sein. Mittelfristig dürfte der Zuzugsdruck nach Frankfurt die Mieten weiter stützen. Regulatorische Eingriffe wie die Mietpreisbremse begrenzen zwar Steigerungen, können aber die Grunddynamik nicht aufheben. Eine moderate Aufwärtsbewegung erscheint wahrscheinlich.































