Immobilienmarktbericht Fürth Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigenheimmarkt in Fürth erweist sich im Q1 2026 als vorteilhaft mit einem Durchschnittspreis von 4.130 €/m². Die Preisspanne bewegt sich zwischen 2.091 €/m² und 6.486 €/m². Im Quartalsvergleich ist eine leichte Korrektur von -1,38% zu verzeichnen, während die Jahresentwicklung mit +3,39% weiterhin positiv ausfällt. Die breite Preisspanne deutet auf ein heterogenes Marktumfeld mit unterschiedlichen Objektqualitäten und Lagen hin. Die Preisspanne spiegelt deutliche Lageunterschiede wider. In Stadtteilen wie Hardhöhe oder der Südstadt finden sich Häuser im unteren Preissegment zwischen 2.100 und 3.200 €/m². Begehrte Lagen wie Dambach oder die Villenviertel nahe dem Stadtpark erreichen Spitzenwerte zwischen 5.500 und 6.400 €/m². Das mittlere Segment um 4.100 €/m² dominiert in Wohngebieten wie Poppenreuth oder Ronhof. Nach der leichten Quartalskorrektur dürfte sich der Häusermarkt in Fürth stabilisieren. Die positive Jahresentwicklung und die anhaltende Nachfrage nach Eigenheimen in der Metropolregion Nürnberg sprechen für eine weiterhin robuste Preisentwicklung. Besonders in den etablierten Wohnlagen ist mit stabilen bis leicht steigenden Preisen zu rechnen. Die breite Preisspanne bietet weiterhin Möglichkeiten für unterschiedliche Käufergruppen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Wohnungsmarkt in Fürth präsentiert sich mit einem Durchschnittspreis von 4.049 €/m² im ersten Quartal 2026 robust. Die Preisspanne reicht von 2.640 €/m² bis 6.590 €/m². Mit einem Quartalswachstum von +1,31% und einer Jahressteigerung von +2,60% zeigt das Segment eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen bleibt in der fränkischen Stadt ungebrochen hoch. Eigentumswohnungen in einfacheren Lagen wie Burgfarrnbach oder der Oststadt werden zwischen 2.650 und 3.400 €/m² gehandelt. Premium-Lagen wie die Innenstadt oder modernisierte Altbauwohnungen nahe der Fürther Freiheit erreichen Preise von 5.800 bis 6.500 €/m². Das breite Mittelfeld um 4.000 €/m² findet sich in beliebten Wohngebieten wie Unterfarrnbach oder entlang der Schwabacher Straße. Die positive Entwicklung des Wohnungsmarktes dürfte sich fortsetzen. Die kontinuierlichen Quartalssteigerungen und die solide Jahresentwicklung deuten auf einen stabilen Aufwärtstrend hin. Neubauprojekte und Sanierungen im Bestand werden das Angebot erweitern, während die Nähe zu Nürnberg weiterhin für eine starke Nachfrage sorgt. Moderate Preissteigerungen erscheinen wahrscheinlich.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich im ersten Quartal 2026 mit durchschnittlich 12,50 €/m² rückläufig. Die Spanne liegt zwischen 9,00 und 16,67 €/m². Die deutliche Quartalskorrektur von -9,16% und der Jahresrückgang von -3,18% signalisieren eine spürbare Entspannung. Nach Jahren kontinuierlicher Steigerungen scheint sich der Mietmarkt für Häuser zu normalisieren. Einfamilienhäuser in Randlagen wie Stadeln oder Vach werden für 9,00 bis 11,00 €/m² vermietet. Zentrumsnahe Lagen in Dambach oder der Südstadt erreichen Mieten zwischen 14,00 und 16,50 €/m². Das mittlere Segment um 12,50 €/m² findet sich in etablierten Wohngebieten wie Atzenhof oder Sack. Die Preisspanne reflektiert unterschiedliche Ausstattungsstandards und Gartengrößen. Nach der deutlichen Korrektur dürfte sich der Mietmarkt für Häuser auf dem aktuellen Niveau einpendeln. Die Entspannung könnte Mietinteressenten neue Verhandlungsspielräume eröffnen. Qualitativ hochwertige Objekte in guten Lagen werden weiterhin stabile Mieten erzielen, während in weniger gefragten Bereichen weitere moderate Anpassungen möglich sind.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) zeigt sich mit durchschnittlich 13,78 €/m² stabil. Die Preisspanne erstreckt sich von 8,29 bis 23,00 €/m². Mit einem moderaten Quartalsplus von +0,80% und einer Jahressteigerung von +4,00% entwickelt sich das Segment kontinuierlich. Die breite Preisspanne verdeutlicht die Vielfalt des Angebots vom sozialen Wohnungsbau bis zur Luxuswohnung. Günstige Mietwohnungen zwischen 8,30 und 10,50 €/m² finden sich in Stadtteilen wie Flexdorf oder der Hardhöhe. Toplagen in der Altstadt oder moderne Neubauten nahe dem Stadtpark erreichen Spitzenmieten von 19,00 bis 22,50 €/m². Das breite Mittelfeld um 13,50 bis 14,00 €/m² dominiert in Wohngebieten wie Ronhof oder entlang der Nürnberger Straße. Der Mietwohnungsmarkt dürfte seinen stabilen Wachstumskurs fortsetzen. Die kontinuierliche Nachfrage durch Zuzug und die Attraktivität als Wohnstandort in der Metropolregion sprechen für weiterhin moderate Steigerungen. Neubauprojekte könnten das Angebot im oberen Preissegment erweitern, während im Bestand mit stabilen Mieten zu rechnen ist.































