Immobilienmarktbericht Fürth Q3 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser in Fürth zeigt im Q3 2025 eine leichte Erholung nach einer Phase der Preiskorrektur. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von rund 4.118 € (Engel & Völkers) und einem Quartalszuwachs von +1,88 % stabilisiert sich das Segment zunehmend. Die Nachfrage bleibt robust, während das Angebot – insbesondere im Neubaubereich – aufgrund hoher Baukosten und Renditeunsicherheiten weiterhin knapp ist.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Innerhalb Fürths bestehen deutliche Preisunterschiede je nach Lage. Zentrumsnahe und gefragte Wohnviertel erzielen spürbar höhere Quadratmeterpreise, während Randlagen günstiger positioniert sind. Reihenmittelhäuser erreichen in bevorzugten Lagen Quadratmeterpreise von rund 4.449 €, während einfachere Randlagen deutlich darunter liegen.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten eine moderate Fortsetzung des leichten Preisanstiegs. Hohe Baukosten bremsen den Neubau, was das Angebot mittelfristig knapp hält. Die Käufernachfrage zieht leicht an, und eine weitere, wenn auch verhaltene Preissteigerung von 1–3 % jährlich gilt als wahrscheinlich. Vorsichtige Kaufentscheidungen prägen weiterhin das Marktgeschehen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Wohnungskaufmarkt in Fürth präsentiert sich im Q3 2025 insgesamt stabil mit leichten Schwankungen je nach Segment. Bestandswohnungen zeigen einen Aufwärtstrend, während Neubauwohnungen mit einem Quadratmeterpreis von rund 5.228 € im Jahresvergleich leicht nachgaben. Die Nachfrage ist besonders bei 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen mit moderner Ausstattung hoch, das Angebot bleibt knapp.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe und beliebte Wohnlagen in Fürth weisen höhere Kaufpreise und einen geringeren Leerstand auf. Stadtrandlagen sind günstiger, jedoch ebenfalls mit begrenztem Angebot. Die Preisspanne reicht von rund 3.571 €/m² in einfacheren Lagen bis über 5.000 €/m² im Neubausegment in bevorzugten Vierteln.
Prognose und Ausblick
Fachleute erwarten leichte Preissteigerungen von 1–3 % jährlich, getrieben durch anhaltende Angebotsknappheit. Der Neubau wird nur langsam hochgefahren, da Baukosten hoch bleiben. Energieeffiziente und moderne Wohnungen dürften stärker nachgefragt werden und entsprechend an Wert gewinnen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietmarkt für Häuser in Fürth ist im Q3 2025 durch eine hohe Nachfrage bei gleichzeitig knappem Angebot geprägt. Explizite Mietpreisdaten für Häuser sind begrenzt verfügbar, jedoch folgt die Entwicklung dem allgemeinen Wohnungsmietsegment. Die Neubautätigkeit im Mietbereich bleibt gering, was den Druck auf die Mietpreise aufrechterhält.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
In zentralen und gefragten Lagen Fürths sind Hausmieten deutlich höher als in Randlagen. Das Angebot an Mietshäusern ist stadtweit begrenzt, besonders in bevorzugten Wohnvierteln. Günstigere Mietpreise finden sich vorwiegend am Stadtrand, jedoch ebenfalls mit eingeschränkter Verfügbarkeit.
Prognose und Ausblick
Weitere moderate Mietsteigerungen für Häuser sind zu erwarten, da der Neubau den Bedarf nicht decken wird. Die Nachfrage bleibt stabil hoch, und das Angebot wird sich kurzfristig kaum ausweiten. In gefragten Lagen dürften die Mieten überdurchschnittlich steigen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Wohnungsmietmarkt in Fürth verzeichnet im Q3 2025 eine kontinuierliche Preissteigerung. Mit einem durchschnittlichen Mietpreis von 10,83 €/m² und einem Quartalsanstieg von +2,36 % setzt sich der Aufwärtstrend fort. Besonders moderne und energieeffiziente Wohnungen sind stark nachgefragt. Neuvertragsmieten variieren zwischen 10,30 €/m² im Altbau und 12,50 €/m² im Neubau.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrumsnahe Lagen und beliebte Stadtviertel weisen deutlich höhere Mietpreise auf als Randlagen. In begehrten Vierteln werden Neuvertragsmieten am oberen Ende der Preisspanne erzielt, während Stadtrandlagen etwas günstiger sind. Das Angebot ist in allen Lagen begrenzt, besonders jedoch in zentralen Gebieten.
Prognose und Ausblick
Experten rechnen mit weiter steigenden Mieten, da der Neubau den Bedarf nicht decken kann und die Nachfrage stabil hoch bleibt. Regulatorische Maßnahmen können den Anstieg leicht dämpfen, werden ihn jedoch nicht stoppen. Besonders energieeffiziente Neubauwohnungen dürften überproportional an Mietniveau gewinnen.































