Immobilienmarktbericht Göttingen Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Häuser in Göttingen positioniert sich im Q1 2026 weiterhin robust mit einem Durchschnittspreis von 3155 €/m². Mit einem Durchschnittspreis von 3155 €/m² und einer Preisspanne von 1190 bis 5339 €/m² besteht eine erhebliche Spreizung je nach Lage und Ausstattung. Die Quartalsveränderung von +5,59% sowie die Jahresentwicklung von +6,99% unterstreichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Eigenheimen in der Universitätsstadt. Die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen sind beträchtlich. In Geismar und Grone finden sich Häuser bereits ab 1200 bis 2000 €/m², während in der begehrten Südstadt und im Ostviertel Preise zwischen 4000 und 5300 €/m² üblich sind. Das zentrumsnahe Nikolausberg liegt mit 3000 bis 3500 €/m² im mittleren Segment und bietet eine attraktive Balance aus Lage und Preis. Die positive Entwicklung dürfte sich bei anhaltend niedrigem Angebot fortsetzen. Die Universitätsstadt profitiert von stabiler Nachfrage durch Akademiker und Familien. Besonders in den gehobenen Lagen ist mit weiteren moderaten Preissteigerungen zu rechnen, während günstigere Randlagen möglicherweise etwas langsamer zulegen werden. Die Marktdynamik bleibt voraussichtlich intakt.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Göttingen notieren bei durchschnittlich 3457 €/m² mit einer breiten Preisspanne von 800 bis 5977 €/m². Die moderate Quartalsentwicklung von +1,28% deutet auf eine Konsolidierung hin, während die Jahresentwicklung mit +6,98% eine solide Wertsteigerung zeigt. Der Markt entwickelt sich damit stabiler als das Häusersegment. Wohnungen in Weende und der Weststadt sind mit 1000 bis 2500 €/m² vergleichsweise erschwinglich. Die Innenstadt und das beliebte Ostviertel verlangen hingegen 4500 bis 5900 €/m² für hochwertige Objekte. Im mittleren Preissegment zwischen 3000 und 3800 €/m² positionieren sich Wohnungen in Geismar-Süd, die eine gute Infrastruktur mit moderaten Preisen verbinden. Der Wohnungsmarkt dürfte sich weiter stabil entwickeln. Die moderate Quartalsentwicklung signalisiert eine gesunde Marktphase ohne Überhitzung. Zentrale Lagen bleiben besonders gefragt, während Randgebiete Potenzial für Wertsteigerungen bieten könnten. Die Nachfrage durch Kapitalanleger und Selbstnutzer sollte das Preisniveau stützen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser in Göttingen verzeichnet im Q1 2026 eine deutliche Dynamik mit einer Durchschnittsmiete von 11,67 €/m². Die Quartalsveränderung von +5,32% und insbesondere die Jahresentwicklung von +11,25% spiegeln den angespannten Mietmarkt wider. Familien konkurrieren verstärkt um die begrenzte Anzahl verfügbarer Mietobjekte. In Grone und Weende-Nord bewegen sich die Mieten für Häuser zwischen 9,00 und 11,00 €/m². Die gefragten Wohnlagen Nikolausberg und die Südstadt verlangen 14,00 bis 16,00 €/m². Geismar bietet mit 11,50 bis 13,00 €/m² eine mittlere Preislage und zieht besonders Familien an, die Nähe zu Schulen und Einkaufsmöglichkeiten schätzen. Die starke Jahresentwicklung dürfte sich abschwächen, aber das Niveau bleibt voraussichtlich hoch. Das knappe Angebot an Mietshäusern trifft auf stabile Nachfrage von Familien und befristet beschäftigten Akademikern. Eine Entspannung ist kurzfristig nicht zu erwarten, moderate weitere Anstiege erscheinen wahrscheinlich.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten durchschnittlich 12,71 €/m² bei einer Preisspanne von 8,00 bis 20,48 €/m². Mit einer Quartalsveränderung von +1,84% und einer Jahresentwicklung von +5,39% zeigt sich der Markt weniger überhitzt als bei Häusern. Die Universitätsstadt profitiert von konstanter Nachfrage durch Studierende und Berufseinsteiger. Wohnungen in Grone und der nördlichen Weststadt sind mit 8,50 bis 10,50 €/m² die günstigste Option. Die Innenstadt und das Ostviertel rangieren zwischen 15,00 und 20,00 €/m² für moderne Ausstattung. Geismar und Weende bieten mit 11,50 bis 13,50 €/m² ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis für Berufstätige und kleine Familien. Der Wohnungsmietmarkt dürfte sich moderat weiterentwickeln. Die Universität als Stabilitätsanker sorgt für kontinuierliche Nachfrage. Neubauprojekte könnten mittelfristig für leichte Entspannung sorgen, wobei zentrale Lagen weiterhin Premium-Mieten rechtfertigen werden. Die Entwicklung bleibt voraussichtlich im einstelligen Prozentbereich.































