Immobilienmarktbericht Halle Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Wohnhäuser in Halle präsentiert sich im Q1 2026 nach wie vor gefestigt mit einem Durchschnittspreis von 2764 €/m². Mit einem Durchschnittspreis von 2764 €/m² und einer Preisspanne zwischen 787 €/m² und 4710 €/m² ist eine deutliche Marktdifferenzierung erkennbar. Die Quartalsentwicklung von +4,42% und die Jahresentwicklung von +7,32% unterstreichen die anhaltende Nachfrage nach Eigenheimen. Die breite Preisspanne deutet auf unterschiedliche Objektqualitäten und Lagen hin. In den gefragten Stadtteilen wie Paulusviertel und Giebichenstein bewegen sich die Preise im oberen Bereich bei 4200 bis 4700 €/m². Das südliche Stadtzentrum und Kröllwitz liegen mit 2500 bis 3200 €/m² im mittleren Segment. In Stadtrandlagen wie Heide-Nord oder Silberhöhe finden sich Objekte zwischen 800 und 1500 €/m², was besonders für Familien mit begrenztem Budget interessant ist. Die positive Entwicklungsdynamik dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen, wobei eine leichte Abschwächung des Wachstums möglich erscheint. Besonders in den beliebten Wohnlagen ist mit stabilen bis moderat steigenden Preisen zu rechnen. Die anhaltende Nachfrage nach Wohneigentum und die begrenzte Neubautätigkeit sprechen für eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau. Stadtrandlagen könnten dabei überdurchschnittlich profitieren.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Halle notieren im Q1 2026 bei durchschnittlich 2711 €/m², mit einer Bandbreite von 1372 €/m² bis 4843 €/m². Die moderate Quartalssteigerung von 1,88% bei einer Jahresentwicklung von +8,86% zeigt eine Konsolidierung nach stärkerem Wachstum. Der Markt präsentiert sich ausgeglichen mit stabiler Nachfrage. Die große Preisspanne spiegelt die Vielfalt des Angebots von sanierten Altbauten bis zu modernen Neubauprojekten wider. Premium-Lagen wie das Mühlwegviertel und die nördliche Innenstadt erreichen Spitzenpreise zwischen 4000 und 4800 €/m². In Trotha und der südlichen Innenstadt bewegen sich die Preise zwischen 2400 und 3100 €/m². Günstigere Alternativen bieten Stadtteile wie Neustadt oder Ammendorf mit Preisen von 1400 bis 1900 €/m². Diese Differenzierung ermöglicht verschiedenen Käufergruppen den Zugang zum Wohneigentum. Der Wohnungsmarkt dürfte sich weiter moderat entwickeln, wobei die Dynamik etwas nachlassen könnte. Sanierte Altbauwohnungen in zentralen Lagen werden voraussichtlich ihre Attraktivität behalten. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in Randlagen bleibt bestehen. Eine Stabilisierung auf dem erreichten Preisniveau mit leichten quartalsweisen Schwankungen erscheint wahrscheinlich. Neubauprojekte könnten preistreibend wirken.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt im Q1 2026 eine dynamische Entwicklung. Mit durchschnittlich 12,80 €/m² und einer Spanne von 8,50 bis 17,50 €/m² ist eine erhebliche Preissteigerung erkennbar. Die Quartalsveränderung von +11,4% und die Jahresentwicklung von +6,67% signalisieren einen angespannten Markt. Die starke Nachfrage nach Mietshäusern treibt die Preise, besonders in bevorzugten Wohnlagen. In Topllagen wie dem Paulusviertel und Giebichenstein werden für Häuser zwischen 15,00 und 17,00 €/m² verlangt. Die Stadtteile Frohe Zukunft und Büschdorf liegen mit 11,50 bis 13,50 €/m² im mittleren Preissegment. Erschwinglichere Optionen finden sich in Radewell oder Dieselstraße mit Mieten zwischen 8,50 und 10,00 €/m². Die Lagequalität bestimmt maßgeblich das Preisniveau bei Mietshäusern. Nach dem starken Quartalsanstieg dürfte sich das Wachstum wieder normalisieren. Die Nachfrage nach Mietshäusern bleibt voraussichtlich hoch, was für stabile bis leicht steigende Mieten spricht. Besonders familienfreundliche Stadtteile mit guter Infrastruktur werden weiterhin gefragt sein. Eine Entspannung ist mittelfristig nicht absehbar, sodass das erreichte Preisniveau Bestand haben dürfte.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) präsentiert sich im Q1 2026 stabil. Bei einem Durchschnitt von 8,40 €/m² und einer Preisspanne von 5,64 bis 13,00 €/m² zeigt sich ein differenziertes Bild. Die minimale Quartalsveränderung von +0,12% bei einer Jahresentwicklung von +5,13% deutet auf eine Konsolidierungsphase hin. Der Markt hat sich nach vorherigen Anstiegen auf einem moderaten Niveau eingependelt. Zentrale Lagen wie die Altstadt und das Charlottenviertel erzielen Spitzenmieten zwischen 11,00 und 12,80 €/m². In Stadtteilen wie Halle-Ost und Böllberg bewegen sich die Mieten zwischen 7,50 und 9,00 €/m². Preisgünstige Wohnungen finden sich in Heide-Süd oder der Silberhöhe mit Mieten zwischen 5,70 und 6,80 €/m². Die Infrastruktur und Anbindung bestimmen wesentlich die Preisgestaltung. Der Mietwohnungsmarkt dürfte sich weiterhin stabil entwickeln mit moderaten Anpassungen. Die geringe Quartalsdynamik deutet auf ein ausgeglichenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage hin. In beliebten Stadtteilen ist mit konstanten bis leicht steigenden Mieten zu rechnen. Die soziale Durchmischung der Stadt wird durch das breite Preisspektrum weiterhin gewährleistet bleiben.































