Immobilienmarktbericht Hamm Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigenheimmarkt in Hamm zeigt sich im Q1 2026 weiterhin stabil mit einem Durchschnittspreis von 2.587 €/m². Die Preisspanne reicht von 1.167 €/m² bis 4.500 €/m², was deutliche Qualitäts- und Lageunterschiede widerspiegelt. Mit einem Quartalsrückgang von -3,52% und einer Jahresentwicklung von -3,07% deutet sich eine moderate Preiskorrektur an. Nach Jahren des Wachstums normalisiert sich der Markt auf einem weiterhin stabilen Niveau. Die Preisspanne in Hamm variiert stark je nach Stadtteil. In Heessen und den östlichen Außenbezirken bewegen sich die Quadratmeterpreise zwischen 1.167 €/m² und 1.800 €/m² für ältere Bestandsimmobilien. Die gehobenen Lagen in Rhynern und Pelkum erreichen Spitzenwerte zwischen 3.500 €/m² und 4.500 €/m². Das zentrumsnahe Hamm-Mitte positioniert sich mit 2.200 €/m² bis 2.900 €/m² im mittleren Preissegment. Die leichte Abwärtsbewegung dürfte sich in den kommenden Quartalen stabilisieren. Die hohen Zinsen dämpfen weiterhin die Nachfrage, während das knappe Angebot preisunterstützend wirkt. Mittelfristig ist mit einer Seitwärtsbewegung um die 2.500 €/m² bis 2.600 €/m² zu rechnen. Qualitätsimmobilien in guten Lagen werden ihre Preise voraussichtlich besser halten als sanierungsbedürftige Objekte in Randlagen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Hamm verzeichnen im Q1 2026 eine positive Entwicklung mit einem Durchschnittspreis von 2.628 €/m². Die Bandbreite von 1.262 €/m² bis 4.642 €/m² zeigt ein heterogenes Angebot. Mit +3,2% im Quartalsvergleich und beachtlichen +14,43% im Jahresvergleich erweist sich das Segment als besonders dynamisch. Die starke Nachfrage nach bezahlbarem Wohneigentum treibt die Preisentwicklung weiter voran. Die Innenstadt und das Paulusviertel dominieren mit Preisen zwischen 3.200 €/m² und 4.642 €/m² das obere Marktsegment, insbesondere bei modernen Neubauwohnungen. In Bockum-Hövel und Herringen finden sich günstigere Optionen zwischen 1.262 €/m² und 1.800 €/m², vorwiegend in älteren Mehrfamilienhäusern. Die beliebten Wohnlagen in Westtünnen bewegen sich mit 2.400 €/m² bis 3.000 €/m² im mittleren Bereich. Der Aufwärtstrend bei Eigentumswohnungen dürfte sich fortsetzen, wenn auch in abgeschwächter Form. Die anhaltende Urbanisierung und der Trend zu kleineren Wohneinheiten stützen die Nachfrage. Eine Verlangsamung des Preisanstiegs auf moderate Wachstumsraten erscheint wahrscheinlich. Neubauprojekte in zentralen Lagen werden weiterhin Premiumpreise erzielen, während das untere Preissegment stabiler bleiben dürfte.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser mit ca. 120-140 m² Wohnfläche zeigt sich im Q1 2026 mit durchschnittlich 10,23 €/m² rückläufig. Die Spanne von 7,50 €/m² bis 13,00 €/m² verdeutlicht erhebliche Unterschiede in Ausstattung und Lage. Der Quartalsrückgang von -6,58% und die Jahresentwicklung von -1,63% signalisieren eine spürbare Marktentspannung. Die nachlassende Nachfrage nach größeren Mietobjekten prägt aktuell das Marktsegment. In den Außenbezirken wie Uentrop und Werries liegen die Mietpreise für Einfamilienhäuser zwischen 7,50 €/m² und 9,00 €/m², besonders bei älteren Objekten mit Renovierungsbedarf. Premium-Lagen in Rhynern und dem Süden von Pelkum erreichen Spitzenmieten von 11,50 €/m² bis 13,00 €/m². Die Stadtteile Hamm-Mitte und Heessen bewegen sich mit 9,50 €/m² bis 10,50 €/m² im mittleren Segment. Die Mietpreise für Einfamilienhäuser dürften sich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die gestiegenen Energiekosten machen ineffiziente Altbauten zunehmend unattraktiv, während energetisch sanierte Objekte ihre Mieten halten können. Eine weitere moderate Preisanpassung nach unten erscheint bei nicht modernisierten Häusern wahrscheinlich. Neuere, energieeffiziente Einfamilienhäuser werden weiterhin stabile bis leicht steigende Mieten erzielen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für 2-3 Zimmer-Wohnungen mit ca. 60-80 m² präsentiert sich im Q1 2026 mit durchschnittlich 8,52 €/m² stabil. Die Preisspanne von 5,40 €/m² bis 13,00 €/m² zeigt die Vielfalt des Angebots. Mit einem Quartalswachstum von +1,43% und einer Jahresentwicklung von +3,27% bleibt das Segment moderat im Aufwind. Die anhaltend hohe Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum stützt die Preisentwicklung in diesem Marktsegment. In Herringen und den nördlichen Randlagen finden sich günstige Mietwohnungen zwischen 5,40 €/m² und 7,00 €/m², oft in älteren Wohnanlagen. Die Innenstadt und das begehrte Paulusviertel verlangen Spitzenmieten von 10,50 €/m² bis 13,00 €/m² für moderne Wohnungen. Stadtteile wie Westtünnen und Bockum-Hövel positionieren sich mit 7,50 €/m² bis 9,00 €/m² im mittleren Preissegment mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Mietpreise für Wohnungen werden voraussichtlich weiter moderat steigen. Die starke Zuwanderung und der Trend zu kleineren Haushalten erhöhen kontinuierlich die Nachfrage. Besonders im unteren und mittleren Preissegment dürfte der Nachfragedruck bestehen bleiben. Neubauwohnungen mit guter Energiebilanz werden überdurchschnittliche Mietsteigerungen verzeichnen, während unsanierte Altbauwohnungen unter Druck geraten könnten.































