Immobilienmarktbericht Hannover Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Häuser in Hannover präsentiert sich im Q1 2026 leicht rückläufig mit einem Durchschnittspreis von 3.905 €/m². Die Preisspanne reicht von 1.857 €/m² bis 7.107 €/m². Mit einem Quartalsrückgang von -0,56% und einer Jahresentwicklung von -1,53% deutet sich eine moderate Preiskorrektur an. Der Markt bewegt sich nach einer längeren Aufwärtsphase in eine Stabilisierungsphase. Die Preisunterschiede in Hannover sind erheblich. In der List und im Zooviertel liegen die Quadratmeterpreise bei 6.500 €/m² bis 7.000 €/m². Stadtteile wie Mittelfeld oder Badenstedt bieten dagegen Einstiegspreise um 2.000 €/m² bis 2.500 €/m². Die Südstadt und Linden-Mitte bewegen sich mit 4.000 €/m² bis 4.500 €/m² im mittleren Preissegment. Der Häusermarkt dürfte sich weiter stabilisieren. Die leicht negative Entwicklung könnte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen, wobei eine Bodenbildung wahrscheinlich ist. Besonders in gefragten Lagen wird die Nachfrage das Preisniveau stützen. In Randlagen könnte der Preisdruck zunehmen, während zentrale Lagen weitgehend stabil bleiben dürften.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Hannover notieren im Q1 2026 bei durchschnittlich 3.624 €/m². Die Bandbreite erstreckt sich von 1.934 €/m² bis 6.000 €/m². Mit einem leichten Quartalsplus von 0,11% und einem Jahresanstieg von 0,99% zeigt sich der Wohnungsmarkt stabiler als der Häusermarkt. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen bleibt trotz gestiegener Zinsen robust. Premium-Lagen wie die Oststadt und das Zooviertel erreichen Spitzenpreise von 5.500 €/m² bis 5.900 €/m². In Vahrenwald und Hainholz finden sich Angebote zwischen 2.000 €/m² und 2.500 €/m². Die beliebte Südstadt und Linden rangieren mit 3.800 €/m² bis 4.200 €/m² im gehobenen Mittelfeld der Preisskala. Der Wohnungsmarkt dürfte seine positive Dynamik beibehalten. Die moderate Preisentwicklung spricht für einen ausgeglichenen Markt ohne Überhitzungstendenzen. Besonders kleinere Wohnungen in zentraler Lage werden weiterhin gefragt bleiben. Die Preisentwicklung wird voraussichtlich moderat positiv verlaufen, wobei Neubauprojekte preistreibend wirken könnten.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt im Q1 2026 einen Durchschnittspreis von 13,27 €/m². Die Spanne reicht von 8,33 €/m² bis 18,95 €/m². Trotz eines Quartalsrückgangs von -1,48% liegt die Jahresentwicklung mit +1,92% im positiven Bereich. Der Markt zeigt sich nach starken Anstiegen in einer Konsolidierungsphase. In Kirchrode und der List werden für Einfamilienhäuser Spitzenmieten von 17,00 €/m² bis 18,50 €/m² aufgerufen. Günstigere Alternativen bieten Ahlem oder Anderten mit 9,00 €/m² bis 10,50 €/m². Die Stadtteile Bothfeld und Kleefeld positionieren sich mit 13,50 €/m² bis 14,50 €/m² im mittleren Segment des Mietmarktes. Der Mietmarkt für Häuser wird sich voraussichtlich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die kurzfristige Schwäche dürfte temporär sein, da die Nachfrage nach Einfamilienhäusern zur Miete strukturell hoch bleibt. Mittelfristig ist mit einer moderaten Aufwärtsbewegung zu rechnen, wobei die Entwicklung stark von der allgemeinen Wirtschaftslage abhängen wird.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten in Hannover durchschnittlich 12,71 €/m². Die Preisspanne bewegt sich zwischen 8,00 €/m² und 22,50 €/m². Mit einem Quartalsanstieg von 2,75% und einer Jahresentwicklung von 3,67% zeigt sich der Wohnungsmietmarkt als dynamischstes Segment. Die Nachfrage übersteigt weiterhin das verfügbare Angebot deutlich. Spitzenmieten von 20,00 €/m² bis 22,00 €/m² werden in der Südstadt und am Maschsee erreicht. In Stöcken oder Herrenhausen-Stöcken liegen die Mieten bei moderaten 8,50 €/m² bis 10,00 €/m². Linden-Nord und die Nordstadt bewegen sich mit 13,00 €/m² bis 14,50 €/m² im mittleren Preisbereich. Der Aufwärtstrend bei Mietwohnungen dürfte sich fortsetzen. Die anhaltend hohe Nachfrage bei begrenztem Neubauangebot spricht für weitere Preissteigerungen. Besonders in zentralen Lagen ist mit fortgesetztem Preisdruck zu rechnen. Eine Entspannung ist mittelfristig nicht absehbar, solange das Angebot nicht deutlich ausgeweitet wird.































