Immobilien Marktbericht Herne Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Das Angebot an verfügbaren Häusern hat sich im Q4 2025 gegenüber dem Vorquartal leicht erhöht, was auf verstärkte Verkaufsbereitschaft der Eigentümer hindeutet. Die Nachfrage bleibt konstant hoch, besonders bei Objekten mit guter energetischer Ausstattung und moderner Bausubstanz. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer von 65 Tagen zeigt einen ausgeglichenen Markt mit moderaten Handlungsspielräumen für beide Parteien.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Erhebliche Preisunterschiede bestehen zwischen den Stadtteilen Hernes. Während zentrale Lagen und Neubauten Spitzenpreise von über 2.500 €/m² erzielen, sind in Randlagen noch Objekte für unter 1.200 €/m² zu finden. Die Infrastrukturausstattung und Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten beeinflussen die Preisbildung erheblich.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden 12 bis 24 Monate wird eine moderate Fortsetzung des Preiswachstums von 2–4% pro Jahr erwartet. Anhaltend niedrige Zinsen und stabile Nachfrage stützen den Markt. Allerdings könnten strengere Energieeffizienzanforderungen zu einer Preisdifferenzierung zwischen sanierten und unsanierten Objekten führen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Eigentumswohnungen wird im Q4 2025 als erfreulich stabil charakterisiert. Das Angebot erhöhte sich um etwa 8% gegenüber dem Vorquartal, hauptsächlich durch Fertigstellungen und Verkaufsaktivitäten von Kapitalanlegern. Die Nachfrage bleibt robust, insbesondere bei kleineren Wohnungen bis 60 m² und barrierefreien Objekten für Senioren. Mit einer Leerstandsquote von etwa 3% ist der Markt gesund strukturiert.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Preisunterschiede zwischen Stadtteilen sind bei Eigentumswohnungen besonders ausgeprägt. In Wanne-Herne liegt der Durchschnittspreis bei etwa 1.727 €/m² mit einer Jahressteigerung von 5,9%. Herne-Süd verzeichnet mit 1.937 €/m² überdurchschnittliche Preise, während moderne Neubauwohnungen im Zentrum über 2.500 €/m² erreichen.
Prognose und Ausblick
Die Prognose für 12 bis 24 Monate bleibt positiv. Es wird mit moderaten Preissteigerungen von 3–5% jährlich gerechnet. Anhaltende Urbanisierung und der Trend zu kleineren Haushalten unterstützen die Nachfrage nach Eigentumswohnungen. Mehrere Bauvorhaben mit über 200 Wohneinheiten befinden sich in der Realisierung.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Mietshäuser (Einfamilienhäuser ca. 120–140 m² Wohnfläche) zeigt im Q4 2025 moderate Entwicklung. Die Nachfrage nach bezahlbaren Familienwohnungen ist hoch, während das Angebot begrenzt bleibt. Mehrere Großprojekte im Mietwohnungssegment befinden sich in Realisierung und sollen bis Ende 2026 fertiggestellt werden.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Die Mietpreise für Häuser variieren je nach Lage und Ausstattung. Struktureller Leerstand findet sich hauptsächlich in unsanierten Altbauten, während modern ausgestattete Objekte in zentralen Lagen höhere Preise erzielen. Die Nachbarschaft und infrastrukturelle Anbindung beeinflussen die Mietpreisbildung erheblich.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden 12 bis 24 Monate wird mit Mietsteigerungen von 3–4% jährlich gerechnet. Mit über 500 neuen Mietwohnungen, die bis Ende 2026 auf den Markt kommen, könnte sich die Angebotssituation entspannen. Die anhaltende Zuwanderung und der Trend zu Single-Haushalten halten die Nachfrage jedoch hoch.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietwohnungsmarkt für 2–3 Zimmer-Wohnungen (ca. 60–80 m² Wohnfläche) zeigt sich im Q4 2025 als äußerst dynamisch. Das Angebot reduzierte sich um etwa 5% gegenüber dem Vorquartal, was den Preisdruck verstärkt. Die durchschnittliche Insertionsdauer beträgt nur 12 Tage, und bei attraktiven Angeboten entstehen regelmäßig Massenbesichtigungen mit über 50 Interessenten. Die Leerstandsquote liegt stadtweit bei etwa 2,5%.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Erhebliche Preisunterschiede bestehen zwischen zentralen und peripheren Stadtteilen. Zentrale Lagen mit guter Infrastruktur erzielen höhere Mietpreise als Randgebiete. Struktureller Leerstand konzentriert sich hauptsächlich auf unsanierte Altbauten, während modern ausgestattete und zentral gelegene Wohnungen hohe Nachfrage verzeichnen.
Prognose und Ausblick
Die Prognose für die kommenden 12 bis 24 Monate bleibt verhalten optimistisch mit erwarteten Mietsteigerungen von 3–4% jährlich. Die Entwicklung hängt stark von politischen Rahmenbedingungen ab; eine diskutierte Mietpreisbremse könnte die Steigerungsraten begrenzen. Mit über 500 neuen Mietwohnungen bis Ende 2026 könnte sich die Angebotssituation entspannen.






























