Immobilienmarktbericht Mülheim Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Häuser in Mülheim gibt sich im Q1 2026 robust mit einem Durchschnittspreis von 3.414 €/m². Die Preisspanne reicht von 1.529 €/m² bis 5.556 €/m², was die heterogene Marktstruktur widerspiegelt. Mit einem Quartalsanstieg von 2,76% und einer Jahresentwicklung von 1,32% zeigt sich eine moderate, aber stetige Wertsteigerung. Die Nachfrage nach Eigenheimen bleibt konstant hoch, während das Angebot weiterhin begrenzt ist. In Mülheim-Saarn und dem gehobenen Speldorf bewegen sich die Quadratmeterpreise zwischen 4.500 €/m² und 5.500 €/m². Die zentrumsnahen Lagen in Broich liegen bei etwa 3.400 €/m² bis 3.800 €/m². In Dümpten und Styrum finden Käufer noch Häuser zwischen 1.600 €/m² und 2.200 €/m². Diese deutlichen Preisunterschiede spiegeln die unterschiedliche Infrastruktur und Wohnqualität der einzelnen Stadtteile wider. Der Häusermarkt in Mülheim dürfte seine positive Entwicklung fortsetzen. Die anhaltende Nachfrage nach Wohneigentum und die begrenzte Neubautätigkeit sprechen für weiterhin stabile bis leicht steigende Preise. Besonders in den gefragten Lagen ist mit einer kontinuierlichen Wertsteigerung zu rechnen. Die moderate Preisentwicklung der letzten Quartale deutet auf einen ausgeglichenen Markt ohne Überhitzungstendenzen hin.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Wohnungsmarkt in Mülheim präsentiert sich im Q1 2026 mit einem Durchschnittspreis von 2.894 €/m² sehr dynamisch. Die Bandbreite von 1.513 €/m² bis 5.736 €/m² zeigt die Vielfalt des Angebots. Mit einer beeindruckenden Jahresentwicklung von 9,55% gehört das Segment zu den Gewinnern, während die Quartalsentwicklung mit 0,02% eine Konsolidierung andeutet. Diese Entwicklung unterstreicht die anhaltende Attraktivität von Eigentumswohnungen. Die Spitzenlagen in Mülheim-Saarn und entlang der Ruhr erreichen Preise zwischen 4.800 €/m² und 5.700 €/m². In Heißen und Broich bewegen sich die Quadratmeterpreise im mittleren Segment zwischen 2.800 €/m² und 3.200 €/m². Günstigere Wohnungen finden sich in Styrum und Dümpten mit Preisen zwischen 1.550 €/m² und 2.100 €/m². Die Nähe zum Wasser und die Anbindung an den ÖPNV sind wesentliche Preistreiber. Der Wohnungsmarkt zeigt nach der starken Jahresentwicklung Zeichen einer Stabilisierung. Die nahezu stagnierende Quartalsentwicklung deutet auf eine Marktberuhigung hin. Mittelfristig dürfte sich das Preisniveau auf dem erreichten Stand einpendeln. In den begehrten Lagen ist weiterhin mit moderaten Steigerungen zu rechnen, während in einfacheren Lagen eine Seitwärtsbewegung wahrscheinlich erscheint.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser in Mülheim verzeichnet im Q1 2026 eine deutliche Entspannung mit einer Durchschnittsmiete von 13,03 €/m². Die Spanne reicht von 7,60 €/m² bis 20,95 €/m². Besonders auffällig ist der Rückgang von 6,93% im Quartalsvergleich und sogar 10,88% im Jahresvergleich. Diese Entwicklung markiert eine spürbare Korrektur nach den Preisspitzen der Vorjahre und verbessert die Situation für Mietsuchende erheblich. In den Premium-Lagen Saarn und Speldorf werden für Einfamilienhäuser noch Mieten zwischen 17,00 €/m² und 20,50 €/m² aufgerufen. Die soliden Mittellagen in Heißen und Broich bewegen sich zwischen 12,50 €/m² und 14,50 €/m². In Styrum und den Randbezirken sind Häuser bereits ab 7,80 €/m² bis 10,00 €/m² verfügbar. Die Preisdifferenzen reflektieren Unterschiede in Ausstattung und Lagequalität. Nach der deutlichen Preiskorrektur dürfte sich der Mietmarkt für Häuser auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die starken Rückgänge der vergangenen Quartale werden sich voraussichtlich nicht fortsetzen. Eine Bodenbildung erscheint wahrscheinlich, wobei in attraktiven Lagen bereits wieder mit leichten Aufwärtstendenzen zu rechnen ist. Das verbesserte Angebot-Nachfrage-Verhältnis spricht für eine ausgewogene Marktentwicklung.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Wohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) präsentiert sich im Q1 2026 mit durchschnittlich 10,02 €/m² stabil. Die Preisspanne von 6,36 €/m² bis 17,07 €/m² bietet für verschiedene Budgets passende Optionen. Mit einer moderaten Quartalserhöhung von 0,80% und einem Jahresplus von 2,77% zeigt der Markt eine gesunde Entwicklung ohne Überhitzung. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bleibt konstant hoch. In den begehrten Lagen Saarn und am Ruhrufer liegen die Mieten zwischen 14,00 €/m² und 16,80 €/m² für moderne Wohnungen. Die Stadtmitte und Broich bewegen sich mit 9,50 €/m² bis 11,50 €/m² im mittleren Preissegment. Günstige Alternativen finden sich in Dümpten und den Außenbezirken mit Mieten zwischen 6,50 €/m² und 8,00 €/m². Die Anbindung an die Stadtbahn beeinflusst die Preisgestaltung maßgeblich. Der Wohnungsmietmarkt dürfte seine moderate Aufwärtsentwicklung fortsetzen. Die kontinuierliche Zuwanderung in die Rhein-Ruhr-Region und die begrenzte Neubautätigkeit sprechen für weiterhin leicht steigende Mieten. Besonders im mittleren Preissegment ist mit stabiler Nachfrage zu rechnen. Die verhaltene Preisentwicklung deutet auf einen ausgeglichenen Markt hin, der Mietern und Vermietern gleichermaßen Planungssicherheit bietet.































