Immobilienmarktbericht Münster Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Häusermarkt in Münster zeigt sich im Q1 2026 strukturell solide mit einem Durchschnittspreis von 4.457 €/m². Bei einem Durchschnittspreis von 4.457 €/m² liegt die Preisspanne zwischen 2.305 €/m² und 8.048 €/m². Im Quartalsvergleich sanken die Preise um 3,29%, während im Jahresvergleich noch ein leichtes Plus von 1,46% zu verzeichnen ist. Die Nachfrage nach Eigenheimen bleibt trotz der jüngsten Preiskorrektur auf solidem Niveau. Die Preisspanne spiegelt deutliche Lageunterschiede wider. In Stadtrandlagen wie Roxel oder Nienberge bewegen sich die Quadratmeterpreise zwischen 2.500 €/m² und 3.800 €/m². Premium-Lagen wie Gievenbeck oder das Kreuzviertel erreichen hingegen 6.500 €/m² bis 7.900 €/m². Die zentrumsnahen Wohnviertel in Mauritz liegen mit 4.200 €/m² bis 5.100 €/m² im mittleren Preissegment. Nach der Preiskorrektur im vergangenen Quartal dürfte sich der Markt stabilisieren. Die moderate Jahresentwicklung deutet auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage hin. Mittelfristig ist mit einer Seitwärtsbewegung der Preise zu rechnen, wobei begehrte Lagen weiterhin Wertsteigerungspotenzial aufweisen könnten. Die Zinsentwicklung und lokale Baulandausweisung werden entscheidende Faktoren für die weitere Preisentwicklung sein.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Münster verzeichnen im Q1 2026 eine positive Entwicklung. Der Durchschnittspreis liegt bei 5.090 €/m², mit einer Spanne von 2.418 €/m² bis 8.203 €/m². Die Quartalsentwicklung zeigt ein Plus von 3,36%, im Jahresvergleich sogar 4,99%. Diese Dynamik unterstreicht die anhaltend hohe Attraktivität von Wohnungseigentum in der Universitätsstadt, getragen von stabiler Nachfrage durch Kapitalanleger und Selbstnutzer. Die Preisspanne verdeutlicht die heterogene Marktstruktur. Einfache Lagen in Kinderhaus oder Berg Fidel beginnen bei 2.500 €/m² bis 3.400 €/m². Das beliebte Hansaviertel und die Innenstadt erreichen Spitzenwerte zwischen 6.800 €/m² und 8.100 €/m². Mittelpreisige Alternativen finden sich in Hiltrup oder Amelsbüren mit Quadratmeterpreisen zwischen 4.500 €/m² und 5.500 €/m². Die positive Marktdynamik dürfte sich fortsetzen. Die starke Nachfrage durch Studenten, junge Familien und Anleger trifft auf begrenztes Neubauangebot. Besonders im mittleren Preissegment ist mit weiteren moderaten Preissteigerungen zu rechnen. Sanierte Altbauwohnungen und energieeffiziente Neubauten werden voraussichtlich überdurchschnittliche Wertzuwächse verzeichnen. Die Universitätsnähe bleibt ein stabiler Nachfragefaktor.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Markt für Miethäuser in Münster zeigt sich im Q1 2026 strukturell solide mit einer Durchschnittsmiete von 13,02 €/m². Bei durchschnittlich 13,02 €/m² liegt die Spanne zwischen 8,73 €/m² und 18,33 €/m². Die Mieten sanken im Quartalsvergleich um 2,62% und im Jahresvergleich um 3,56%. Diese Entwicklung deutet auf ein verbessertes Angebot und eine Normalisierung nach den Hochpreisphasen der Vorjahre hin. Stadtrandlagen wie Wolbeck oder Sprakel bieten günstige Mietoptionen zwischen 9,00 €/m² und 11,50 €/m². Gefragte Familienlagen in Mecklenbeck oder Gievenbeck liegen bei 14,00 €/m² bis 16,50 €/m². Spitzenmieten von 17,00 €/m² bis 18,20 €/m² werden in exklusiven Lagen wie dem Erphoviertel oder in Sentrup erreicht, wo moderne Ausstattung auf erstklassige Infrastruktur trifft. Die Mietpreiskorrektur dürfte sich verlangsamen und in eine Stabilisierungsphase übergehen. Das verbesserte Angebot durch Neubautätigkeit in den Außenbezirken wirkt preisdämpfend. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum konstant. Mittelfristig ist mit einer Bodenbildung und anschließend moderaten Mietsteigerungen zu rechnen, besonders in etablierten Wohnlagen mit guter Verkehrsanbindung.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen mit 2-3 Zimmern und ca. 60-80 m² verteuern sich deutlich. Der Durchschnittspreis liegt bei 14,49 €/m², die Spanne reicht von 8,22 €/m² bis 25,12 €/m². Mit einem Quartalsplus von 4,32% und einer Jahressteigerung von 4,77% zeigt dieses Segment die stärkste Dynamik. Die anhaltende Zuwanderung von Studenten und Fachkräften treibt die Nachfrage in diesem wichtigen Marktsegment. Periphere Lagen wie Coerde oder Gremmendorf bieten noch bezahlbare Mieten zwischen 8,50 €/m² und 10,80 €/m². Das Kreuzviertel und die Innenstadt erreichen Spitzenmieten von 20,00 €/m² bis 24,50 €/m². Beliebte Stadtviertel wie Südviertel oder Überwasser bewegen sich mit 13,50 €/m² bis 16,00 €/m² im mittleren Segment und bieten ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Aufwärtsdynamik bei Mietwohnungen wird anhalten. Der Zuzug von Studenten und qualifizierten Arbeitskräften sorgt für konstant hohe Nachfrage. Besonders im unteren und mittleren Preissegment dürfte die Anspannung bestehen bleiben. Neubauprojekte können die Nachfrage nur teilweise decken. Eine weitere moderate Mietsteigerung erscheint wahrscheinlich, wobei regulatorische Eingriffe die Entwicklung dämpfen könnten.































