Immobilienmarktbericht Nürnberg Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigenheimmarkt in Nürnberg erlebt im Q1 2026 eine Konsolidierung mit einem Durchschnittspreis von 4.334 €/m². Die Preisspanne bewegt sich zwischen 2.310 €/m² und 6.827 €/m², was die heterogene Marktstruktur widerspiegelt. Während die Preise im Quartalsvergleich minimal um 0,1% nachgaben, verzeichnet der Jahresvergleich ein solides Plus von 5,15%. Diese Entwicklung deutet auf eine nachhaltige Wertsteigerung bei kurzfristiger Konsolidierung hin. Die Preisunterschiede in Nürnberg sind erheblich. In Stadtrandlagen wie Eibach oder Reichelsdorf beginnen die Quadratmeterpreise bei etwa 2.500 €/m². Beliebte Wohnviertel wie Erlenstegen oder St. Johannis erreichen 4.800 bis 5.500 €/m². Die Spitzenpreise von über 6.500 €/m² werden in den Premium-Lagen Gostenhof und den sanierten Altbauquartieren der Südstadt erzielt, wo die Nachfrage besonders hoch ist. Der Nürnberger Häusermarkt dürfte mittelfristig stabil bleiben. Die leichte Quartalsschwäche erscheint als normale Marktberuhigung nach dem deutlichen Jahresplus. Die anhaltende Nachfrage nach Eigenheimen in der Metropolregion und die begrenzte Neubautätigkeit sprechen für eine weitere moderate Preisentwicklung. Besonders in gefragten Stadtteilen mit guter Infrastruktur ist mit anhaltend hohem Preisniveau zu rechnen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Nürnberg kosten im Q1 2026 durchschnittlich 4.530 €/m², bei einer Spanne von 2.782 €/m² bis 8.189 €/m². Der Markt zeigt sich dynamisch mit einem Quartalsplus von 0,43% und einem Jahresanstieg von 4,12%. Diese kontinuierliche Aufwärtsbewegung unterstreicht die anhaltende Attraktivität von Wohnungseigentum in der fränkischen Metropole. Die breite Preisspanne reflektiert das vielfältige Angebot vom Bestand bis zum Neubau. Die Wohnungspreise variieren stark nach Lage und Ausstattung. In Außenbezirken wie Langwasser oder Schoppershof finden sich Wohnungen ab 2.900 €/m². Das mittlere Preissegment um 4.500 €/m² dominiert in Stadtteilen wie Schweinau oder Gleißhammer. Premiumlagen wie die Sebalder Altstadt oder moderne Neubauprojekte in Wöhrd erreichen 7.500 bis 8.000 €/m², wobei hier besonders die Nähe zur Innenstadt und gehobene Ausstattungen preistreibend wirken. Der Wohnungsmarkt in Nürnberg zeigt weiterhin Aufwärtspotenzial. Die positive Quartals- und Jahresentwicklung signalisiert eine stabile Nachfrage. Faktoren wie die starke Wirtschaftsregion, die Universität und die gute Infrastruktur stützen den Markt nachhaltig. Besonders im mittleren Preissegment dürfte die Nachfrage hoch bleiben, während im Luxussegment eine Seitwärtsbewegung wahrscheinlicher erscheint.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Einfamilienhäuser mit 120-140 m² Wohnfläche kosten in Nürnberg durchschnittlich 13,85 €/m² Miete, bei einer Spanne von 8,33 €/m² bis 18,67 €/m². Der Mietmarkt zeigt eine Korrektur mit einem Quartalsrückgang von 2,05% und einem leichten Jahresminus von 0,72%. Diese Entwicklung deutet auf eine Normalisierung nach vorherigen Anstiegen hin. Die breite Preisspanne ermöglicht verschiedene Wohnqualitäten je nach Budget. Die Mietpreise für Häuser differieren deutlich nach Stadtteil. In peripheren Lagen wie Kornburg oder Katzwang beginnen die Mieten bei etwa 9,00 €/m². Familienfreundliche Viertel wie Zerzabelshof oder Mögeldorf rangieren zwischen 13,00 und 15,00 €/m². Spitzenmieten von 17,00 bis 18,50 €/m² werden in gehobenen Wohnlagen wie Erlenstegen oder in Neubaugebieten mit moderner Energieeffizienz erreicht. Der Mietmarkt für Häuser dürfte sich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die leichten Rückgänge signalisieren eine Marktberuhigung nach Jahren kontinuierlicher Steigerungen. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern zur Miete bleibt grundsätzlich solide, besonders von Familien mit flexiblen Wohnbedürfnissen. In attraktiven Stadtteilen mit guter Verkehrsanbindung ist mittelfristig wieder mit leicht anziehenden Mieten zu rechnen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (60-80 m²) zeigt sich mit durchschnittlich 15,28 €/m² und einer Spanne von 9,09 €/m² bis 28,95 €/m² sehr dynamisch. Mit einem Quartalsplus von 6,11% und einem Jahresanstieg von 6,18% verzeichnet dieses Segment das stärkste Wachstum. Diese deutliche Aufwärtsentwicklung reflektiert die hohe Nachfrage nach mittelgroßen Mietwohnungen in Nürnberg. Die Mietpreisunterschiede sind enorm. Einfache Lagen wie Langwasser-Nordost oder Röthenbach bieten Wohnungen ab 9,50 €/m². Das breite Mittelfeld in Stadtteilen wie Galgenhof oder St. Peter liegt bei 14,00 bis 17,00 €/m². Absolute Spitzenmieten von 26,00 bis 28,00 €/m² werden in der Altstadt-Sebald, in luxussanierten Objekten am Stadtpark oder in exklusiven Neubauten im Tafelhof-Viertel aufgerufen. Der Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt mit weiterem Aufwärtsdruck. Die starken Steigerungsraten sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich zeigen keine Abschwächung. Der Zuzug von Fachkräften, Studierenden und die generell hohe Wohnungsnachfrage in Nürnberg sprechen für anhaltend steigende Mieten. Besonders im mittleren Segment dürfte sich der Wettbewerb um bezahlbaren Wohnraum weiter verschärfen.































