Immobilienmarktbericht Nürnberg Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Nürnberger Häusermarkt bleibt im Q4 2025 weiter standhaft mit einem Durchschnittspreis von 4.339 €/m². Die Preisspanne reicht von 2.293 €/m² bis 6.791 €/m². Mit einem Quartalsanstieg von 5,72% und einer Jahresentwicklung von 4,40% setzt sich der positive Trend fort. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern bleibt hoch, was die kontinuierliche Preissteigerung erklärt. Die Preisspanne spiegelt die unterschiedlichen Lagen wider. In Gartenstadt und Zerzabelshof bewegen sich die Preise im unteren Bereich um 2.500 €/m². Gehobene Lagen wie Erlenstegen erreichen 5.800 €/m². Die Südstadt positioniert sich mit etwa 4.300 €/m² im mittleren Preissegment und entspricht damit dem städtischen Durchschnitt. Die anhaltend hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot dürfte die Preise weiter stützen. Ein moderater Anstieg erscheint wahrscheinlich, wobei die Dynamik vom Zinsniveau abhängen wird. Besonders in gefragten Lagen ist mit stabilen bis leicht steigenden Preisen zu rechnen. Die aktuelle Quartalsperformance deutet auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends hin.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Eigentumswohnungen in Nürnberg bleibt im Q4 2025 robust mit einem Durchschnittspreis von 4.511 €/m². Die Quartalsentwicklung von 5,31% und das Jahresplus von 4,43% zeigen eine dynamische Marktentwicklung. Der Wohnungsmarkt entwickelt sich damit parallel zum Häusersegment, wobei die obere Preisspanne deutlich höhere Werte erreicht. In Gostenhof und Muggenhof liegen die Preise bei etwa 3.000 €/m² für Bestandswohnungen. Die Altstadt und St. Johannis erreichen 6.500 €/m² für modernisierte Objekte. Neubaulagen in Wöhrd bewegen sich um 7.800 €/m². Die große Preisspanne verdeutlicht die heterogene Struktur des Nürnberger Wohnungsmarktes. Der Wohnungsmarkt dürfte weiterhin von starker Nachfrage geprägt bleiben. Die aktuelle Quartalsdynamik signalisiert anhaltenden Preisdruck nach oben. Insbesondere zentrale Lagen und Neubauprojekte werden voraussichtlich ihre Preisniveaus halten oder moderat steigern können. Die breite Preisspanne bietet jedoch weiterhin Optionen für verschiedene Käufergruppen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Für ein Einfamilienhaus mit 120-140 m² Wohnfläche liegt die Durchschnittsmiete bei 14,14 €/m². Die Preisspanne bewegt sich zwischen 8,82 €/m² und 20,56 €/m². Mit einem Quartalsplus von 2,02% und einer Jahressteigerung von 3,06% zeigt sich eine moderate, aber stetige Aufwärtsentwicklung. Der Mietmarkt für Häuser bleibt stabil nachgefragt. Langwasser und Röthenbach bieten Häuser ab 9,50 €/m² an. In Mögeldorf und Laufamholz liegen die Mieten bei etwa 14,00 €/m², was dem städtischen Durchschnitt entspricht. Premium-Lagen wie Marienberg erreichen bis zu 19,00 €/m². Die Unterschiede reflektieren Lagequalität und Ausstattungsstandard der jeweiligen Stadtteile. Der Mietmarkt für Häuser wird voraussichtlich stabil bleiben mit moderaten Steigerungen. Die kontinuierliche Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum stützt das Preisniveau. Angesichts der aktuellen Entwicklung ist mit einer Fortsetzung des gemäßigten Wachstums zu rechnen. Die breite Preisspanne ermöglicht weiterhin verschiedene Optionen für Mieter.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Wohnungen mit 2-3 Zimmern und 60-80 m² kosten durchschnittlich 14,40 €/m². Die Bandbreite reicht von 9,04 €/m² bis 26,48 €/m². Mit einer Quartalssteigerung von 2,27% bei stagnierender Jahresentwicklung (0%) zeigt sich eine Stabilisierung nach vorherigen Anstiegen. Der Markt hat offenbar ein Plateau erreicht. Schoppershof und Gibitzenhof bieten günstige Optionen ab 9,50 €/m². Die Nordstadt und Maxfeld liegen mit 14,50 €/m² im Durchschnittsbereich. Spitzenmieten von 25,00 €/m² werden in der Sebalder Altstadt für hochwertige Objekte erreicht. Die extreme Spreizung zeigt die Vielfalt des Nürnberger Mietmarktes. Nach der Stagnation im Jahresvergleich deutet die positive Quartalsentwicklung auf eine Trendwende hin. Der Markt dürfte sich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren mit leichten Aufwärtstendenzen. Die große Preisspanne wird voraussichtlich bestehen bleiben. Zentrale Lagen werden weiterhin Premiummieten erzielen können.































