Immobilienmarktbericht Oberhausen Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Häusermarkt in Oberhausen agiert im Q4 2025 moderat aufwärts gerichtet. Mit einem Durchschnittspreis von 2.651,29 €/m² liegt das Preisniveau im soliden Mittelfeld, wobei die Preisspanne von 1.084,01 €/m² bis 4.734,37 €/m² erhebliche Qualitätsunterschiede widerspiegelt. Die Quartalsentwicklung von +3,44% deutet auf eine spürbare Nachfragebelebung hin, während die Jahresentwicklung mit +1,5% verhaltener ausfällt. Die Preisspanne spiegelt deutliche Lageunterschiede wider. In Sterkrade-Mitte und Osterfeld finden sich Häuser im unteren Preissegment zwischen 1.100 €/m² und 1.800 €/m². Gehobene Lagen wie Königshardt und die Bereiche nahe dem Kaisergarten erreichen Spitzenwerte zwischen 3.800 €/m² und 4.700 €/m². Das mittlere Segment um 2.600 €/m² dominiert in Schmachtendorf und Alsfeld. Die positive Quartalsdynamik dürfte sich bei anhaltender Nachfrage fortsetzen. Der moderate Jahresanstieg von 1,5% signalisiert ein stabiles Preisgefüge ohne Überhitzungstendenzen. Besonders in den begehrten Lagen nahe der Neuen Mitte könnte sich der Preisauftrieb verstärken, während periphere Stadtteile voraussichtlich moderate Wertsteigerungen verzeichnen werden.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Kaufmarkt für Eigentumswohnungen in Oberhausen agiert im Q4 2025 zweigeteilt mit einem Durchschnittspreis von 2.214,72 €/m². Bei einem Durchschnittspreis von 2.214,72 €/m² und einer Spanne von 1.250 €/m² bis 4.084,34 €/m² zeigt sich ein breites Angebotsspektrum. Während das Quartal mit +0,8% leicht zulegt, weist die Jahresentwicklung mit -6,51% auf eine deutliche Preiskorrektur hin, die das Segment für Käufer attraktiver macht. Die Preisdifferenzen sind markant ausgeprägt. Einfache Wohnungen in Lirich und Tackenberg bewegen sich zwischen 1.250 €/m² und 1.600 €/m². Die Neue Mitte und das CentrO-Umfeld erreichen Höchstwerte zwischen 3.500 €/m² und 4.080 €/m². Beliebte Wohnlagen in Alstaden und Dümpten rangieren im mittleren Segment zwischen 2.000 €/m² und 2.400 €/m². Nach der deutlichen Jahreskorrektur von -6,51% scheint sich der Markt zu stabilisieren. Die leichte Quartalserholung deutet auf eine Bodenbildung hin. Mittelfristig dürfte sich das Preisniveau auf dem aktuellen Stand einpendeln, wobei hochwertige Neubauprojekte weiterhin Premiumpreise erzielen könnten. Bestandswohnungen in durchschnittlichen Lagen bleiben preislich unter Druck.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) verzeichnet im Q4 2025 eine bemerkenswerte Dynamik. Mit durchschnittlich 15,11 €/m² und einer Spanne von 10,00 €/m² bis 22,11 €/m² zeigt sich ein angespannter Markt. Die Quartalsentwicklung von +17,13% und die Jahresentwicklung von +17,22% signalisieren einen außergewöhnlich starken Preisauftrieb, der die hohe Nachfrage nach Mietobjekten dieser Größenklasse unterstreicht. Die Mietpreisunterschiede reflektieren die Lagequaliäten deutlich. In Stadtrandlagen wie Holten und Buschhausen liegen die Mieten zwischen 10,00 €/m² und 12,50 €/m² für Einfamilienhäuser. Premiumlagen in Königshardt und nahe dem Revierpark Vonderort erreichen Spitzenmieten zwischen 19,00 €/m² und 22,00 €/m². Das breite Mittelfeld in Sterkrade und Osterfeld bewegt sich zwischen 14,00 €/m² und 16,50 €/m². Die zweistelligen Wachstumsraten sowohl im Quartals- als auch im Jahresvergleich deuten auf eine anhaltend hohe Nachfrage hin. Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser dürfte weiterhin angespannt bleiben, wobei sich das Wachstumstempo voraussichtlich abschwächen wird. Besonders in familienfreundlichen Lagen mit guter Infrastruktur ist mit weiterem Mietpreisauftrieb zu rechnen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) zeigt sich im Q4 2025 stabil aufwärts gerichtet. Bei einem Durchschnittspreis von 9,00 €/m² und einer Preisspanne von 5,88 €/m² bis 14,15 €/m² bietet der Markt verschiedene Preissegmente. Die Quartalsentwicklung von +3,33% und die Jahresentwicklung von +2,62% signalisieren ein moderates, aber stetiges Wachstum ohne Überhitzungserscheinungen. Die Mietpreisstruktur zeigt klare geografische Muster. Günstige Wohnungen in Klosterhardt und Eisenheim rangieren zwischen 5,88 €/m² und 7,00 €/m². Die Neue Mitte und das Gebiet um den Hauptbahnhof erzielen Topmieten zwischen 12,00 €/m² und 14,15 €/m². Durchschnittliche Lagen in Borbeck-Mitte und Styrum bewegen sich zwischen 8,50 €/m² und 9,50 €/m². Die moderate Preisentwicklung dürfte sich fortsetzen. Mit Wachstumsraten um 3% zeigt der Markt eine gesunde Entwicklung ohne spekulative Übertreibungen. Die anhaltende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird das Preisniveau stützen, während regulatorische Eingriffe extremen Mietsteigerungen entgegenwirken dürften. Besonders im mittleren Preissegment ist mit stabiler Nachfrage zu rechnen.































