Immobilienmarktbericht Oldenburg Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigenheimmarkt in Oldenburg zeigt sich im Q1 2026 widerstandsfähig mit einem Durchschnittspreis von 3.400,12 €/m². Die Preisspanne bewegt sich zwischen 1.663 €/m² und 5.313 €/m². Mit einem Quartalsanstieg von 3,29% und einer Jahresentwicklung von 1,57% deutet sich eine moderate aber stetige Aufwärtsbewegung an. Die Nachfrage nach Eigenheimen bleibt in Oldenburg konstant hoch. In beliebten Wohnlagen wie Eversten und dem Dobbenviertel liegen die Preise bei 4.500 bis 5.200 €/m². Stadtrandlagen in Kreyenbrück oder Bürgerfelde sind mit 1.800 bis 2.500 €/m² deutlich günstiger. Das zentrumsnahe Haarentorviertel positioniert sich im mittleren Segment bei etwa 3.200 bis 3.800 €/m². Die positive Quartals- und Jahresentwicklung dürfte sich fortsetzen. Die anhaltende Nachfrage nach Wohneigentum in Oldenburg und die begrenzte Verfügbarkeit von Baugrundstücken sprechen für eine weitere moderate Preissteigerung. Besonders in den gefragten Lagen ist mit stabilen bis leicht steigenden Preisen zu rechnen. Die Marktdynamik wird vermutlich im einstelligen Prozentbereich verbleiben.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Oldenburg kosten durchschnittlich 3.621,04 €/m² bei einer Spanne von 2.186 €/m² bis 5.700 €/m². Der Markt zeigt mit -2,94% im Quartal und -3,40% im Jahresvergleich eine leichte Korrektur. Diese Entwicklung deutet auf eine Normalisierung nach vorherigen Preisspitzen hin. Die Preise stabilisieren sich auf hohem Niveau. Premium-Lagen wie das Ziegelhofviertel und die Innenstadt erreichen Spitzenpreise von 4.800 bis 5.500 €/m². Wohnungen in Osternburg oder Donnerschwee bewegen sich im mittleren Segment zwischen 3.200 und 3.900 €/m². Günstigere Optionen finden sich in Dietrichsfeld und Alexandersfeld mit Preisen von 2.300 bis 2.800 €/m². Nach der aktuellen Preiskorrektur ist eine Stabilisierung auf dem erreichten Niveau wahrscheinlich. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen bleibt in Oldenburg grundsätzlich solide. Zentrale und gut angebundene Lagen dürften ihre Attraktivität behalten. Eine weitere deutliche Preiskorrektur erscheint unwahrscheinlich, vielmehr ist mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Häuser in Oldenburg zeigt sich im Q1 2026 vorteilhaft mit einer Durchschnittsmiete von 12,30 €/m². Der Markt zeigt mit -3,00% im Quartal eine leichte Entspannung, während die Jahresentwicklung mit +8,08% noch deutlich positiv ausfällt. Die Nachfrage nach Mietobjekten dieser Größenordnung bleibt hoch. In Eversten und dem Gerichtsviertel werden für Einfamilienhäuser Mieten von 14,50 bis 16,50 €/m² aufgerufen. Wohnlagen wie Etzhorn oder Ohmstede bieten mit 9,00 bis 11,00 €/m² günstigere Alternativen. Die Stadtteile Bloherfelde und Wechloy positionieren sich im mittleren Segment bei etwa 11,50 bis 13,00 €/m². Die negative Quartalsentwicklung könnte auf eine temporäre Marktberuhigung hindeuten. Das starke Jahresplus zeigt jedoch die grundsätzliche Dynamik. Mittelfristig dürfte sich das Mietniveau auf dem aktuellen Stand einpendeln. Die Nachfrage nach familiengerechten Mietobjekten bleibt in Oldenburg konstant, was gegen deutliche Preisrückgänge spricht.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Wohnungen mit 2-3 Zimmern und ca. 60-80 m² zeigt sich mit durchschnittlich 12,38 €/m² stabil. Die Preisspanne reicht von 7,85 €/m² bis 21,05 €/m². Mit +1,23% im Quartal und +3,51% im Jahr verzeichnet das Segment ein moderates Wachstum. Die Nachfrage nach Wohnungen dieser Größe bleibt in der Universitätsstadt kontinuierlich hoch. Spitzenmieten von 17,00 bis 20,00 €/m² werden in der Innenstadt und im Dobbenviertel erzielt. Stadtteile wie Nadorst oder Tweelbäke bieten mit 8,50 bis 10,50 €/m² erschwinglichere Optionen. Das beliebte Haarentorviertel und Eversten liegen mit 13,00 bis 15,00 €/m² im gehobenen Mittelfeld. Die positive Entwicklung dürfte sich fortsetzen, getrieben durch die anhaltende Nachfrage von Studierenden und Berufseinsteigern. Die Universität und wachsende Beschäftigungszahlen sorgen für stabilen Bedarf. Moderate Mietsteigerungen im niedrigen einstelligen Prozentbereich erscheinen realistisch. Besonders zentrale und universitätsnahe Lagen werden ihre Attraktivität behalten.































