Immobilienmarktbericht Oldenburg Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Oldenburger Markt für Häuser zum Kauf positioniert sich im Q4 2025 stabil. Mit einem Durchschnittspreis von 3.292 €/m² bewegt sich das Preisniveau exakt auf Vorjahresniveau. Die Preisspanne reicht von 1.829 €/m² bis 5.351 €/m². Im Quartalsvergleich ist eine minimale Korrektur von -0,02% zu verzeichnen, was praktisch einer Seitwärtsbewegung entspricht. Die Jahresentwicklung liegt bei 0%, was auf einen konsolidierten Markt hindeutet. Die Preisunterschiede zwischen den Oldenburger Stadtteilen sind erheblich. In Eversten und dem beliebten Stadtteil Bürgerfelde liegen die Quadratmeterpreise bei etwa 4.500 €/m² bis 5.200 €/m². Günstigere Lagen finden sich in Kreyenbrück und Osternburg mit Preisen zwischen 1.900 €/m² und 2.800 €/m². Das zentrumsnahe Dobbenvierteil bewegt sich mit rund 3.800 €/m² im oberen Mittelfeld der Preisspanne. Die Marktentwicklung deutet auf eine Phase der Konsolidierung hin. Nach Jahren deutlicher Preissteigerungen dürfte sich der Markt auf dem erreichten Niveau stabilisieren. Die unveränderte Jahresentwicklung spricht für eine Normalisierung nach der Hochpreisphase. Angesichts der weiterhin hohen Nachfrage in Oldenburg als Universitätsstadt ist mit stabilen Preisen zu rechnen. Größere Preiskorrekturen sind derzeit nicht absehbar.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigentumswohnungsmarkt in Oldenburg zeigt im Q4 2025 eine Trendwende mit einem Durchschnittspreis von 3.731 €/m². Der Durchschnittspreis liegt bei 3.731 €/m², wobei die Spanne von 2.186 €/m² bis 5.713 €/m² reicht. Im Jahresvergleich ist eine minimale Korrektur von -0,1% zu verzeichnen. Die leichte Quartalserholung deutet auf eine Trendwende nach der leichten Jahreskorrektur hin. Das Segment zeigt sich insgesamt robust. Die Innenstadt und das Dobbenviertel verzeichnen Spitzenpreise zwischen 4.800 €/m² und 5.500 €/m² für Eigentumswohnungen. Moderate Preise finden sich in Donnerschwee und Bloherfelde mit etwa 3.200 €/m² bis 3.900 €/m². Die günstigsten Wohnungen sind in den Randlagen wie Tweelbäke oder Krusenbusch mit Preisen zwischen 2.200 €/m² und 2.800 €/m² verfügbar. Die Lagequalität spiegelt sich deutlich in der Preisgestaltung wider. Der Wohnungsmarkt zeigt erste Anzeichen einer Erholung nach der leichten Jahreskorrektur. Die positive Quartalsentwicklung könnte den Beginn einer Stabilisierungsphase markieren. Die anhaltende Nachfrage nach zentrumsnahen Wohnungen dürfte die Preise in guten Lagen stützen. Mittelfristig ist mit einer moderaten Preisentwicklung im niedrigen einstelligen Prozentbereich zu rechnen. Die breite Preisspanne bietet weiterhin Optionen für verschiedene Käufergruppen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser mit ca. 120-140 m² Wohnfläche zeigt in Oldenburg eine deutliche Dynamik. Mit einem Durchschnittspreis von 12,68 €/m² und einer Quartalssteigerung von 6,82% sowie einer Jahresentwicklung von 6,38% gehört dieses Segment zu den Wachstumstreibern. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 9,04 €/m² und 17,89 €/m². Die starke Nachfrage nach Mietshäusern spiegelt sich in der überdurchschnittlichen Preisentwicklung wider. Premium-Lagen wie Eversten und das Dobbenviertel erzielen Mietpreise zwischen 15,50 €/m² und 17,50 €/m² für Einfamilienhäuser. In Wechloy und Bürgerfelde bewegen sich die Mieten im mittleren Bereich von 12,00 €/m² bis 14,00 €/m². Günstigere Alternativen bieten Stadtrandlagen wie Ofenerdiek oder Etzhorn mit Mietpreisen zwischen 9,50 €/m² und 11,00 €/m². Die Nachfrage konzentriert sich besonders auf familienfreundliche Viertel mit guter Infrastruktur. Die dynamische Entwicklung im Segment der Mietshäuser dürfte sich fortsetzen. Die hohe Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum bei gleichzeitig begrenztem Angebot stützt das Preisniveau. Weitere moderate Mietsteigerungen sind wahrscheinlich, wobei sich das Tempo abschwächen könnte. Die Attraktivität Oldenburgs als Wohnstandort für Familien bleibt ein wichtiger Preistreiber. Eine Entspannung ist erst bei deutlicher Ausweitung des Angebots zu erwarten.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen mit 2-3 Zimmern und ca. 60-80 m² Wohnfläche kosten in Oldenburg durchschnittlich 12,23 €/m². Die Quartalsentwicklung von 3,82% und die Jahressteigerung von 5,25% zeigen einen dynamischen Markt. Die Preisspanne reicht von 7,79 €/m² bis 20,00 €/m². Die kontinuierliche Aufwärtsentwicklung reflektiert die anhaltend hohe Nachfrage nach mittelgroßen Wohnungen, besonders durch Studierende und Berufstätige. Spitzenmieten zwischen 17,00 €/m² und 19,50 €/m² werden in der Innenstadt und im gehobenen Dobbenviertel erzielt. Stadtteile wie Haarentor und Eversten-Mitte rangieren mit 12,50 €/m² bis 14,50 €/m² im mittleren Preissegment. Preiswerte Wohnungen finden sich in Kreyenbrück und Dietrichsfeld mit Mieten zwischen 8,00 €/m² und 10,00 €/m². Die Universitätsnähe ist ein wesentlicher Preisfaktor bei der Standortwahl. Der Mietwohnungsmarkt bleibt angespannt mit weiteren Preissteigerungen im mittleren einstelligen Bereich. Die Universitätsstadt profitiert von konstanter Nachfrage durch Studierende und Arbeitnehmer. Eine Marktentspannung ist angesichts des begrenzten Neubauvolumens nicht absehbar. Die breite Preisspanne dürfte bestehen bleiben, wobei besonders das untere Preissegment unter Druck steht. Moderate weitere Mietsteigerungen erscheinen wahrscheinlich.































