Immobilienmarktbericht Potsdam Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Kaufmarkt für Häuser in Potsdam zeigt sich im Q4 2025 weiter standhaft. Mit einem Durchschnittspreis von 4922,83 €/m² und einer Preisspanne von 1839 €/m² bis 8713 €/m² bleibt das Segment stabil. Die Quartalsveränderung von +3,46% und die Jahresentwicklung von +5,19% unterstreichen die kontinuierliche Wertsteigerung. Die breite Preisspanne spiegelt die heterogene Marktstruktur wider, von günstigen Bestandsimmobilien bis zu hochwertigen Neubauten. Die Preisspanne zeigt deutliche Lageunterschiede innerhalb Potsdams. In Babelsberg Nord und Schlaatz bewegen sich die Preise zwischen 1850 €/m² und 3500 €/m², während in der Berliner Vorstadt und Bornstedt Quadratmeterpreise von 6000 €/m² bis 8700 €/m² erreicht werden. Die Nauener Vorstadt positioniert sich mit Preisen um 4900 €/m² im Mittelfeld und entspricht damit dem städtischen Durchschnitt. Der Potsdamer Häusermarkt dürfte seine positive Entwicklung fortsetzen. Die konstante Nachfrage durch Familien und die begrenzte Neubautätigkeit sprechen für weiterhin stabile bis leicht steigende Preise. Besonders in den etablierten Wohnlagen ist mit einer anhaltenden Wertsteigerung zu rechnen. Die Nähe zu Berlin und die hohe Lebensqualität in Potsdam werden die Nachfrage weiter stützen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Kaufmarkt für Eigentumswohnungen in Potsdam zeigt im Q4 2025 eine deutliche Aufwärtsdynamik mit einem Durchschnittspreis von 6536,64 €/m². Die Quartalsveränderung von +5,84% und besonders die Jahresentwicklung von +15,16% zeigen eine deutliche Aufwärtsdynamik. Dieser Trend reflektiert die hohe Nachfrage nach Wohneigentum in der brandenburgischen Landeshauptstadt bei gleichzeitig knappem Angebot. Die Preisspanne bei Eigentumswohnungen variiert stark nach Lage. In Waldstadt und Drewitz finden sich Angebote zwischen 3600 €/m² und 4800 €/m². Die Innenstadt und Potsdam West bewegen sich im mittleren Segment zwischen 5500 €/m² und 7200 €/m². Spitzenpreise von 8000 €/m² bis 9200 €/m² werden in der Jägervorstadt und am Heiligen See erreicht, wo exklusive Neubauprojekte dominieren. Die starke Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen dürfte sich abschwächen, aber im positiven Bereich verbleiben. Die hohe Jahressteigerung von über 15% ist mittelfristig nicht nachhaltig. Eine Normalisierung auf moderatere Wachstumsraten erscheint wahrscheinlich. Neubauprojekte in attraktiven Lagen werden weiterhin Premiumpreise erzielen, während Bestandswohnungen eine gemäßigtere Preisentwicklung zeigen dürften.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) präsentiert sich mit durchschnittlich 17,97 €/m² und einer Spanne von 12,00 €/m² bis 25,48 €/m² vergleichsweise stabil. Die Quartalsentwicklung von +1,81% und die Jahresveränderung von +6,33% zeigen einen moderaten, aber stetigen Aufwärtstrend. Die Nachfrage nach Mietshäusern bleibt konstant hoch, besonders von Familien mit gehobenen Ansprüchen an Wohnqualität und Platz. Die Mietpreise für Häuser differieren deutlich nach Stadtteil. In Groß Glienicke und Marquardt liegen die Mieten zwischen 12,00 €/m² und 15,50 €/m² für Einfamilienhäuser. Zentrale Lagen wie Potsdam West und die Teltower Vorstadt verlangen 17,00 €/m² bis 20,00 €/m². Premium-Lagen wie Babelsberg und die Berliner Vorstadt erreichen Spitzenmieten von 22,00 €/m² bis 25,40 €/m² für hochwertige Objekte. Der Mietmarkt für Häuser wird voraussichtlich weiter moderat wachsen. Die begrenzte Verfügbarkeit von Mietshäusern und die anhaltende Nachfrage sprechen für stabile bis leicht steigende Mieten. Besonders familienfreundliche Lagen mit guter Infrastruktur dürften weiterhin gefragt bleiben. Die Entwicklung wird jedoch durch regulatorische Eingriffe und die allgemeine Mietpreisentwicklung gedämpft.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) zeigt mit durchschnittlich 14,64 €/m² und einer Preisspanne von 7,50 €/m² bis 29,26 €/m² eine leichte Konsolidierung. Die negative Quartalsveränderung von -1,55% und die minimale Jahresveränderung von -0,27% signalisieren eine Stabilisierung nach Jahren des Wachstums. Die extrem breite Preisspanne verdeutlicht die heterogene Marktstruktur vom sozialen Wohnungsbau bis zu Luxusapartments. Die Mietpreisunterschiede bei Wohnungen sind erheblich. In Stern und Kirchsteigfeld bewegen sich die Mieten zwischen 7,50 €/m² und 10,50 €/m² für Standardwohnungen. Die Innenstadt und Babelsberg rangieren mit 13,00 €/m² bis 17,00 €/m² im mittleren Segment. Exklusive Neubauwohnungen in der Speicherstadt oder am Park Sanssouci erreichen Spitzenmieten von 24,00 €/m² bis 29,00 €/m². Der Mietwohnungsmarkt dürfte sich auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die leichte Konsolidierung könnte sich fortsetzen, wobei regulatorische Eingriffe wie die Mietpreisbremse dämpfend wirken. In gefragten Innenstadtlagen ist weiterhin mit stabilen Mieten zu rechnen, während periphere Lagen unter Druck geraten könnten. Neubauprojekte werden weiterhin Premiummieten erzielen, während der Bestandsmarkt preislich stagniert.































