Immobilienmarktbericht Rostock Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Häusermarkt in Rostock agiert im Q1 2026 weitgehend unverändert mit einem Durchschnittspreis von 3.692 €/m². Mit einem Durchschnittspreis von 3.692 €/m² und einer moderaten Quartalssteigerung von 0,8% hat sich die Marktlage beruhigt. Die Preisspanne reicht von 1.029 €/m² bis 7.173 €/m², was die Vielfalt des Angebots widerspiegelt. Im Jahresvergleich ist jedoch ein Rückgang von -2,36% zu verzeichnen, was auf eine leichte Marktkorrektur nach vorherigen Höchstständen hindeutet. Die Preisunterschiede zwischen den Rostocker Stadtteilen sind erheblich. In Warnemünde werden Spitzenpreise um 6.800 €/m² aufgerufen, während die Kröpeliner-Tor-Vorstadt mit Werten um 5.200 €/m² folgt. Deutlich günstiger sind Häuser in Lichtenhagen mit etwa 2.100 €/m² oder Evershagen mit rund 1.800 €/m² zu erwerben. Diese Spreizung spiegelt die unterschiedliche Attraktivität der Lagen wider. Der Hausmarkt in Rostock dürfte sich mittelfristig stabilisieren. Die leichte Quartalssteigerung bei gleichzeitigem Jahresrückgang deutet auf eine Bodenbildung hin. Besonders in den beliebten Küstenlagen wird die Nachfrage voraussichtlich hoch bleiben, während periphere Stadtteile weiterhin moderate Preise bieten werden. Eine deutliche Trendwende ist derzeit nicht absehbar, vielmehr ist von einer Seitwärtsbewegung mit leichten regionalen Unterschieden auszugehen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigentumswohnungsmarkt in Rostock präsentiert sich im Q1 2026 mit einem Durchschnittspreis von 4.210 €/m² auf hohem Niveau. Die Preisspanne von 2.233 €/m² bis 7.273 €/m² zeigt die Heterogenität des Marktes. Mit einem Quartalsrückgang von -2,91% deutet sich eine leichte Abkühlung an, während die Jahresentwicklung mit +4,81% noch positiv ausfällt. Dies signalisiert eine allmähliche Normalisierung nach einer Phase starken Wachstums. Premium-Lagen wie die Altstadt und Warnemünde erreichen Spitzenpreise von 6.500 €/m² bis 7.000 €/m² für Eigentumswohnungen. Die Kröpeliner-Tor-Vorstadt bewegt sich im mittleren Segment bei etwa 4.800 €/m². Günstiger sind Wohnungen in Groß Klein mit durchschnittlich 2.800 €/m² oder in Schmarl mit rund 2.500 €/m² zu finden. Diese Preisdifferenzen reflektieren Infrastruktur, Meeresnähe und städtebauliche Qualität. Der Wohnungsmarkt wird voraussichtlich eine Phase der Konsolidierung durchlaufen. Nach Jahren deutlicher Preissteigerungen zeichnet sich eine Stabilisierung ab. Die zentrumsnahen und küstennahen Lagen dürften ihre Attraktivität behalten, während in den Randlagen mit stabilen bis leicht rückläufigen Preisen zu rechnen ist. Die demografische Entwicklung und die Attraktivität als Universitätsstadt sprechen gegen einen stärkeren Preisverfall.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Markt für Miethäuser in Rostock agiert im Q1 2026 widerstandsfähig mit einer Durchschnittsmiete von 14,71 €/m². Die Spanne reicht von 10,00 €/m² bis 19,95 €/m². Der Quartalsrückgang von -4,23% deutet auf eine Entspannung hin, während die Jahresentwicklung mit +15,37% einen deutlichen Anstieg zeigt. Dies spiegelt die verzögerte Anpassung der Mieten an gestiegene Lebenshaltungskosten wider. Warnemünde und die Altstadt verlangen für Häuser Spitzenmieten um 18,50 €/m² bis 19,00 €/m². In der Kröpeliner-Tor-Vorstadt bewegen sich die Mieten bei etwa 15,50 €/m². Günstigere Alternativen bieten Toitenwinkel mit rund 11,00 €/m² oder Lichtenhagen mit durchschnittlich 10,50 €/m². Diese Unterschiede resultieren aus Lagequalität, Verkehrsanbindung und Wohnumfeld. Der Häusermietmarkt dürfte sich nach dem starken Jahresanstieg beruhigen. Die aktuelle Quartalskorrektur signalisiert eine beginnende Marktanpassung. Aufgrund des begrenzten Angebots an Mietshäusern in attraktiven Lagen ist jedoch nicht mit deutlichen Rückgängen zu rechnen. Vielmehr wird sich das Niveau voraussichtlich auf dem erreichten Stand einpendeln, mit moderaten saisonalen Schwankungen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer (ca. 60-80 m²) verzeichnet im Q1 2026 einen Durchschnittspreis von 12,09 €/m². Mit einer Spanne von 6,56 €/m² bis 22,13 €/m² zeigt sich eine große Bandbreite. Die positive Entwicklung sowohl im Quartalsvergleich (+5,87%) als auch im Jahresvergleich (+5,59%) unterstreicht die anhaltende Nachfrage. Der Markt bleibt trotz allgemeiner Wirtschaftslage robust. In Toplage wie Warnemünde werden für Wohnungen bis zu 20,00 €/m² verlangt, während die Altstadt bei etwa 16,50 €/m² liegt. Die Südstadt und Stadtmitte rangieren im mittleren Segment bei 12,50 €/m² bis 13,00 €/m². Deutlich günstiger sind Wohnungen in Evershagen mit etwa 7,50 €/m² oder in Groß Klein mit rund 7,00 €/m² verfügbar. Der Mietwohnungsmarkt wird voraussichtlich weiterhin angespannt bleiben. Die kontinuierlichen Steigerungen deuten auf eine anhaltend hohe Nachfrage bei begrenztem Angebot hin. Besonders in universitätsnahen und zentrumsnahen Lagen ist mit weiteren moderaten Anstiegen zu rechnen. Die Außenbezirke könnten von dieser Entwicklung profitieren und ebenfalls leichte Steigerungen verzeichnen.































