Immobilienmarktbericht Rostock Q3 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Häuser zum Kauf in Rostock zeigt sich im dritten Quartal 2025 stabil. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3.550 €/m² wurde das Vorquartalsniveau exakt gehalten. Die Preisstabilisierung folgt einem Erholungskurs, der Mitte 2024 einsetzte. Das Angebot bleibt weiterhin knapp, insbesondere bei Neubauobjekten und modern ausgestatteten Häusern, während die Nachfrage konstant hoch ist.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Innerhalb Rostocks bestehen deutliche Preisunterschiede je nach Lage. In der Südstadt, der Innenstadt und den Küstenvierteln werden überdurchschnittliche Preise erzielt. Stadtrandlagen wie Bentwisch bieten mit rund 3.107 €/m² günstigere Alternativen. Besonders beliebte Lagen wie das Küstenviertel verzeichnen eine anhaltend hohe Nachfrage bei gleichzeitig eingeschränktem Angebot.
Prognose und Ausblick
Experten rechnen mit einer Seitwärtsbewegung bei leichter Aufwärtstendenz. Die anhaltende Angebotsknappheit wirkt preisstützend und dürfte kurzfristig einem stärkeren Preisrückgang entgegenwirken. Eine mögliche wirtschaftliche Abkühlung könnte jedoch die Nachfrage dämpfen und das Wachstumspotenzial begrenzen. Rekordpreise aus früheren Jahren werden vorerst nicht erwartet.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Eigentumswohnungen in Rostock ist im dritten Quartal 2025 sehr dynamisch. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 4.409 €/m² (Engel & Völkers) wurde sowohl das Vorquartal als auch das Vorjahr deutlich übertroffen. Das Angebot ist sehr knapp, insbesondere bei Neubau- und modernisierten Wohnungen, während die Nachfrage von Kapitalanlegern und Eigennutzern gleichermaßen hoch bleibt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Die höchsten Kaufpreise werden in der Innenstadt, der Südstadt sowie in den Küstenvierteln erzielt. In weniger gefragten Stadtteilen und Randlagen sind deutlich günstigere Objekte verfügbar. Die Spreizung zwischen Top-Lagen und Randgebieten bleibt ein prägendes Merkmal des Rostocker Wohnungsmarktes und dürfte sich weiter verstärken.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten bei anhaltend hoher Nachfrage weiterhin zweistellige Jahreswachstumsraten. Die strukturelle Angebotsknappheit wird sich mittelfristig fortsetzen, da Neubauaktivitäten die Nachfrage nicht ausreichend bedienen können. Der Markt bleibt für Käufer und Anleger attraktiv, wobei steigende Preise die Erschwinglichkeit zunehmend einschränken könnten.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietmarkt für Häuser in Rostock zeigt im dritten Quartal 2025 eine moderate, aber stetige Aufwärtsentwicklung. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt bei 9,43 €/m² und damit leicht über dem Vorquartalswert. Das Angebot ist weiterhin sehr knapp, insbesondere bei Neubauten und modernisierten Objekten, während die Nachfrage in begehrten Lagen konstant hoch bleibt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
In der Innenstadt, der Südstadt und den Küstenvierteln werden überdurchschnittliche Mietpreise verlangt. Stadtrandlagen und weniger gefragte Viertel bieten hingegen günstigere Mieten. Die Lageabhängigkeit der Mietpreise bleibt ein zentrales Merkmal des Rostocker Mietmarktes für Häuser und spiegelt die unterschiedliche Infrastrukturqualität wider.
Prognose und Ausblick
Experten rechnen mit jährlichen Mietsteigerungen im Bereich von 2 bis 3 %, wobei Neubau- und modernisierte Objekte stärkere Zuwächse verzeichnen dürften. Die anhaltende Angebotsknappheit wirkt weiterhin preisstützend. Eine nennenswerte Entspannung des Marktes ist kurzfristig nicht zu erwarten, da die Neubautätigkeit die Nachfrage nicht vollständig abdecken kann.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Mietmarkt für Wohnungen in Rostock bleibt im dritten Quartal 2025 angespannt. Mit einer durchschnittlichen Kaltmiete von 9,43 €/m² setzt sich der moderate Aufwärtstrend der Vorquartale fort. Das Angebot ist besonders bei Neubau- und modernisierten Wohnungen sehr knapp, die Nachfrage bleibt in allen Lagen hoch. Der Markt zeigt keine Anzeichen einer kurzfristigen Entspannung.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Innenstadtnahe Lagen, die Südstadt sowie die Küstenviertel erzielen die höchsten Mietpreise. In Stadtrandlagen und weniger gefragten Vierteln sind Wohnungen zu günstigeren Konditionen verfügbar. Die Nachfrage konzentriert sich weiterhin auf gut angebundene und infrastrukturell attraktive Stadtbereiche, was die Lageunterschiede zunehmend verstärkt.
Prognose und Ausblick
Für die kommenden Quartale erwarten Experten Mietsteigerungen von jährlich 2 bis 3 %, mit höheren Zuwächsen bei Neubau und modernisierten Objekten. Die strukturelle Angebotsknappheit bleibt der wesentliche Preistreiber. Ohne signifikante Ausweitung des Wohnungsangebots ist mittelfristig keine Entspannung der Marktlage zu erwarten.































