Immobilienmarktbericht Stuttgart Q3 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Stuttgarter Markt für Häuser zum Kauf stabilisiert sich in Q3 2025 nach einer Phase der Unsicherheit. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis liegt bei ca. 5.460 €/m², was einer moderaten Steigerung gegenüber dem Vorquartal entspricht. Die Neubauaktivität bleibt aufgrund von Flächenmangel und hohen Baukosten gering, wodurch das Angebot die Nachfrage weiterhin nicht decken kann.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Besonders begehrte Top-Lagen und familienfreundliche Bezirke verzeichnen die höchsten Preise und die stärkste Nachfrage. Stadtrandgebiete sind weniger stark nachgefragt und weisen ein niedrigeres Preisniveau auf. Diese Spreizung zwischen zentralen und peripheren Lagen bleibt ein charakteristisches Merkmal des Stuttgarter Marktes.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten für die kommenden Quartale moderate Preissteigerungen zwischen 1 und 3 Prozent bei stabil hoher Nachfrage. Neubauten mit hoher Energieeffizienz bleiben besonders gefragt. Eine grundlegende Entspannung der Angebotssituation ist angesichts stagnierender Neubautätigkeit kurzfristig nicht zu erwarten.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Eigentumswohnungen in Stuttgart zeigt in Q3 2025 eine Fortsetzung der Stabilisierungsphase. Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von ca. 4.900 bis 4.906 €/m² liegt das Preisniveau moderat über dem Vorquartal. Die Neubauaktivität steigt leicht an, kann die Nachfrage jedoch kaum befriedigen, wodurch das Angebot insgesamt knapp bleibt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Im Stadtzentrum und in beliebten Stadtvierteln sind die Kaufpreise für Wohnungen am höchsten. Randlagen und weniger zentrale Bezirke bieten etwas günstigere Einstiegsmöglichkeiten. Die Nachfrage konzentriert sich auf gut angebundene, zentrumsnahe Lagen mit hoher Infrastrukturqualität.
Prognose und Ausblick
Fachleute prognostizieren eine weitere Stabilisierung des Wohnungsmarktes mit leichten Preissteigerungen. Das knappe Angebot dürfte das Preisniveau weiterhin stützen. Trotz der Zinswende bleibt die Nachfrage nach Eigentumswohnungen in Stuttgart robust, was auf anhaltenden Druck auf das Preisniveau hindeutet.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Stuttgarter Mietmarkt für Häuser zeigt in Q3 2025 moderate Preissteigerungen bei weiterhin angespannter Angebotssituation. Gegenüber dem Vorquartal stiegen die Mieten um 0,8 Prozent, im Jahresvergleich um rund 3 bis 4 Prozent. Eine leichte Zunahme des verfügbaren Angebots gegenüber Q2 ist erkennbar, ohne die grundlegende Marktanspannung zu beseitigen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
In bevorzugten und zentralen Stadtteilen werden deutlich höhere Mieten erzielt als am Stadtrand. Periphere Lagen und Randbezirke bieten tendenziell günstigere Mietkonditionen. Die Nachfrage nach Häusern zur Miete in gut angebundenen, familienfreundlichen Lagen übersteigt das verfügbare Angebot deutlich.
Prognose und Ausblick
Experten erwarten eine stabile Mietpreisentwicklung mit leichter Tendenz nach oben. Die strukturelle Knappheit an Mietangeboten dürfte fortbestehen, da die Neubautätigkeit die Nachfrage nicht decken kann. Moderate Mietsteigerungen sind für die kommenden Quartale wahrscheinlich.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Mietwohnungen in Stuttgart ist in Q3 2025 durch anhaltende Angebotsknappheit und hohe Nachfrage geprägt. Die durchschnittliche Quadratmetermiete liegt zwischen 13 und 25 €/m², mit Spitzenmieten über 27 €/m² in Top-Lagen. Neubauten können die Nachfrage nicht ausreichend decken, was das Mietniveau strukturell stützt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale Lagen und beliebte Stadtteile verzeichnen die höchsten Mietpreise und die stärkste Nachfrage. Stadtrand und Randbezirke weisen niedrigere Mieten auf und bieten günstigere Alternativen für Mieter. Die Spreizung zwischen Top-Lagen und Randgebieten ist im Mietwohnungssegment besonders ausgeprägt.
Prognose und Ausblick
Fachleute prognostizieren moderate Mietsteigerungen, bedingt durch die strukturelle Angebots-Nachfrage-Konstellation sowie wachsende ESG-Anforderungen an den Gebäudebestand. Das Wachstumstempo dürfte sich im Vergleich zu Vorjahren etwas verlangsamen, ein Rückgang der Mieten ist jedoch nicht absehbar.































