Immobilienmarktbericht Würzburg Q1 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Wohnhäuser in Würzburg gibt sich im Q1 2026 aufwärtsgerichtet mit einem Durchschnittspreis von 3.921 €/m². Die Preisspanne reicht von 1.951 €/m² bis 7.104 €/m². Nach einem Rückgang von 3,46% zum Vorquartal hat sich der Markt konsolidiert, wobei die Jahresentwicklung mit +7,33% weiterhin positiv ausfällt. Die breite Preisspanne deutet auf ein heterogenes Angebot hin. Die Preisspanne in Würzburg variiert stark nach Lage. In der begehrten Steinbachtal-Siedlung und am Nikolausberg liegen die Quadratmeterpreise bei 6.500 €/m² bis 6.900 €/m². Das Stadtgebiet Heuchelhof bietet hingegen Einstiegspreise ab 2.100 €/m². Im beliebten Frauenland bewegen sich die Preise im mittleren Segment zwischen 3.800 €/m² und 4.200 €/m². Die aktuelle Marktlage deutet auf eine Stabilisierung der Hauspreise hin. Nach der Quartalskorrektur dürfte sich das Preisniveau bei durchschnittlich 3.921 €/m² einpendeln. Die anhaltende Nachfrage in den Premiumlagen lässt erwarten, dass die obere Preisgrenze von 7.104 €/m² weiterhin Bestand haben wird. Mittelfristig ist mit einer moderaten Seitwärtsbewegung zu rechnen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Würzburg verzeichnen im Q1 2026 einen Durchschnittspreis von 4.486 €/m². Die Preisspanne bewegt sich zwischen 2.654 €/m² und 7.461 €/m². Mit einem Quartalsplus von 4,53% und einer Jahressteigerung von 7,78% zeigt sich der Wohnungsmarkt deutlich dynamischer als der Hausmarkt. Die starke Nachfrage treibt die Preise kontinuierlich nach oben. In der Würzburger Altstadt und im Mainviertel erreichen modernisierte Wohnungen Spitzenpreise von 6.800 €/m² bis 7.200 €/m². Die Zellerau bietet mit 3.200 €/m² bis 3.800 €/m² ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Im aufstrebenden Stadtteil Grombühl liegen die Preise zwischen 4.200 €/m² und 4.800 €/m², was dem städtischen Durchschnitt entspricht. Der positive Trend bei Eigentumswohnungen dürfte sich fortsetzen. Die konstante Nachfrage und das begrenzte Angebot in zentralen Lagen sprechen für weitere moderate Preissteigerungen. Besonders im mittleren Preissegment um 4.486 €/m² ist mit stabiler Nachfrage zu rechnen. Die Attraktivität Würzburgs als Universitätsstadt stützt die Preisentwicklung nachhaltig.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) in Würzburg zeigt sich im Q1 2026 mit durchschnittlich 11,95 €/m² stabil. Die Preisspanne reicht von 6,43 €/m² bis 17,39 €/m². Nach einem leichten Quartalsanstieg von 1,36% liegt die Jahresentwicklung bei -3,08%. Der Rückgang im Jahresvergleich deutet auf eine Marktberuhigung nach vorherigen Überhitzungsphasen hin. In Würzburg-Versbach sind Einfamilienhäuser bereits ab 7,00 €/m² bis 8,50 €/m² zu mieten. Die gehobenen Wohnlagen Steinbachtal und Keesburg verlangen hingegen 15,00 €/m² bis 16,50 €/m². Im familienfreundlichen Lengfeld pendeln sich die Mietpreise bei 10,50 €/m² bis 12,00 €/m² ein, was dem städtischen Durchschnitt entspricht. Die Mietpreise für Häuser dürften sich auf dem aktuellen Niveau von durchschnittlich 11,95 €/m² stabilisieren. Die moderate Quartalserhöhung bei gleichzeitigem Jahresrückgang signalisiert eine Normalisierung des Marktes. Für Einfamilienhäuser in gefragten Lagen ist weiterhin mit stabiler Nachfrage zu rechnen, während periphere Gebiete preislich unter Druck bleiben könnten.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten in Würzburg im Q1 2026 durchschnittlich 14,22 €/m². Die Spanne reicht von 8,25 €/m² bis 24,48 €/m². Mit einem Quartalsplus von 2,60% und einer Jahressteigerung von 2,67% entwickelt sich das Segment kontinuierlich nach oben. Die breite Preisspanne spiegelt die unterschiedlichen Ausstattungsstandards und Lagen wider. In der Sanderau und nahe der Universität liegen die Mieten bei 18,00 €/m² bis 22,00 €/m². Der Stadtteil Heidingsfeld bietet mit 9,00 €/m² bis 11,00 €/m² günstigere Alternativen. Im zentrumsnahen Grombühl bewegen sich die Preise zwischen 13,50 €/m² und 15,50 €/m², was der typischen Mittelklasse entspricht. Der Wohnungsmietmarkt zeigt sich robust mit moderaten Steigerungsraten. Bei durchschnittlich 14,22 €/m² dürfte sich das Preisniveau weiter festigen. Die universitäre Prägung Würzburgs sorgt für konstante Nachfrage im kleineren Wohnungssegment. Besonders in zentralen Lagen ist mit anhaltend hohem Mietniveau zu rechnen.































