Immobilienmarktbericht Würzburg Q2 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Der Markt für Einfamilienhäuser zeigte im Q2 2025 eine deutliche Belebung. Freistehende Einfamilienhäuser erzielten durchschnittlich 730.000 €, während der Quadratmeterpreis bei rund 4.011 €/m² lag. Die Nachfragesteigerung von 6 % im Bestandssegment deutet auf ein wachsendes Käuferinteresse hin, das das Angebot zunehmend unter Druck setzt.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Innerhalb des Stadtgebiets bestehen erhebliche Preisunterschiede zwischen zentralen und peripheren Lagen. Bevorzugte Wohnviertel mit guter Infrastruktur und Schulanbindung erzielen deutlich höhere Preise als vergleichbare Objekte in Randlagen. Diese Spreizung hat sich im Verlauf der letzten Quartale weiter akzentuiert.
Prognose und Ausblick
Angesichts der stabilen Nachfrage und des moderaten Jahreszuwachses von rund 3 % ist für die kommenden Quartale mit einer weiterhin positiven, aber gedämpften Preisentwicklung zu rechnen. Steigende Baukosten und ein begrenztes Neubauangebot dürften den Preisdruck im Bestandssegment aufrechterhalten.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Gebrauchte Eigentumswohnungen notierten im Frühjahr 2025 bei durchschnittlich 3.570 €/m². Der Preisanstieg von 1,9 % gegenüber dem Vorquartal signalisiert eine anhaltende Nachfragebelebung. Das Segment profitiert von der gestiegenen Attraktivität des Wohneigentums gegenüber alternativen Anlageformen in einem weiterhin herausfordernden Zinsumfeld.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale und gut angebundene Stadtteile weisen deutlich höhere Quadratmeterpreise auf als periphere Lagen. Neubauwohnungen in Toplagen können die angegebenen Durchschnittswerte erheblich überschreiten. Ältere Bestände in weniger gefragten Quartieren bieten dagegen Kaufgelegenheiten unterhalb des Marktdurchschnitts.
Prognose und Ausblick
Die moderate Jahresentwicklung von 2,23 % lässt auf eine Stabilisierung des Marktsegments schließen. Bei weiterhin begrenztem Neubauangebot und stabiler Nachfrage ist mittelfristig von einer Fortsetzung des leichten Preisanstiegs auszugehen. Zinsentwicklungen der EZB bleiben ein wesentlicher Einflussfaktor für die Kaufbereitschaft.
3. Häuser zur Miete
Marktdynamik
Für das Segment der zur Miete angebotenen Häuser liegen für Q2 2025 keine spezifischen Marktdaten vor. Grundsätzlich ist dieses Segment deutlich kleiner als der Mietwohnungsmarkt, da Einfamilienhäuser überwiegend von Eigentümern selbst bewohnt werden. Die allgemeine Mietpreisentwicklung lässt jedoch auf einen ähnlichen Aufwärtstrend wie im Wohnungssegment schließen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Gemietete Häuser befinden sich häufiger in Stadtrandlagen und im Umland, wo größere Grundstücke und ruhigere Wohnumgebungen verfügbar sind. Die Mietpreise variieren je nach Lage, Ausstattung und Grundstücksgröße erheblich. Zentral gelegene Mietobjekte erzielen in der Regel deutliche Aufschläge gegenüber vergleichbaren Objekten in Randlagen.
Prognose und Ausblick
Angesichts des begrenzten Angebots an Mietobjekten in diesem Segment ist mittelfristig von einem stabilen bis leicht steigenden Mietpreisniveau auszugehen. Neue Daten für dieses Segment werden voraussichtlich mit der nächsten Marktberichtsrunde verfügbar sein. Eine fundierte Einschätzung erfordert eine direkte Marktabfrage bei spezialisierten Gutachtern.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Marktdynamik
Die Neuvertragsmieten im Frühjahr 2025 lagen je nach Gebäudealter zwischen 11,90 €/m² (Altbau) und 13,00 €/m² (Neubau). Der Bestandsdurchschnitt notierte bei 12,30 €/m². Der Jahresanstieg von 3,8 % bei Neuvertragsmieten verdeutlicht den anhaltenden Druck auf den Mietwohnungsmarkt, getrieben durch hohe Nachfrage und geringes Neubauvolumen.
Lageunterschiede innerhalb der Stadt
Zentrale Stadtlagen und gut angebundene Quartiere weisen überdurchschnittliche Mietpreise auf, während Randlagen günstiger bleiben. Neubauobjekte in bevorzugten Lagen können die angegebenen Spitzenwerte von 13,00 €/m² deutlich überschreiten. Altbauwohnungen in weniger gefragten Stadtteilen bieten nach wie vor Einstiegsmöglichkeiten zu moderateren Konditionen.
Prognose und Ausblick
Der Aufwärtstrend bei den Neuvertragsmieten dürfte sich in den kommenden Quartalen fortsetzen, insbesondere im Neubausegment. Ein spürbarer Rückgang der Mietpreise ist bei der aktuellen Angebotslage nicht zu erwarten. Politische Maßnahmen zur Mietpreisbegrenzung könnten jedoch regulierend wirken und die Dynamik im Bestandssegment dämpfen.































