Immobilienmarktbericht Würzburg Q4 2025

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Würzburger Häusermarkt zeigt sich im Q4 2025 besonders schwungvoll. Mit einem Durchschnittspreis von 4061,31 €/m² und einer Preisspanne von 2096,19 bis 7018,02 €/m² bietet der Markt vielfältige Optionen. Die Quartalsentwicklung von +5,08% und die beeindruckende Jahresentwicklung von +9,18% unterstreichen die anhaltend hohe Nachfrage nach Eigenheimen in der Universitätsstadt. Diese deutliche Wertsteigerung macht Häuser zu einer attraktiven Kapitalanlage. Die Preisspanne spiegelt die unterschiedlichen Lagen Würzburgs wider. In Versbach und Lengfeld bewegen sich die Quadratmeterpreise im unteren Bereich zwischen 2100 und 3200 €/m². Das begehrte Frauenland und die Sanderau verlangen hingegen Spitzenpreise von 5500 bis 7000 €/m². Die zentrumsnahen Lagen um den Ringpark rangieren mit 4000 bis 4500 €/m² im mittleren Preissegment und bieten eine ausgewogene Kombination aus Lage und Preis. Die starke Nachfrage nach Häusern in Würzburg dürfte auch mittelfristig anhalten. Die Universität und zahlreiche Forschungseinrichtungen sorgen für kontinuierlichen Zuzug qualifizierter Fachkräfte. Bei gleichzeitig knappem Angebot ist mit einer weiteren moderaten Preisentwicklung zu rechnen. Besonders familienfreundliche Stadtteile mit guter Infrastruktur dürften weiterhin gefragt bleiben. Die solide Wirtschaftsstruktur der Region stützt diese positive Markteinschätzung nachhaltig.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Wohnungsmarkt in Würzburg verzeichnet im Q4 2025 eine Konsolidierung mit einem Durchschnittspreis von 4291,89 €/m². Bei einem Durchschnittspreis von 4291,89 €/m² und einer Spanne von 2600 bis 6875,30 €/m² zeigt sich ein differenziertes Marktbild. Die Quartalsentwicklung von +4,12% deutet auf eine gesunde Marktdynamik hin, während die moderate Jahresentwicklung von +1,04% eine gewisse Konsolidierung nach vorherigen Preissprüngen signalisiert. Der Markt bietet sowohl für Kapitalanleger als auch Eigennutzer interessante Perspektiven. Die Preisunterschiede bei Eigentumswohnungen sind erheblich. In Grombühl und der Zellerau finden sich Wohnungen im Preisbereich von 2600 bis 3500 €/m², ideal für Ersterweber. Die Altstadt und das Mainviertel als Premium-Lagen erreichen Spitzenpreise zwischen 5800 und 6875 €/m². Heuchelhof bietet mit Preisen um 3200 bis 3800 €/m² ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis mit guter Anbindung an die Innenstadt. Der Wohnungsmarkt in Würzburg dürfte sich weiterhin positiv entwickeln. Die kontinuierliche Nachfrage von Studenten, jungen Berufstätigen und Senioren nach zentrumsnahen Wohnungen bleibt bestehen. Neubauprojekte in aufstrebenden Quartieren könnten das Angebot erweitern und für eine ausgewogene Preisentwicklung sorgen. Besonders energieeffiziente Wohnungen mit moderner Ausstattung werden voraussichtlich überdurchschnittliche Wertsteigerungen erfahren. Die stabile Wirtschaftslage unterstützt diese Markteinschätzung.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich im Q4 2025 leicht rückläufig. Mit einer durchschnittlichen Miete von 11,79 €/m² und einer Spanne von 7,50 bis 14,45 €/m² bietet Würzburg verschiedene Preissegmente. Die Quartalsentwicklung von -2,88% deutet auf eine Entspannung hin, während die Jahresentwicklung mit +0,86% nahezu stagniert. Diese Entwicklung verschafft Mietinteressenten bessere Verhandlungspositionen und erweitert die Auswahlmöglichkeiten im gehobenen Wohnsegment. Die Mietpreise für Häuser variieren je nach Stadtteil deutlich. In Rottenbauer und Unterdürrbach liegen die Quadratmetermieten zwischen 7,50 und 9,50 €/m², was diese Gebiete besonders für Familien attraktiv macht. Die Steinbachtal-Region und der Bereich um die Hubland-Universität verlangen mit 12,00 bis 14,45 €/m² Spitzenmieten. Lengfeld und Versbach positionieren sich mit 10,50 bis 11,80 €/m² im mittleren Segment. Der Häuser-Mietmarkt dürfte sich mittelfristig stabilisieren. Die leichte Entspannung könnte sich fortsetzen, da vermehrt Neubauprojekte fertiggestellt werden. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum mit Garten konstant hoch. Eine deutliche Preiskorrektur ist nicht zu erwarten, vielmehr dürfte sich das Preisniveau seitwärts bewegen. Qualitativ hochwertige Objekte in guten Lagen werden weiterhin ihre Mietpreise halten können.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) zeigt im Q4 2025 eine stabile Entwicklung. Mit durchschnittlich 13,86 €/m² und einer breiten Preisspanne von 8,42 bis 24,00 €/m² ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Die marginale Quartalssteigerung von +0,65% und die moderate Jahresentwicklung von +2,36% deuten auf einen ausgeglichenen Markt hin. Die hohe Studentenzahl und der stetige Zuzug von Fachkräften sorgen für kontinuierliche Nachfrage. Die Mietpreisunterschiede sind beträchtlich. In Heuchelhof und Grombühl finden sich Wohnungen zwischen 8,42 und 11,00 €/m², ideal für Studenten und Berufseinsteiger. Die Altstadt und das Mainufer als Top-Lagen erreichen Spitzenmieten von 20,00 bis 24,00 €/m². Das Frauenland und die Sanderau bewegen sich mit 14,50 bis 17,00 €/m² im gehobenen Mittelfeld und bieten eine gute Balance zwischen Lage und Preis. Der Wohnungsmietmarkt in Würzburg dürfte weiterhin moderat wachsen. Die Universität mit über 28.000 Studierenden garantiert eine konstante Grundnachfrage. Neue Wohnprojekte könnten das Angebot erweitern und extreme Preissteigerungen verhindern. Besonders kleine, zentrumsnahe Wohnungen bleiben begehrt. Die fortschreitende Digitalisierung und flexible Arbeitsmodelle könnten die Nachfrage nach gut angebundenen Wohnlagen verstärken. Eine stabile Preisentwicklung mit leichter Aufwärtstendenz ist wahrscheinlich.































