Immobilienmarktbericht Bremen Q2 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Bremer Häusermarkt zeigt sich im Q2 2026 mit einem Durchschnittspreis von 2.863 €/m² relativ stabil. Die Preisspanne reicht von 1.414 €/m² bis 5.075 €/m², was die heterogene Marktstruktur widerspiegelt. Mit einem leichten Quartalsrückgang von -1,48% bei gleichzeitigem Jahresplus von 2,78% deutet sich eine Konsolidierung nach vorherigem Wachstum an. In Bremen-Horn-Lehe sind Häuser bereits ab 1.500 €/m² verfügbar, während in Schwachhausen Preise von 4.800 €/m² erreicht werden. Das beliebte Oberneuland bewegt sich mit 3.200 €/m² im oberen Mittelfeld. Die Neustadt bietet mit durchschnittlich 2.400 €/m² ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis für Familien. Die moderate Jahresentwicklung und aktuelle Quartalskorrektur deuten auf eine Stabilisierungsphase hin. Der Bremer Häusermarkt dürfte sich weiterhin seitwärts bewegen, wobei gefragte Lagen ihre Wertstabilität behalten werden. Mittelfristig ist mit einer ausgeglichenen Marktentwicklung ohne größere Preissprünge zu rechnen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Bremen kosten im Q2 2026 durchschnittlich 3.024 €/m². Die Bandbreite von 1.593 €/m² bis 5.233 €/m² zeigt deutliche Qualitäts- und Lageunterschiede. Der Quartalsrückgang von -1,64% relativiert das Jahreswachstum von 1,12%, was auf eine nachlassende Dynamik hindeutet. In Bremen-Vegesack finden sich Wohnungen ab 1.700 €/m², während die Östliche Vorstadt mit bis zu 4.900 €/m² zu den Premium-Lagen zählt. Die Altstadt liegt mit 3.500 €/m² im gehobenen Segment. In Walle sind Eigentumswohnungen für moderate 2.200 €/m² erhältlich. Der Wohnungsmarkt zeigt erste Ermüdungserscheinungen nach Jahren des Wachstums. Die Nachfrage dürfte weiterhin solide bleiben, jedoch ohne starke Preisimpulse. Besonders in etablierten Lagen ist mit stabilen Werten zu rechnen, während Randlagen möglicherweise leichten Preisdruck erfahren könnten.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Für ein Einfamilienhaus mit 120-140 m² Wohnfläche liegt die Durchschnittsmiete bei 11,94 €/m². Die Spanne von 7,76 €/m² bis 18,18 €/m² verdeutlicht erhebliche Unterschiede je nach Ausstattung und Lage. Mit -0,33% im Quartal bei +4,28% Jahresplus zeigt sich eine Verschnaufpause nach starkem Wachstum. In Bremen-Huchting sind Einfamilienhäuser bereits ab 8,00 €/m² zu mieten, während Bremen-Borgfeld mit bis zu 17,50 €/m² den Spitzenbereich markiert. Die Neustadt bietet mit 12,50 €/m² eine zentrale Lage zu moderaten Konditionen. In Findorff liegen die Mieten bei etwa 14,00 €/m². Der Mietmarkt für Häuser bleibt angespannt bei hoher Nachfrage. Die jüngste Quartalsberuhigung dürfte temporär sein. Mittelfristig ist mit weiteren moderaten Steigerungen zu rechnen, insbesondere in familienfreundlichen Stadtteilen mit guter Infrastruktur.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen mit 2-3 Zimmern und 60-80 m² kosten durchschnittlich 12,18 €/m². Die erhebliche Spanne von 7,16 €/m² bis 21,26 €/m² zeigt die Vielfalt des Bremer Mietmarkts. Mit +0,25% im Quartal und +2,35% im Jahr entwickeln sich die Mieten moderat aufwärts. Bremen-Gröpelingen bietet günstige Wohnungen ab 7,50 €/m², während im Schnoor-Viertel Spitzenmieten von 20,00 €/m² erreicht werden. Die Vahr liegt mit 10,50 €/m² im unteren Mittelfeld. In der begehrten Überseestadt werden durchschnittlich 16,00 €/m² aufgerufen. Der Wohnungsmietmarkt zeigt sich robust mit kontinuierlichem Wachstum. Die moderate Entwicklung dürfte sich fortsetzen, getrieben durch anhaltenden Zuzug und knappe Neubauzahlen. Besonders zentrale und gut angebundene Lagen werden weiterhin Aufwärtspotenzial zeigen.
Zertifizierte Immobiliengutachter für Bremen und Umgebung
































