Immobilienmarktbericht Dortmund Q2 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Häusermarkt in Dortmund zeigt sich im zweiten Quartal 2026 ausgesprochen dynamisch. Mit einem Durchschnittspreis von 3.208 €/m² und einer Preisspanne zwischen 1.504 €/m² und 5.743 €/m² bietet der Markt verschiedene Preissegmente. Die positive Entwicklung setzt sich fort: Im Quartalsvergleich stiegen die Preise um 5,14%, im Jahresvergleich um 4,10%. Diese kontinuierliche Wertsteigerung macht Häuser in Dortmund zu einer attraktiven Anlageform. Die Preisspanne spiegelt deutliche Lageunterschiede wider. In Stadtteilen wie Brackel oder Mengede bewegen sich die Quadratmeterpreise im unteren Bereich um 1.600 €/m² bis 2.200 €/m². Premiumlagen wie Hörde-Phönixsee oder das Kreuzviertel erreichen hingegen Spitzenwerte zwischen 4.500 €/m² und 5.600 €/m². Die zentrumsnahen Bereiche und gut angebundenen Viertel liegen bei etwa 3.000 €/m² bis 3.800 €/m². Die anhaltend positive Preisentwicklung dürfte sich fortsetzen, getragen von starker Nachfrage und begrenztem Angebot. Besonders in beliebten Wohnlagen ist mit weiteren moderaten Preissteigerungen zu rechnen. Die solide wirtschaftliche Entwicklung Dortmunds und die Attraktivität als Universitätsstadt sprechen für eine stabile Marktentwicklung. Käufer sollten mit weiterhin steigenden Preisen rechnen, wobei die Dynamik regional unterschiedlich ausfallen wird.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Eigentumswohnungsmarkt in Dortmund präsentiert sich im zweiten Quartal 2026 weitgehend stabil. Bei einem Durchschnittspreis von 2.724 €/m² und einer Spanne von 1.516 €/m² bis 4.894 €/m² zeigt sich eine breite Marktstreuung. Die leichte Korrektur von -0,94% im Quartalsvergleich und -0,43% im Jahresvergleich deutet auf eine Konsolidierungsphase hin. Der Markt bewegt sich auf einem hohen, aber stabilen Niveau. Die Preisunterschiede zwischen den Stadtteilen sind erheblich. In Außenbezirken wie Scharnhorst oder Eving finden sich Eigentumswohnungen bereits ab 1.600 €/m² bis 2.000 €/m². Die Innenstadt-West und das Kaiserviertel rangieren im mittleren Segment zwischen 2.500 €/m² und 3.200 €/m². Spitzenpreise von 4.200 €/m² bis 4.800 €/m² werden in Top-Lagen wie dem Phönixsee-Areal oder modernisierten Altbauten im Kreuzviertel erreicht. Nach der leichten Preiskorrektur dürfte sich der Markt auf dem aktuellen Niveau stabilisieren. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen bleibt grundsätzlich hoch, besonders in zentrumsnahen Lagen mit guter Infrastruktur. Mittelfristig ist mit einer seitwärts tendierenden Preisentwicklung zu rechnen. Neubauprojekte und energetisch sanierte Bestandsimmobilien werden voraussichtlich weiterhin Premiumpreise erzielen, während unsanierte Objekte unter Preisdruck geraten könnten.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich im zweiten Quartal 2026 rückläufig. Mit durchschnittlich 12,39 €/m² und einer Spanne von 7,55 €/m² bis 18,75 €/m² bietet der Markt verschiedene Preissegmente. Die marginale Quartalskorrektur von -0,16% steht einem deutlichen Jahresrückgang von -9,56% gegenüber. Diese Entwicklung deutet auf eine Entspannung des Mietmarktes für größere Wohneinheiten hin. Die Mietpreisgestaltung variiert stark nach Lage und Ausstattung. In peripheren Stadtteilen wie Lütgendortmund oder Wickede liegen die Mieten zwischen 7,60 €/m² und 9,50 €/m². Beliebte Wohnviertel wie Hombruch oder Aplerbeck bewegen sich im mittleren Segment von 11,00 €/m² bis 14,00 €/m². Premium-Mietobjekte in Hörde am Phönixsee oder im Kreuzviertel erreichen Spitzenmieten zwischen 16,00 €/m² und 18,50 €/m². Die Mietpreisentwicklung für Häuser dürfte sich mittelfristig stabilisieren. Nach dem deutlichen Rückgang im Jahresvergleich ist eine Bodenbildung wahrscheinlich. Die Nachfrage nach familiengerechten Mietobjekten bleibt grundsätzlich bestehen, wird aber durch gestiegene Nebenkosten und veränderte Wohnpräferenzen gedämpft. Eine moderate Erholung der Mietpreise erscheint möglich, sofern das Angebot nicht weiter zunimmt.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer Wohnungen (ca. 60-80 m²) entwickelt sich im zweiten Quartal 2026 positiv. Bei einem Durchschnittspreis von 10,42 €/m² und einer Preisspanne von 6,38 €/m² bis 17,38 €/m² zeigt sich ein differenzierter Markt. Mit einem leichten Quartalszuwachs von 0,10% und einem soliden Jahresplus von 4,41% beweist dieses Segment seine Stabilität und anhaltende Nachfrage. Die Mietpreisstruktur spiegelt die unterschiedlichen Qualitäten der Stadtteile wider. In Außenbezirken wie Derne oder Mengede-Nette beginnen die Mieten bei 6,50 €/m² bis 8,00 €/m². Zentrumsnahe Stadtteile wie die Nordstadt oder Dorstfeld rangieren zwischen 9,00 €/m² und 12,00 €/m². Spitzenmieten von 15,00 €/m² bis 17,30 €/m² werden in Premium-Lagen wie der Innenstadt-City, dem Kaiserviertel oder modernen Neubauten am Phönixsee erzielt. Der Mietwohnungsmarkt dürfte seine positive Entwicklung fortsetzen. Die anhaltende Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum in mittlerer Größe, gepaart mit begrenztem Neubauangebot, spricht für weitere moderate Preissteigerungen. Besonders in gut angebundenen Stadtteilen mit entwickelter Infrastruktur ist mit stabilen bis leicht steigenden Mieten zu rechnen. Die Universitätsnähe verstärkt die Nachfrage zusätzlich.
Zertifizierte Immobiliengutachter für Dortmund und Umgebung
































