Immobilienmarktbericht Düsseldorf Q2 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Häusermarkt in Düsseldorf zeigt sich im Q2 2026 mit einem Durchschnittspreis von 5.099,14 €/m² leicht rückläufig. Die Preisspanne reicht von 2.190,35 €/m² bis 9.750 €/m², was die heterogene Marktstruktur widerspiegelt. Mit einem Quartalsrückgang von -1,71% und einer Jahresentwicklung von -1,34% deutet sich eine moderate Preiskorrektur an. Der Markt bewegt sich nach den Höchstständen der Vorjahre in eine Konsolidierungsphase. Die Preisspanne spiegelt deutliche Lageunterschiede wider. In Stadtrandlagen wie Gerresheim oder Hellerhof sind Häuser bereits ab 2.500 €/m² bis 3.500 €/m² verfügbar. Mittlere Lagen in Bilk oder Flingern bewegen sich zwischen 4.500 €/m² und 6.500 €/m². Die Spitzenpreise von 8.500 €/m² bis 9.500 €/m² werden in Oberkassel und Niederkassel erreicht, wo die Rheinlage und exklusive Wohnqualität die Preise treiben. Die leicht negative Entwicklung dürfte sich in den kommenden Quartalen stabilisieren. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Eigenheimen in der Landeshauptstadt trifft auf ein begrenztes Angebot, was größere Preisrückgänge unwahrscheinlich macht. Mittelfristig ist von einer Seitwärtsbewegung mit leichten Schwankungen auszugehen. Die Preisentwicklung wird stark von der weiteren Zinsentwicklung und der wirtschaftlichen Gesamtlage abhängen.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Düsseldorf notieren im Q2 2026 bei durchschnittlich 5.401,43 €/m² und zeigen sich damit robust. Die Preisspanne von 3.000 €/m² bis 10.000 €/m² verdeutlicht die Vielfalt des Marktes. Während das Quartal einen leichten Rückgang von -0,84% verzeichnet, steht auf Jahressicht ein Plus von 5,61%. Der Wohnungsmarkt erweist sich als deutlich stabiler als das Häusersegment und profitiert von der anhaltenden Urbanisierung. Die Preisdifferenzen sind erheblich. In Stadtteilen wie Garath oder Wersten beginnen die Quadratmeterpreise bei 3.200 €/m² bis 4.000 €/m². Beliebte Viertel wie Pempelfort und Derendorf rangieren zwischen 5.500 €/m² und 7.000 €/m². Die Premiumlagen in Carlstadt und am Rheinufer in Oberkassel erreichen Spitzenwerte von 8.500 €/m² bis 9.800 €/m², wobei besondere Objekte die 10.000 €/m²-Marke touchieren. Der Wohnungsmarkt dürfte seine Stabilität beibehalten. Die positive Jahresentwicklung und die nur marginale Quartalskorrektur deuten auf ein gesundes Marktumfeld hin. Die starke Nachfrage nach zentrumsnahen Wohnungen wird voraussichtlich anhalten. Eine moderate Aufwärtsentwicklung erscheint wahrscheinlich, insbesondere in gefragten Lagen mit guter Infrastruktur. Die Preisentwicklung wird weiterhin von der Knappheit des Angebots gestützt.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich im Q2 2026 mit durchschnittlich 19,20 €/m² unter Druck. Die Spanne reicht von 11,00 €/m² bis 30,82 €/m², wobei die Quartals- und Jahresentwicklung mit -1,64% bzw. -4,10% deutlich negativ ausfällt. Diese Entwicklung reflektiert die gestiegene Sensibilität der Mieter gegenüber hohen Mietpreisen bei größeren Objekten sowie das erweiterte Angebot durch Neubauprojekte am Stadtrand. Die Mietpreisunterschiede sind beträchtlich. In peripheren Lagen wie Lichtenbroich oder Unterrath werden Häuser für 12,00 €/m² bis 15,00 €/m² angeboten. Etablierte Wohnviertel in Benrath oder Wersten liegen bei 17,00 €/m² bis 22,00 €/m². Die Toplagen in Golzheim und Stockum erreichen 26,00 €/m² bis 30,00 €/m², wobei hier die Nähe zum Rhein und die exzellente Infrastruktur die Preise rechtfertigen. Die rückläufige Entwicklung könnte sich kurzfristig fortsetzen, da das Angebot an Mietobjekten zunimmt. Eine Bodenbildung erscheint jedoch absehbar, da die Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum strukturell hoch bleibt. Mittelfristig dürfte sich der Markt stabilisieren, wobei die Preise in Toplagen resistenter gegenüber Rückgängen sein werden. Die weitere Entwicklung hängt stark von der allgemeinen Wirtschaftslage und dem Neubauvolumen ab.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten im Q2 2026 durchschnittlich 17,26 €/m² in Düsseldorf. Die Bandbreite von 10,00 €/m² bis 33,10 €/m² zeigt die Heterogenität des Marktes. Mit einem Quartalsrückgang von -2,43% bei nahezu stabiler Jahresentwicklung (+0,52%) deutet sich eine Konsolidierung an. Der Markt reagiert auf die verstärkte Bautätigkeit der Vorjahre und die leicht nachlassende Zuwanderungsdynamik in die Landeshauptstadt. Die Preisspanne ist enorm. In Stadtteilen wie Hassels oder Reisholz beginnen die Mieten bei 11,00 €/m² bis 13,50 €/m². Beliebte Viertel wie Unterbilk oder Friedrichstadt rangieren zwischen 16,00 €/m² und 20,00 €/m². Die absoluten Spitzenmieten von 28,00 €/m² bis 32,00 €/m² werden in der Altstadt und den besten Lagen von Kaiserswerth erreicht, wo Luxusapartments mit Rheinblick den Markt prägen. Der Mietwohnungsmarkt dürfte sich auf dem aktuellen Niveau einpendeln. Die moderate Quartalskorrektur bei stabiler Jahresentwicklung signalisiert ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Größere Preissprünge sind unwahrscheinlich, eine Seitwärtsbewegung mit leichten Schwankungen erscheint realistisch. Die demografische Entwicklung und der Arbeitsmarkt werden die künftige Nachfrage maßgeblich bestimmen.
Zertifizierte Immobiliengutachter für Düsseldorf und Umgebung
































