Immobilienmarktbericht Hamburg Q2 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Im Q2 2026 präsentiert sich der Hamburger Markt für Kaufhäuser weitgehend unverändert. Mit einem Durchschnittspreis von 5370 €/m² und einer marginalen Quartalsveränderung von -0,22% bleibt das Preisniveau konstant. Die Jahresentwicklung von +2,8% deutet auf eine solide Wertentwicklung hin. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 2529 €/m² und 9848 €/m², was die erheblichen Unterschiede zwischen den Stadtlagen widerspiegelt. In Billstedt und Wilhelmsburg finden sich Häuser im unteren Preissegment ab 2530 €/m². Mittelpreisige Objekte zwischen 4500 und 6500 €/m² dominieren in Stadtteilen wie Wandsbek und Bergedorf. Die Spitzenpreise bis 9848 €/m² werden in den Elbvororten wie Blankenese und Nienstedten aufgerufen, wo die exklusive Lage und gehobene Ausstattung den Preis bestimmen. Die Preisentwicklung dürfte sich in den kommenden Quartalen moderat fortsetzen. Die anhaltende Nachfrage nach Eigenheimen in Hamburg und die begrenzte Flächenverfügbarkeit sprechen für eine stabile Preisentwicklung. Besonders in den gefragten Lagen ist mit einer weiteren leichten Wertsteigerung zu rechnen, während die Außenbezirke stabiler bleiben dürften.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Hamburg verzeichnen mit einem Durchschnittspreis von 6788 €/m² im Q2 2026 eine leichte Korrektur. Der Quartalsrückgang von -2,02% zeigt eine Marktberuhigung, während die Jahresentwicklung mit +0,85% noch positiv ausfällt. Die Preisspanne reicht von 3362 €/m² bis 13208 €/m² und verdeutlicht die heterogene Marktstruktur der Hansestadt. Günstiger Wohnraum findet sich in Harburg und Rahlstedt mit Preisen ab 3362 €/m². Die mittleren Lagen wie Eimsbüttel und Altona bewegen sich zwischen 6000 und 8500 €/m². Premium-Wohnungen in der HafenCity und Rotherbaum erreichen Spitzenpreise bis 13208 €/m², wobei hier Ausstattung und Mikrolage entscheidend sind. Der Wohnungsmarkt dürfte sich nach der aktuellen Korrektur stabilisieren. Die weiterhin hohe Nachfrage nach urbanem Wohnraum und die demografische Entwicklung Hamburgs sprechen für ein stabiles Preisniveau. In den Premiumlagen ist mit einer weiteren moderaten Wertsteigerung zu rechnen, während die Außenbezirke preislich attraktiv bleiben werden.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser (ca. 120-140 m²) zeigt sich im Q2 2026 mit durchschnittlich 18,16 €/m² leicht rückläufig. Die Quartalsveränderung von -0,93% signalisiert eine Entspannung, während die Jahresentwicklung mit +2,37% noch im positiven Bereich liegt. Die Preisspanne zwischen 10,58 €/m² und 28,50 €/m² spiegelt die unterschiedlichen Qualitäten und Lagen wider. In den Randgebieten wie Neugraben und Billwerder sind Häuser bereits ab 10,58 €/m² zu mieten. Mittlere Lagen in Volksdorf und Sasel bewegen sich zwischen 16,00 und 20,00 €/m². Die Spitzenmieten bis 28,50 €/m² werden in Othmarschen und Wellingsbüttel für hochwertige Objekte in bester Lage aufgerufen. Der Mietmarkt für Häuser dürfte sich auf dem aktuellen Niveau einpendeln. Die leichte Entspannung könnte sich fortsetzen, da vermehrt Mietinteressenten auf kleinere Wohnungen ausweichen. Dennoch bleibt die Nachfrage nach familiengerechten Häusern in guten Lagen konstant hoch, was größere Preiskorrekturen unwahrscheinlich macht.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen (2-3 Zimmer, ca. 60-80 m²) kosten im Q2 2026 durchschnittlich 17,71 €/m². Mit einem Quartalsrückgang von -1,56% und einer negativen Jahresentwicklung von -0,67% zeigt sich eine deutliche Marktentspannung. Die Preisspanne von 8,49 €/m² bis 35,07 €/m² verdeutlicht die enormen Unterschiede im Hamburger Mietmarkt. Preiswerte Wohnungen ab 8,49 €/m² finden sich in Jenfeld und Steilshoop. Das mittlere Segment zwischen 15,00 und 22,00 €/m² dominiert in Barmbek und Winterhude. Luxuswohnungen in der Hafencity und an der Außenalster erreichen Spitzenmieten bis 35,07 €/m², wobei hier moderne Ausstattung und zentrale Lage den Preis bestimmen. Die Entspannung am Mietwohnungsmarkt dürfte sich moderat fortsetzen. Neubauprojekte und regulatorische Eingriffe könnten das Preisniveau weiter stabilisieren. In den Toplagen bleibt die Nachfrage jedoch ungebrochen hoch, während in den Außenbezirken mit stabilen bis leicht sinkenden Mieten zu rechnen ist.
Zertifizierte Immobiliengutachter für Hamburg und Umgebung
































