Immobilienmarktbericht Solingen Q2 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 3.152 € präsentiert sich der Solinger Hausmarkt im Q2 2026 in einer robusten Verfassung. Die Preisspanne reicht von 1.459 €/m² bis 5.022 €/m², was die heterogene Marktstruktur widerspiegelt. Mit einem Quartalsplus von 0,99% und einem Jahresanstieg von 3,76% entwickelt sich das Segment kontinuierlich positiv. Die moderate Aufwärtsdynamik deutet auf eine stabile Nachfrage bei gleichzeitig begrenztem Angebot hin. In Solingen-Gräfrath werden Spitzenwerte um 4.800 €/m² für modernisierte Altbauten erzielt, während das gehobene Wohnviertel Wald Preise zwischen 3.500 und 4.200 €/m² aufruft. Deutlich günstiger präsentiert sich Solingen-Höhscheid mit Quadratmeterpreisen zwischen 1.600 und 2.400 €/m². Die zentrumsnahen Lagen in Mitte bewegen sich im mittleren Preissegment zwischen 2.800 und 3.400 €/m². Die positive Marktentwicklung dürfte sich bei Häusern fortsetzen, getragen von anhaltend hoher Nachfrage nach Wohneigentum. Der moderate Preisanstieg spricht für einen ausgeglichenen Markt ohne Überhitzungstendenzen. Qualitativ hochwertige Objekte in bevorzugten Lagen werden voraussichtlich weiterhin stabile Wertzuwächse verzeichnen. Die breite Preisspanne bietet verschiedenen Käufergruppen passende Einstiegsmöglichkeiten in den Solinger Immobilienmarkt.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Wohnungsmarkt in Solingen notiert bei durchschnittlich 2.875 €/m² mit einer Spanne von 1.697 €/m² bis 4.707 €/m². Die Quartalsentwicklung von -3,65% und die Jahresveränderung von -0,41% signalisieren eine leichte Marktberuhigung nach vorherigen Anstiegen. Diese Konsolidierungsphase eröffnet Kaufinteressenten verbesserte Verhandlungspositionen. Der Durchschnittspreis liegt damit rund 276 €/m² unter dem Häusermarkt. Premium-Wohnungen in Solingen-Ohligs erreichen Spitzenpreise zwischen 4.200 und 4.500 €/m², insbesondere in modernen Neubauprojekten. Das beliebte Viertel Wald bewegt sich zwischen 3.100 und 3.800 €/m² für gepflegte Bestandswohnungen. Attraktive Einstiegspreise finden sich in Aufderhöhe mit 1.800 bis 2.500 €/m². Die Stadtmitte zeigt sich heterogen mit Preisen zwischen 2.400 und 3.200 €/m². Nach der aktuellen Preiskorrektur dürfte sich der Wohnungsmarkt auf dem erreichten Niveau stabilisieren. Die leichte Entspannung könnte die Nachfrage wieder beleben und zu einer Bodenbildung führen. Energetisch sanierte Objekte werden voraussichtlich Preisvorteile gegenüber unsanierten Beständen ausbauen. Die breite Preisspanne ermöglicht weiterhin differenzierte Investmentstrategien für unterschiedliche Anlegergruppen.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser mit ca. 120-140 m² Wohnfläche zeigt sich mit durchschnittlich 12,62 €/m² und einer Spanne von 6,89 €/m² bis 20,17 €/m² breit aufgestellt. Die deutliche Quartalskorrektur von -6,52% und der Jahresrückgang von -3,22% markieren eine spürbare Entspannung. Diese Entwicklung verbessert die Situation für Mietsuchende nach einer Phase kontinuierlicher Steigerungen erheblich. Exklusive Einfamilienhäuser in Gräfrath erzielen Spitzenmieten zwischen 17,00 und 19,50 €/m², während die gefragte Lage Wald sich zwischen 14,00 und 16,50 €/m² bewegt. Moderate Mietpreise prägen Höhscheid mit 8,50 bis 11,00 €/m² für solide Bestandsobjekte. Die peripheren Stadtteile wie Burg bieten familienfreundliche Optionen zwischen 7,50 und 10,00 €/m². Die aktuelle Preiskorrektur dürfte sich kurzfristig stabilisieren, da die Nachfrage nach Einfamilienhäusern zur Miete strukturell begrenzt bleibt. Eine Rückkehr zu den vorherigen Höchstständen erscheint unwahrscheinlich. Der Markt könnte sich auf dem aktuellen Niveau einpendeln, wobei qualitativ hochwertige Objekte weiterhin ihre Preise halten dürften. Die breite Preisspanne bietet verschiedenen Einkommensgruppen adäquate Mietoptionen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietwohnungsmarkt für 2-3 Zimmer mit ca. 60-80 m² notiert bei durchschnittlich 10,11 €/m² mit einer Bandbreite von 6,39 €/m² bis 15,45 €/m². Die moderate Quartalssteigerung von 0,40% bei einem Jahresplus von 5,53% zeigt eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung. Die Dynamik bleibt damit robust, ohne Überhitzungserscheinungen zu zeigen. Der Markt profitiert von anhaltend hoher Nachfrage bei begrenztem Neubauangebot. Neubauwohnungen in Ohligs erreichen Topmieten zwischen 13,50 und 15,00 €/m², während modernisierte Altbauten in der Stadtmitte zwischen 11,00 und 13,00 €/m² liegen. Solingen-Merscheid bietet solides Preis-Leistungs-Verhältnis mit Mieten zwischen 8,50 und 10,50 €/m². Günstige Einstiegsmieten finden sich in Aufderhöhe und den Randlagen mit 6,50 bis 8,00 €/m². Der Mietwohnungsmarkt dürfte seine moderate Aufwärtstendenz fortsetzen, getrieben durch Zuzug und begrenzte Neubautätigkeit. Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum bleibt hoch, was weitere moderate Steigerungen erwarten lässt. Energieeffiziente Wohnungen werden voraussichtlich überdurchschnittliche Mietpreisentwicklungen verzeichnen. Die stabile Marktlage spricht für eine ausgewogene Entwicklung ohne extreme Preissprünge.
Zertifizierte Immobiliengutachter für Solingen
































