Immobilienmarktbericht Herne Q2 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Kaufhäuser in Herne zeigt sich im zweiten Quartal 2026 ausgesprochen dynamisch. Bei einem Durchschnittspreis von 2663 €/m² verzeichnet das Segment einen Quartalsanstieg von 3,39% und eine bemerkenswerte Jahressteigerung von 10,44%. Die Preisspanne bewegt sich zwischen 959 €/m² für einfache Lagen und 4808 €/m² für Premiumobjekte, was die heterogene Marktstruktur widerspiegelt. Die Preisunterschiede in Herne sind erheblich. Während in Wanne-Süd und Horsthausen Häuser bereits ab 959 €/m² erhältlich sind, erreichen begehrte Lagen in Sodingen und entlang des Rhein-Herne-Kanals Spitzenwerte von bis zu 4808 €/m². Mittlere Preislagen um 2500 €/m² finden sich vorwiegend in Holsterhausen und Röhlinghausen, wo die Infrastruktur gut ausgebaut ist. Die starke Jahresentwicklung deutet auf eine anhaltend hohe Nachfrage hin. Der Markt dürfte weiterhin von steigenden Preisen geprägt sein, wobei sich die Dynamik möglicherweise etwas abschwächen könnte. Besonders in den beliebten Wohnlagen ist mit einer fortgesetzten Wertsteigerung zu rechnen, während günstigere Segmente stabiler bleiben dürften.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Herne kosten im Durchschnitt 1788 €/m², wobei die Preisspanne von 876 €/m² bis 3197 €/m² reicht. Mit einem Quartalsplus von 2,00% und einer Jahressteigerung von 1,37% entwickelt sich dieser Markt moderater als das Haussegment. Die relative Stabilität macht Wohnungen zu einer kalkulierbaren Investition mit überschaubarem Preisanstieg. In Herne-Mitte und den modernisierten Quartieren um den Stadtgarten liegen die Preise bei 2500 bis 3197 €/m². Günstigere Optionen zwischen 876 und 1200 €/m² finden Käufer in Baukau und den Randlagen von Eickel. Das mittlere Preissegment um 1800 €/m² dominiert in Holthausen und Constantin, wo solide Bestandswohnungen den Markt prägen. Der Wohnungsmarkt zeigt sich vergleichsweise stabil mit moderaten Zuwächsen. Diese Entwicklung dürfte sich fortsetzen, da die Nachfrage konstant bleibt, ohne überhitzt zu wirken. Insbesondere im mittleren Preissegment ist mit einer stetigen, aber gemäßigten Wertentwicklung zu rechnen, was für langfristige Anleger interessant sein könnte.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Für ein Einfamilienhaus mit ca. 120-140 m² Wohnfläche zahlen Mieter in Herne durchschnittlich 11,42 €/m². Die Spanne reicht von 6,58 €/m² bis 16,52 €/m². Mit einem Quartalsanstieg von 4,96% und einer Jahressteigerung von 3,07% zeigt sich der Mietmarkt für Häuser deutlich in Bewegung, was auf eine angespannte Angebotssituation hindeutet. Die Mietpreisunterschiede sind beträchtlich. In Wanne und den einfacheren Lagen von Unser Fritz liegen die Mieten bei 6,58 bis 8,50 €/m². Premium-Mietobjekte in Gysenberg und den grünen Bereichen von Börnig erreichen hingegen 14,00 bis 16,52 €/m². Das breite Mittelfeld um 11,00 €/m² findet sich hauptsächlich in Herne-Süd und Shamrock. Der deutliche Quartalsanstieg signalisiert eine angespannte Marktsituation. Die Nachfrage nach Mietshäusern dürfte weiterhin hoch bleiben, was zu weiteren moderaten Preissteigerungen führen könnte. Besonders im gehobenen Segment ist mit anhaltend starker Nachfrage zu rechnen, während günstigere Objekte ebenfalls Aufwärtspotenzial zeigen.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Mietwohnungen mit 2-3 Zimmern und ca. 60-80 m² Wohnfläche kosten in Herne durchschnittlich 8,21 €/m². Die Preisspanne bewegt sich zwischen 5,83 €/m² und 12,27 €/m². Mit einer Quartalssteigerung von 0,98% und einem Jahreszuwachs von 1,73% entwickelt sich dieser Markt vergleichsweise moderat und stabil, was auf ein ausgewogenes Verhältnis von Angebot und Nachfrage hindeutet. In beliebten Wohnlagen wie Herne-Stadtmitte und am Schlosspark Strünkede erreichen die Mieten 10,50 bis 12,27 €/m². Günstigere Alternativen zwischen 5,83 und 7,00 €/m² bieten die Stadtteile Pantringshof und Altenhöfen. Das mittlere Segment um 8,00 €/m² prägt weite Teile von Herne-Nord und die Bereiche entlang der Bahnhofstraße. Der Mietwohnungsmarkt zeigt sich robust mit moderatem Wachstum. Diese stabile Entwicklung dürfte anhalten, da Herne als Wohnstandort im Ruhrgebiet zunehmend attraktiv wird. Die Preise werden voraussichtlich weiter moderat steigen, wobei besonders renovierte Altbauwohnungen und moderne Neubauten Aufwärtspotenzial aufweisen.
Zertifizierte Immobiliengutachter für Herne und Umgebung
































