Immobilienmarktbericht Rostock Q2 2026

1. Häuser zum Kauf
aktuellem Quartal)
Der Markt für Kaufhäuser in Rostock zeigt sich im Q2 2026 robust mit einem Durchschnittspreis von 3769,36 €/m². Die Preisspanne reicht von 1050 €/m² bis 7686,15 €/m², was die heterogene Marktstruktur widerspiegelt. Mit einem Quartalsanstieg von 2,09% hat sich der positive Trend fortgesetzt, während die Jahresentwicklung mit -0,88% eine leichte Konsolidierung nach vorherigen Anstiegen zeigt. Die breite Preisspanne deutet auf unterschiedliche Objektqualitäten und Lagen hin. Die Preisunterschiede in Rostock sind erheblich. In Warnemünde und den beliebten Küstenlagen werden Spitzenpreise von 6500 bis 7600 €/m² erzielt. Die Stadtteile Reutershagen und Lichtenhagen bieten moderate Preise zwischen 3200 und 4500 €/m². In peripheren Lagen wie Toitenwinkel oder Dierkow beginnen die Preise bereits bei 1050 €/m² und bewegen sich meist zwischen 1500 und 2800 €/m². Die Kröpeliner-Tor-Vorstadt liegt mit 4800 bis 5500 €/m² im oberen Mittelfeld. Der Rostocker Häusermarkt dürfte sich mittelfristig stabil entwickeln. Die Quartalsaufwärtsbewegung deutet auf anhaltende Nachfrage hin, während die leicht negative Jahresentwicklung eine gesunde Marktbereinigung signalisiert. Die Attraktivität als Universitäts- und Hafenstadt sowie die Ostseenähe sprechen für eine solide Wertentwicklung. Besonders in den gefragten Lagen ist mit einer weiteren moderaten Preissteigerung zu rechnen, während periphere Gebiete stabil bleiben dürften.
2. Wohnungen zum Kauf
aktuellem Quartal)
Eigentumswohnungen in Rostock notieren im Q2 2026 bei durchschnittlich 4094,56 €/m², mit einer Bandbreite von 2175,43 €/m² bis 7015,72 €/m². Der Markt zeigt eine Konsolidierungsphase mit einem Quartalsrückgang von -2,74%, während die Jahresentwicklung mit +1,21% weiterhin positiv ausfällt. Diese Entwicklung deutet auf eine Normalisierung nach stärkeren Anstiegen hin. Die relativ enge Preisspanne im Vergleich zu Häusern zeigt einen homogeneren Markt. Premiumlagen wie die KTV-Vorstadt und Warnemünde erzielen Höchstpreise zwischen 5800 und 7000 €/m² für Eigentumswohnungen. In der Südstadt und Reutershagen bewegen sich die Preise im mittleren Segment zwischen 3500 und 4800 €/m². Günstigere Alternativen finden sich in Lütten Klein und Groß Klein mit Preisen von 2175 bis 3200 €/m². Die Innenstadt positioniert sich mit 4200 bis 5500 €/m² im oberen Mittelfeld des Marktes. Der Wohnungsmarkt in Rostock zeigt Zeichen einer gesunden Konsolidierung. Nach Jahren starker Preissteigerungen ist eine Seitwärtsbewegung zu erwarten. Die Universitätsstadt profitiert weiterhin von stabiler Nachfrage durch Kapitalanleger und Selbstnutzer. Besonders kleinere, energieeffiziente Einheiten dürften gefragt bleiben. In Toplagen ist mit stabilen bis leicht steigenden Preisen zu rechnen, während Randlagen unter Preisdruck geraten könnten.
3. Häuser zur Miete
aktuellem Quartal)
Der Mietmarkt für Einfamilienhäuser mit ca. 120-140 m² Wohnfläche zeigt im Q2 2026 einen Durchschnittspreis von 14,08 €/m². Die Spanne reicht von 9,62 €/m² bis 19,95 €/m². Mit einem Quartalsrückgang von -4,28% korrigiert der Markt deutlich, während die Jahresentwicklung mit +3,38% noch positiv ausfällt. Diese Entwicklung spiegelt eine Normalisierung nach vorherigen Überhitzungstendenzen wider. Die breite Preisspanne zeigt unterschiedliche Ausstattungsstandards und Lagen. In Warnemünde und der KTV-Vorstadt werden für Einfamilienhäuser Spitzenmieten zwischen 17,50 und 19,95 €/m² verlangt. Die Stadtteile Biestow und Reutershagen rangieren mit 13,50 bis 16,00 €/m² im mittleren Preissegment. In Toitenwinkel und Schmarl finden sich günstigere Optionen zwischen 9,62 und 12,00 €/m². Die Gartenstadt bietet mit 14,00 bis 15,50 €/m² eine solide Mittelposition für Familien. Der Mietmarkt für Häuser dürfte sich nach der aktuellen Korrektur stabilisieren. Die Quartalsrückgänge signalisieren eine Marktberuhigung nach starken Vorjahresanstiegen. Die anhaltende Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum in Rostock spricht für stabile Mieten auf dem erreichten Niveau. Besonders in guten Lagen mit Garten und moderner Ausstattung bleibt die Nachfrage hoch. Eine weitere Entspannung ist in peripheren Lagen möglich.
4. Wohnungen zur Miete
aktuellem Quartal)
Im Q2 2026 pendelt sich der durchschnittliche Quadratmeterpreis für mittlere Mietwohnungen (2–3 Zimmer, ca. 60–80 m²) in Rostock bei 12,03 € ein (Bandbreite: 6,52 €/m² bis 22,13 €/m²). Dass der Markt nach einer intensiven Wachstumsphase nun eine Konsolidierung ansteuert, zeigt der Blick auf die Zeitreihen: Während die Preise im Quartalsvergleich mit -0,5 % nahezu stagnieren, schlägt im Vorjahresvergleich noch eine deutliche Steigerung von 6,46 % zu Buche. Die weite Preisspanne spiegelt das sehr heterogene Angebot hinsichtlich der Wohnqualität wider. Topmieten zwischen 18,00 und 22,13 €/m² werden in Warnemünde und der sanierten Altstadt für 2-3 Zimmer Wohnungen erzielt. Die KTV-Vorstadt und Stadtmitte liegen mit 13,50 bis 16,00 €/m² im gehobenen Mittelfeld. Bezahlbarer Wohnraum findet sich in Lichtenhagen und Evershagen mit Mieten zwischen 8,50 und 11,00 €/m². Groß Klein und Schmarl bieten mit 6,52 bis 9,00 €/m² die günstigsten Optionen im Stadtgebiet. Der Mietwohnungsmarkt in Rostock zeigt sich gefestigt auf hohem Niveau. Die minimale Quartalsveränderung deutet auf eine Plateaubildung hin. Mit der Universität und wachsenden Wirtschaftsunternehmen bleibt die Nachfrage nach kleineren Wohnungen konstant hoch. Eine deutliche Entspannung ist nicht zu erwarten, vielmehr dürfte sich der Markt seitwärts bewegen. In gefragten Innenstadtlagen könnte noch moderates Steigerungspotenzial bestehen.
Zertifizierte Immobiliengutachter für Rostock und Umgebung
































